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Frage zu Rubin

 
Schneeflocke
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Schneeflocke

 ·  #1
Hallo zusammen, ich hätte hier mal eine Frage zu einem Rubin.

Er befindet sich in einem 75er Goldanhänger, umgeben von Diamanten. Beim flüchtigen Draufschauen sah es aus, als ob sich Fettschlieren darauf befänden, also hab ich das Ding mal geputzt. Die "Schlieren" jedoch blieben.
Ich hab dann mal eine Reihe von Fotos gemacht (dabei könnte man gut mehrere Hände brauchen). Auf weißem Papier alleine hab ich nicht so gut gesehen, was das ist, also den Anhänger ins Licht gehalten (und versucht, weißes Papier dahinter zu plazieren), immerhin sehe ich jetzt was.
Meine Frage ist, sind das "Risse", Lufteinschlüsse oder wie würde man sowas bezeichnen? Entsteht das bei der Entstehung des Rubins?

Schade finde ich, dass bei einem so wertvollen Schmuckstück nicht mal die Diamanten wirklich gleichmäßig verteilt sind, auch die Fassung des Rubins sieht nicht so richtig toll aus. So als sei sie verbogen oder so.
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pontikaki2310
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pontikaki2310

 ·  #2
Wie schön nach fast 4 Jahren wieder von Dir zu hören, Birgit.;-)
Schreib doch bitte noch die Maße des Anhängers.
Mario Sarto
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Mario Sarto

 ·  #3
Zitat geschrieben von Schneeflocke

...
Schade finde ich, dass bei einem so wertvollen Schmuckstück nicht mal die Diamanten wirklich gleichmäßig verteilt sind, auch die Fassung des Rubins sieht nicht so richtig toll aus. So als sei sie verbogen oder so.

Einfach dahin "geschlonzt" - nichts an dem Teil ist wirklich gut (gemacht). Ob man das dann als "wertvoll" bezeichnet, hängt vom eigenen Standpunkt ab.
Tilo
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Tilo

 ·  #4
der Anhänger ist halt recht schluderig gefertigt
in Deutschland wird normalerweise exakter gearbeitet (bis hin zur Übertreibung, wenn ich mir das Theater um immer geringere Spaltmaße bei Autokarosserien anschaue)

der Rubin hat Einschlüsse durch störende Einflüsse beim laaaaangsamen Kristallwachstum
das ist die regel
die Ausmahe sind weniger Einschlüsse und die Rubine dann sehr teuer, insbesondere in der hier verbauten Größe

es gibt Länder, wo 750 nicht "elitär" 2 Stufen über dem günstigsten Gold (333, 585), sondern Standard oder Minumum ist
und da wird halt nicht so exakt gearbeitet, sondern nur schnell. selbst mit gar nicht so günstigen Besatzsteinen wie Diamanten
und im Urlaub schauen Touristen leider nicht so genau hin beim kauf und können auch nicht reklamieren, wenn sie es erst zuhause bemerken
oder wie hier: wohl erst nach langer Tragezeit, wo es gar nicht aufgefallen ist
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #5
Und falls nicht Urlaub, sondern hier: Im letzten Jahrtausend und in den Nuller Jahren war Gold zeitweise auch nicht wirklich teuer.
Der Lehrling sollte Sternchenschnitt und Anstechen von Körnern zur Halterung der Diamanten lernen, und irgendwann muss er das ja denn auch mal in Gold, damit kann er doch auch schon was. Mit den Abständen hat der Meister halt nicht so drauf geachtet. Na und dann sollte er halt noch Zarge, dazu nehmen wir mal nicht den allerteuersten Stein her, und auch der sitzt, und wackelt nicht. Eigentlich fehlt hier nur noch das Nachstechen der Zarge von innen um die Eierichkeiten auszugleichen, aber irgendwann muss auch mal Schluss sein, jetzt tun wir das Teil mal in die Auslage und sehen zu dass wir es verkaufen.
Könnte so gewesen sein?
Wenigstens hast du was handgemachtes, und nix aus der Fabrik.
Schneeflocke
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Schneeflocke

 ·  #6
Bin gerade etwas in Eile, melde mich morgen wieder, auch mit den Maßen des Anhängers. Ich weiß weder wo noch wann er gekauft wurde, ist ein Erbstück.
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #7
Tilo
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Tilo

 ·  #8
genau
Zitat geschrieben von Tilo
der Rubin hat Einschlüsse durch störende Einflüsse beim laaaaangsamen Kristallwachstum
das ist die regel
die Ausmahe sind weniger Einschlüsse und die Rubine dann sehr teuer, insbesondere in der hier verbauten Größe
Schneeflocke
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Schneeflocke

 ·  #9
Zitat geschrieben von pontikaki2310

Wie schön nach fast 4 Jahren wieder von Dir zu hören, Birgit.;-)
Schreib doch bitte noch die Maße des Anhängers.


