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Schiffchenring mit 7 Steinen

 
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 ·  #1
Hallo in die Runde,

ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand weiterhelfen kann. Ich habe schon vor Jahren einen Ring von meiner Großmutter bekommen und würde gerne mehr über das Stück herausfinden.

Herkunft/Alter: Meine Großmutter (Jahrgang 1929) hat den Ring in ihrer Jugend von ihrer Großmutter (Jahrgang 1879) geschenkt bekommen. Wohlhabende Kaufmannsfamilie aus Hessen. Wie lange der Ring vorher schon in der Familie war, wissen wir nicht. Online habe ich einige ähnliche Ringe aus der Belle Epoque gefunden, denkbar wäre also die Zeit um 1900 herum.

Größe: Der Ring selbst hat einen Durchmesser von ca. 1,2 cm, das Schiffchen ist 1,5 cm lang.

Gewicht: Um die 2-3 Gramm, genauer kriegt es die Waage nicht hin.

Stempel: Der Ring hat innen ein paar Einkerbungen. Es sieht mir eher nach einer Beschädigung aus, aber ich kann nicht ausschließen, dass es mal eine Punze war.

Verkaufen möchte ich den Ring nicht, ich bin lediglich neugierig. Vielleicht kann mir ja jemand bei folgenden Fragen weiterhelfen:
  • - Kann jemand (recht vage) meine Vermutung zur Belle Epoque bestätigen? Oder liege ich falsch?
  • - Aus welchem Material könnte der Ring sein? Eher echte Steine und Gold oder Modeschmuck?
  • - Eine grobe Schätzung zum Wert würde mich auch interessieren.
  • - Innen ist das Schiffchen recht dreckig/verfärbt. Hat jemand einen Tipp wie man das am besten reinigen kann, ohne etwas zu beschädigen?


Bei den Fotos habe ich mir viel Mühe gegeben. Wenn doch noch bessere Bilder oder andere Details benötigt werden, gerne Bescheid geben.
Vielen Dank allen im Voraus für die Mühe!
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 ·  #2
Hübsches Stück. Ich empfinde die Bilder als etwas unscharf. Könnte aber auch daran liegen, daß man jedes einzelne Bild größerzoomen muß. Ich kann die Steine nicht gut erkennen. Ich meine, in der Mitte einen facettierten Diamanten zu sehen und keine Diamantrose.

Der Ring könnte eher aus dem Art Deco stammen als aus der Belle Époque, meiner unsicheren Meinung nach. Rein von der Optik her.
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 ·  #3
Danke für die Einschätzung!
Ich empfinde die Bilder selbst leider auch als etwas unscharf, habe es aber bislang nicht besser hinbekommen. Ich versuche morgen noch einmal mein Glück, ob es nicht doch noch besser geht.
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 ·  #4
Jau, ca. ab 1920. So einen habe ich auch. In der Mitte sind oft Altschliffdiamanten verarbeitet, die kleinen mit wenigen Facetten, keine volle Rose. Es gibt diese Ringe ganz aus Platin oder, wie hier, in Gelbgold mit Platinbeschichtung bzw. Weissgold. Ganz preiswerte Exemplare haben auch einen Ringkopf aus Silber bei 333 Goldunterbau. Daher hilft hier nur Testen.
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 ·  #5
Wenn die Großmutter zum 21 Geburtstag den Ring bekommen hatte, dann wäre das 1950 und da passt das Herstellungsdatum des Ringes gut hin. Es sind wahrscheinlich Altschliffdiamanten in einer Weissgoldplatte auf 585 Ringschiene mit Verkaderung in Gelbgold verwendet worden. Die fehlende Ausarbeitung der Rückseite der Weißgoldplatte, die kräftige Schnitzarbeit für das freistechen der Körner zum Fassen und die üppige Verwendung des Millegriffrädchens sowie die kräftige, schon fast moderne Ringschiene sprechen für eine Replika aus der Mitte des 20sten Jahrhunderts. Dem widerspricht nicht dass der Schliff der Diamanten früher zu datieren ist. Herausgebrochene Diamanten aus Schmuckstücken, deren Gold im Weltkrieg verkauft wurde, gab es reichlich am Markt und wurde gerne für solche Replikas verwendet.
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 ·  #6
Die Ringschiene trug auf jeden Fall zu meiner Verunsicherung bei.
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 ·  #7
Ja, die ist sehr breit. Bei meinem Ring ist sie hauchdünn. Allerdings schaut durch die Platinschicht schon das Gold durch, das sind keine Reflexionen. Daher dachte ich, dass es auch ein günstigeres spätes Modell ist.
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 ·  #8
Zitat geschrieben von Alyss

Ja, die ist sehr breit. Bei meinem Ring ist sie hauchdünn. Allerdings schaut durch die Platinschicht schon das Gold durch, das sind keine Reflexionen. Daher dachte ich, dass es auch ein günstigeres spätes Modell ist.
Vielleicht nicht doubliert sondern nur rhodiniert?
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 ·  #9
ja, anders ist die jetzige Optik nicht zu erklären
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 ·  #10
Und wie verhält sich eine Rhodinierung im Test? Die Ringschiene ist 14 k, an der Vorderseite des Ringkopfs ist 18 k stehen geblieben. Die 22 k-Säure habe ich damals zum Rausätzen des Bohrers aus dem Bernstein verbraucht und die Platintestsäure bekomme ich nicht aufgeschraubt.
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 ·  #12
Es gibt ne Platintestsäure?
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 ·  #13
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 ·  #14
Da ist sie.
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