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Achtkantiger Goldring mit blauem Stein

 
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Beiträge: 2
Dabei seit: 10 / 2021
 ·  #1
Guten Tag zusammen,

der abgebildete Ring befindet sich seit etwa 15 Jahren in meinem Besitz. Seit mehreren Jahren frage ich mich, ob er etwas wert ist und wie alt er wohl sein könnte. Ursprünglich gehörte er meiner Großmutter, die leider bereits in den 1980ern verstorben ist. Wann er zu ihr kam oder wie, ist mir leider nicht bekannt, da wir uns nicht kennengelernt haben, da ich erst nach ihrem Tod geboren wurde. Aus meiner Familie weiß bedauerlicherweise auch niemand Bescheid.

Ich habe bereits mehrfach versucht selbst etwas nachzuforschen, jedoch immer mehr oder weniger erfolglos. Herausgefunden habe ich bis jetzt, dass es sich bei dem eingefassten Stein entweder um einen Glasstein, einen Amethysten oder einen synthetischen Spinell handeln könnte. Der Stein ist leider etwas beschädigt, wie auf dem Bild der Vorderansicht zu erkennen ist. Hierbei handelt es sich also um keinen Einschluss, sondern eine oberflächliche Absplitterung. Zudem ist er von der Unterseite her etwas verschmutzt und es war mir nicht möglich ihn zu säubern, weshalb er auf den Bildern etwas trüber wirkt.
Zur Fassung: sie wirkt floral, erinnert eventuell an den Jugendstil? Die Schiene spaltet sich an der Stelle, an welcher sie auf die Fassung trifft, zwischen den Zungen liegt jeweils eine kleine Kugel. Auf der Innenseite des Bodens sind mit viel Mühe drei kleine Symbole zu erkennen. Das erste kann ich nicht zuordnen, die zwei hinteren müssten "85" sein – ließe sich dadurch auf 585er Gold schließen?
Wie schwer er ist, kann ich schlecht einschätzen, würde aber sagen, er hat schon gewisses Gewicht für einen Ring. In etwa wie eine 2-Euro-Münze. Zum Größenvergleich habe ich ein 5-Cent-Stück daneben gelegt.

Ich freue mich über jegliche Erkenntnis zu diesem Erbstück und bedanke mich für jede Mühe.

Viele Grüße
Gabriela
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 ·  #2
Nachtrag: Ich meine natürlich Aquamarin und nicht Amethyst, pardon.
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 ·  #3
Glas kann man in einem 585er Goldring ausschließen
kein Jugendstil, sondern keinem Stil zuzuordnen
Serienware nach 1950 würde ich sagen, es genauer zu wissen, wäre rein "akademisch"

bleibt also die Frage Aquamarin oder synth. Spinell
ich vermute stark synth.

eine UV-Taschenlampe könnte da helfen, die Synthese durch rotes Aufleuchten zu detektieren
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Dabei seit: 07 / 2005
 ·  #4
Ja, Mitte 20stes Jahrhundert hätte ich auch gemeint. Damals gab es noch relativ preiswerte Aquamarinimporte aus Brasilien in guten Farben, deshalb würde ich auch auf Aquamarin testen und dazu raten mit einer UV-Lampe zumindest synthetischen Spinell versuchen auszuschließen.
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