Da is ja mal ne nette Begrüßung, dankeschön! Tja - da kam irgendwie viel "Leben" dazwischen.

Der Anhänger ist ungefähr 14 mm im Durchmesser, der Rubin etwa 7x8 mm.
Schneeflocke
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Schneeflocke

 ·  #10
Zitat geschrieben von Silberfrau

Und falls nicht Urlaub, sondern hier: Im letzten Jahrtausend und in den Nuller Jahren war Gold zeitweise auch nicht wirklich teuer.
Der Lehrling sollte Sternchenschnitt und Anstechen von Körnern zur Halterung der Diamanten lernen, und irgendwann muss er das ja denn auch mal in Gold, damit kann er doch auch schon was. Mit den Abständen hat der Meister halt nicht so drauf geachtet. Na und dann sollte er halt noch Zarge, dazu nehmen wir mal nicht den allerteuersten Stein her, und auch der sitzt, und wackelt nicht. Eigentlich fehlt hier nur noch das Nachstechen der Zarge von innen um die Eierichkeiten auszugleichen, aber irgendwann muss auch mal Schluss sein, jetzt tun wir das Teil mal in die Auslage und sehen zu dass wir es verkaufen.
Könnte so gewesen sein?
Wenigstens hast du was handgemachtes, und nix aus der Fabrik.


Tja wie gesagt, ich weiß weder wann noch wo der gekauft wurde, auch nich ob er getragen wurde, ich hatte ihn vorher noch nie gesehen (was nix heißen will). Wobei er sicherlich nicht im normalen Alltag getragen wurde, sonst hätte ich ihn sicherlich mal bemerkt.
Schneeflocke
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Schneeflocke

 ·  #11
Zitat geschrieben von Tilo

der Anhänger ist halt recht schluderig gefertigt
in Deutschland wird normalerweise exakter gearbeitet (bis hin zur Übertreibung, wenn ich mir das Theater um immer geringere Spaltmaße bei Autokarosserien anschaue)

der Rubin hat Einschlüsse durch störende Einflüsse beim laaaaangsamen Kristallwachstum
das ist die regel
die Ausmahe sind weniger Einschlüsse und die Rubine dann sehr teuer, insbesondere in der hier verbauten Größe

es gibt Länder, wo 750 nicht "elitär" 2 Stufen über dem günstigsten Gold (333, 585), sondern Standard oder Minumum ist
und da wird halt nicht so exakt gearbeitet, sondern nur schnell. selbst mit gar nicht so günstigen Besatzsteinen wie Diamanten
und im Urlaub schauen Touristen leider nicht so genau hin beim kauf und können auch nicht reklamieren, wenn sie es erst zuhause bemerken
oder wie hier: wohl erst nach langer Tragezeit, wo es gar nicht aufgefallen ist


Genau das war mein Eindruck dann auch, dass er sehr schluderig gefertigt ist. Ich finde sowas schon eigentlich ärgerlich, aber ich hab das Ding ja ursprünglich auch nicht gekauft, von daher......
Schneeflocke
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Schneeflocke

 ·  #12
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

Trotzdem vorab: die Linien im Rubin sind Wachstumsmerkmale


Sowas in der Art dachte ich mir, dankeschön. Interessant ist dann, dass die Linien andersfarbig rüberkommen, vermutlich dann durch andere Lichtbrechung nehme ich an?
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #13
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #14
Doch, der Anhänger ist schon sehr viel getragen worden, wenn man sich ansieht, wie sich die Aufhängerschlaufe schon in die Öse gearbeitet hat.
Ich nehme mal an, dass du heute für das Gold schon mehr bekommst, als das ganze Teil mal gekostet hat.
Tilo
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Tilo

 ·  #15
die Anhängerschlaufe ist oben an die Öse fest angelötet
da ist nichts abgewetztes zu sehn
ob die runde Öse im Hauptteil beweglich ist, kann ich nicht erkennen
fand das gestern auch seltsam aussehend und habe genauer hingeschaut


der bereich, wo die Kette scheuert, ist auf den Fotos nicht zu sehen
Aus unserem Shop


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