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Verlobungsring (585 Weißgold, Smaragd + Diamanten): Stein nach Verkleinerung rausgefallen

 
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Guestuser

 ·  #1
Hallo zusammen,

ich hatte das Problem, dass mir mein Verlobungsring eine Größe zu groß gewesen ist. Also habe ich diesen zum hiesigen Juwelier um die Ecke gebracht zum verkleinern. Der Ring hat in der Mitte einen Smaragd, ich wurde darauf angesprochen, dass der Smaragd ausgenommen werden muss, weil er keine Hitze verträgt und dass sich das im Preis äußern wird.
Gestern hat mein Verlobter den Ring abgeholt. Als ich nach Hause kam ist mir direkt aufgefallen dass der eine Krappen (ich hoffe es heißt so, bin nicht vom Fach), der eigentlich den Smaragd festgehalten hat, nicht mehr vorhanden ist und dass der Smaragd etwas schief in der Fassung liegt. Für mich absolut unakzeptabel. Ich dachte mir ich kann den so nicht tragen weil der Stein sicherlich rausfallen wird.
Um zu prüfen ob ich recht habe, habe ich mit dem Nagel etwas an dem Stein gezogen und der ist direkt rausgesprungen...
Ich bin geschockt, dass der Juwelier mir die Arbeit so rausgegeben hat und gleichzeitig bin ich natürlich glücklich dass ich den Stein nicht verloren habe und frage mich wer denn jetzt die Haftung dafür tragen würde, wenn der Stein tatsächlich weg wäre, beim Hände waschen, Müll rausbringen oder sonst wo...

Meine Frage an die Community ist jetzt, kann ich überhaupt dem Juwelier noch vertrauen?
Und ist es überhaupt noch möglich die Fassung zu retten, weil der eine Krappen muss abgesägt worden sein, ich weiß nicht ob man den noch mal so aufbringen kann.

Was würdet ihr mir raten, was soll ich am besten jetzt machen?
Die Bilder sind im Anhang.

PS.: die Verkleinerung war absolut in Ordnung.

Vielen Dank,
Olga
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 ·  #2
Kannst du nochmal scharfe Bilder ohne Finger auf glattem, weißen Papier machen. Das erste (wichtigere) Bild ist komplett unscharf.

Der Juwelier hat ein Recht und du einen Anspruch auf Nachbesserung. Daß der Stein mit dem Fingernagel rausflippbar war, deutet tatsächlich darauf hin, daß er nicht ordentlich gefaßt war. Smaragd ist immer ein sehr riskanter Stein, was das Aus- und Einfassen betrifft.
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 ·  #3
interessehalber: wie viel hat diese "Glanzleistung" gekostet?
Zitat geschrieben von Guestuser


PS.: die Verkleinerung war absolut in Ordnung.



und der Zirkus um den Smaragd leider unnötig, wenn der Ring, wovon ich ausgehe, nicht aus Silber ist (ist er?)
krass, dass eine so klare Sache nun so dramatisch verkompliziert wurde
gegossene und beim fassen einmal umgebogene Krappen auf-und wieder zubiegen ist unmal eine gewaltige und im Zweifel zu große Belastung und das Ergebnis sehen wir jetzt: eine Krappe ist abgebrochen (ob man sich auf die restlichen 3 verlassen kann, möchte ich nicht beurteilen müssen)

dagegen hätte der Stein drinbleiben können mit Kühlung in Wasser (und mit ordentlicher Flamme)

jetzt muss also die eine abgebrochene Krappe ersetzt werden
ich hoffe, dass die weißen Steine Diamanten sind, die das dann aushalten würden

PS: ich würde den Teufel tun, einen so empfindlichen Stein aus/einzufassen und danach genaugenommen für den Halt in der Fassung verantwortlich zu sein oder gar für trouble um einen dabei beschädigten Stein


ich finde: wer keine heiße Flamme hat, sollte sowas einfach nicht annehmen zur Änderung/Lötung
Stein raus/rein strapaziert die fassung zu dolle und sollte nur gemacht werden, wenn unvermeidlich, weil direkt am Stein gearbeitet werden muss

