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Ring mit blauem Stein - welcher Stein ist das und lohnt sich eine neue Fassung?

 
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 ·  #1
Hallo zusammen,

mich würde interessieren um welchen Stein es sich bei diesem Ring handelt. Der Ring ist ein Erbstück meiner Oma (Jahrgang 1909).
Ich war mit diesem Ring bereits bei drei Juwelieren und die Einschätzungen zum Stein gingen von Synthese, über blauer Topas bis Aquamarin. Die Ringschiene ist laut Juwelier vermutlich aus Gelbgold & gepresstem Platin. Der Ring wiegt 7 Gramm.
Da der Ring für mich einen sehr hohen emotionalen Wert hat, mir aber leider nicht so gut passt, würde ich den Stein gerne in eine neue Fassung (ggf. mit ein paar Diamanten an der Seite) bringen. Die Angebote hierfür liegen zwischen 900 - 1300 EUR - exklusive Schleifen des Steines. Vom Schleifen hatten mir die meisten abgeraten, da der Stein platzen könnte?!
Ich freue mich auf Ihre Einschätzungen zum Stein und auch, ob sich Ihrer Meinung nach eine neue Einfassung lohnen würde und wie riskant es wäre den Stein schleifen zu lassen.

Vielen Dank!
-Masha
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 ·  #2
nicht passen meint, nicht gefallen?
die Fingergröße läßt sich ändern

aber wenn von Schleifen des Steins geredet wird, den Stein verkleinern für ganz anderes Design des Rings?
oder nur die Schäden beseitigen lassen?
das mit dem Platzen beim Schleifen habe ich noch nie gehört
eher besteht gefahr beim fassen, aber bei dem klaren Stein wohl nicht so doll

es läßt sich durchaus feststellen, was das für ein Stein ist, ganz ohne raterei
einfach mal auf ein Refraktometer legen (lassen)
ist ja peinlich diese raterei (für die Geschäfte, die ja wohl teilweise konkrete neuanfertigungspreise genannt haben)
UV-Lampe in Reichweite?
ich vermute Synthese und die wäre mit UV identifizierbar (dicht drangehalten leuchtet de Steine rosa auf)
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 ·  #3
Hallo Thilo,
vielen Dank für die schnelle Rückmeldung und die Einschätzung.
Der Ring ist leider eine Ringgröße zu klein - das meinte ich mit "passt nicht".
Ja, war auch etwas enttäuscht, dass die Juweliere, bei denen ich war keine genaueren Angaben machen konnten.
Schleifen kam ins Gespräch da der Stein natürlich schon ein paar Kratzer hat - die Form sollte nicht verändert werden.
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 ·  #4
1 Nr. größermachen ist ne Lappalie (ok, nicht für jeden, aber für jeden, der die entsprechende Maschine hat)
und dann könnte man den einen Bogen wieder zurückbiegen, der so nach oben steht

in welcher Region wird denn ein Betrieb gesucht?

zum nachschleifen müßte der Stein vermutlich raus, das wäre natürlich mehr Aufwand
insbesondere, wenn die fassungskrappen das weg-und wieder anbiegen nicht überleben und erneuert werden müssen
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 ·  #5
Zitat geschrieben von Tilo

1 Nr. größermachen ist ne Lappalie

wenn wir von einer Umfangnummer sprechen. Erfahrungsgemäß ist die Größenänderung dann doch mehr als der Millimeter im Umfang.
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 ·  #6
Zitat geschrieben von Tilo

in welcher Region wird denn ein Betrieb gesucht?


Ich bin im Taunus, aber alles im Rhein-Main Gebiet wäre in Ordnung.
Die genannten Angebote sind alle von Juwelieren aus Frankfurt.
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 ·  #7
Zitat geschrieben von tatze-1

Zitat geschrieben von Tilo

1 Nr. größermachen ist ne Lappalie

wenn wir von einer Umfangnummer sprechen. Erfahrungsgemäß ist die Größenänderung dann doch mehr als der Millimeter im Umfang.


Also der Ring geht schon komplett auf den Finger (im Winter ohne Probleme), lediglich im Sommer ist es etwas eng und geht schwer runter.
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 ·  #8
ja, Lappalie
aber halt nicht meine gegend
und derartige Lappalien so aus der ferne zu besprechen ist einfach kein Verhältnis von Arbeitszeit(Lappalie) zur Zeit der Klärung von Größe, wenn man nicht gegenübersteht, Verpacken, Verschicken, Rechnung tippen statt einfach gegen Kassenbon.....
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 ·  #9
Zitat geschrieben von Masha

Hallo zusammen,

mich würde interessieren um welchen Stein es sich bei diesem Ring handelt. Der Ring ist ein Erbstück meiner Oma (Jahrgang 1909).
Ich war mit diesem Ring bereits bei drei Juwelieren und die Einschätzungen zum Stein gingen von Synthese, über blauer Topas bis Aquamarin.
Alle drei Varianten sind gleichwertig im Bereich des Möglichen.
Zitat geschrieben von Masha
Die Ringschiene ist laut Juwelier vermutlich aus Gelbgold & gepresstem Platin. Der Ring wiegt 7 Gramm.
Platin/Gold ist möglich aber auch Weißgold/Gelbgold das gab es nämlich schon zu der vermuteten Entstehungszeit dieses Ringes.
Zitat geschrieben von Masha

Da der Ring für mich einen sehr hohen emotionalen Wert hat, mir aber leider nicht so gut passt, würde ich den Stein gerne in eine neue Fassung (ggf. mit ein paar Diamanten an der Seite) bringen.
Ein paar kleine Diamanten könnte man auch in die weißen Seitenflanken des Ringes einfassen. Das würde dann nur etwas über 100 Euro kosten.
Zitat geschrieben von Masha
Die Angebote hierfür liegen zwischen 900 - 1300 EUR - exklusive Schleifen des Steines. Vom Schleifen hatten mir die meisten abgeraten, da der Stein platzen könnte?!
Wir lassen solche Steine an den beschädigten Kanten oft nachschleifen. Bisher ist noch keiner "geplatzt", aber tatsächlich ist das nie auszuschließen.
Zitat geschrieben von Masha

Ich freue mich auf Ihre Einschätzungen zum Stein und auch, ob sich Ihrer Meinung nach eine neue Einfassung lohnen würde und wie riskant es wäre den Stein schleifen zu lassen.

Vielen Dank!
-Masha

Ob sich das Nachschleifen lohnt, kann man besser beraten, wenn man weiß, um welchen Stein es sich handelt. Das kann ich durch einfache gemmologische Untersuchungen feststellen. Bei einem Aquamarin würde ich es bejahen, bei einem Topas nur dann, wenn der Kunde das wirklich aus emotionalen Gründen will und bei einem synthetischen Spinell eher nicht.
Für eine komplett neue Einfassung und einen neuen Ring, würde ich fragen, welche Vorstellungen der Kunde hat und dann ein paar Entwürfe zeigen oder skizzieren und dann erst die Kosten kalkulieren. Aber die genannten Preislagen klingen schon mal vernünftig dafür.
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 ·  #10
Vielen Dank für die Rückmeldungen & insbesondere die Idee, dass der Ring in der aktuellen Form auch noch mit kleinen Diamanten verschönert werden könnte.
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