ist aber nur meine Meinung, keine regel
andere Kollegen werden nach wie vor Steine rausnehmen
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 ·  #4
in der Überschrift steht bereits 585 WG
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 ·  #5
ahja
in einer Krappenfassung kann ein Stein hervorragend von Kühlflüssigkeit umschlossen werden
und Gold leitet die Wärme nicht so krass wie Silber

wenn jetzt (nur) eine neu Krappe gemacht wird, müssen die anderen Krappen wieder auf und zugebogen werden (die Konsequenz kann isch jeder selbst ausmalen)

ein klassischer Fall für Streit um die Kosten würd ich sagen
der ausführende Juwelier um die Ecke wird vermutlich sagen, der Stein musste raus und für die Folgekosten abbrechender Krappen kann er nichts und die sind vom Kunden zu tragen
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Guestuser

 ·  #6
Hallo again,

danke für die schnellen Antworten.
Ja, der Ring ist aus 585 Weißgold und die Steine sind Diamanten. Ich befürchte jetzt tatsächlich einen komplett neuen Ring zu brauchen, das stimmt mich natürlich ziemlich traurig :/

Die Verkleinerung hat 50 Euro gekostet, ich hatte wegen dem rausnehmen mit mehr gerechnet, aber gut...

Im Anhang sind weitere Bilder. Ist gar nicht so einfach scharfe Bilder zu machen, ich hoffe es reicht erstmal so aus.

Viele Grüße,
Olga
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 ·  #7
nein, nicht neuen Ring
ich würde von 1 bzw. besser 4 neuen Krappen ausgehen
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 ·  #8
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 ·  #9
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 ·  #10
Da brauchst du nicht traurig sein, weil einen komplett neuen Ring brauchst du auf gar keinen Fall.
Das wäre ja sonst so, wie wenn du ein neues Auto brauchen würdest, nachdem du einen Platten hattest.
Du brauchst meiner Meinung nach einfach 4 neue Krappen. Diese sollten am besten aus gezogenem Material sein. Damit wäre der Ring dann an der Stelle sogar besser als vorher.
Die Kosten dafür sind strittig. Technisch gesehen hat der Juwelier einen gangbaren Weg beschritten.
Ob es der Beste war, wäre diskutierbar. Das Ergebnis, ist halt ein Zusammenspiel aus von dir gelieferten Matterial, was "besser hätte sein können" und Arbeitsweg, "welcher hätte besser sein können".
Meine Empfehlung. Mit dem Juwelier sprechen und dabei freundlich bleiben. Vielleicht läßt es sich kanz einfach regeln, wenn er eine Gelegenheit dazu bekommt.
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 ·  #11
Sorry, sogar 3-fach.
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 ·  #12
Die Krappe scheint ja schon beim abholen gefehlt zu haben bzw. wenn nicht, dann müßte sie noch in der Reparaturtüte liegen, die der Verlobte abgeholt hat. Wie auch immer, ich denke, daß eine Reklamation der Reparatur gerechtfertigt ist und der Juwelier das auf eigene Kappe nehmen sollte.
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Guestuser

 ·  #13
Ich danke euch für die Antworten. Habe auf jeden Fall ein besseres Bild von der Problematik jetzt bekommen.

Ich habe den Ring jetzt nochmals weggebracht. Die Schmiedin, die es wahrscheinlich auch selber bearbeitet hat war etwas beschämt wegen dem Umstand und hat den Ring zur erneuten Reparatur genommen und sich entschuldigt.

Ich hoffe natürlich dass ich möglichst den Ursprungszustand wiederbekomme, schauen wir mal...

Ich kann nachträglich auch ein Update posten, falls es euch interessiert.

Viele Grüße und großes Dankeschön,
Olga
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 ·  #14
wir sind gespannt!
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 ·  #15
Zitat geschrieben von Guestuser

.... Die Schmiedin, die es wahrscheinlich auch selber bearbeitet hat war etwas beschämt wegen dem Umstand und hat den Ring zur erneuten Reparatur genommen und sich entschuldigt. .....

Wobei sie womöglich wenig dafür kann, denn Weißgold gegossen ist manchmal etwas spröde und verträgt auf- und zubiegen eher schlecht. Manchmal klappt es und manchmal bilden sich unsichtbare Risse, die dann zum Bruch führen. Aber sehr kundenfreundlich wie sie sich verhalten hat, denn der Kunde weis das meist nicht.
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