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art deco ( oder später? )ring mit diamanten

 
fritz
 
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fritz

 ·  #1
habe diesen Ring auf eBay für 300 euro gekauft. Das Alter und der Wert würde mich interessieren. Der Stempel ist nicht gut leserlich, wurde aber als 585 Gold verkauft und Ich denke der Stempel ist auch als solches erkennbar. verwundert hat mich die Auflage, ein sehr dunkles Metall, also Platin kann es schon mal nicht sein oder? jemanden habe ich mit dem Diamantprüfgerät getestet und es hat ausgeschlagen. Hat man solche Ringe mit Silber überzogen?
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 ·  #2
Zur Zeit des Jugendstil hat man Diamanten in Silber gefaßt. Das könnte auch bei deinem Ring der Fall sein. Müßte man separat mal testen. OB der Ring tatsächlich aus dem Art Deco ist, darauf möchte ich mich nicht festlegen. Ich hab da eher flächigere Ringe vor Augen, nicht so einen vergleichsweise zierlichen Ring. Ich würde den Ring dann vermutlich eher in den Jugendstil verorten.

https://www.hofer-antikschmuck.de/epochen/jugendstil

https://www.hofer-antikschmuck.de/epochen/art-deco
fritz
 
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fritz

 ·  #3
Das klingt doch gut :) und habe ich zuviel bezahlt? ich dachte immer im jugendstil haben die altschliff diamanten unten noch keine spitze , sondern sind quasi abgeschnitten. dieser hat eine spitze.
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 ·  #4
Der Preis wäre vor allem abhängig von Größe und Qualität des Mittelsteins, da geben deine Fotos jetzt zu wenig her.
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 ·  #5
Der Ring ist im Wert gut gekauft und nicht überzahlt. Trotzdem ist es eine spätere Stilkopie, die wurden in wesentlich größerer Zahl angefertigt als die aus der Originalzeit. Das Oberteil ist Silber-golddoubliert wie es seit dem 18ten Jahrhundert üblich war.
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 ·  #6
Ich würd eher sagen Gold, silberdoubliert.....
Moderator
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 ·  #7
fritz
 
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fritz

 ·  #8
Danke für die kompetenten Antworten :)

Schade dass der Ring vermutlich dann doch etwas später entstanden ist... woran sieht man das und wann circa?

der Mittelstein hat ca 3,9mm und die beiden kleineren 2,5mm . das feuer ist schön und ich finde das schwarz des Silbers lässt die Steine noch mehr Leuchten . Ich bin trotzdem glücklich mit meinem Kauf.
Moderator
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 ·  #9
Zitat geschrieben von Guestuser

....
Schade dass der Ring vermutlich dann doch etwas später entstanden ist... woran sieht man das und wann circa?
.....
Ab der Mitte des letzten Jahrhunderts wahrscheinlich. Wenn ich das im Detail erkläre, woran man das sieht, könntest Du die Freude an dem Ring verlieren.
fritz
 
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fritz

 ·  #10
nein wirklich nicht. ich kaufe dauernd schmuck online und das scheut mich nicht ;)
würde es gern wissen... :) also 1950iger?
vermutlich die etwas unsaubere Sägearbeit? dachte ich zumindest...
Moderator
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 ·  #11
Die unsaubere Sägearbeit ist ein deutlicher Hinweis für jüngere Kopien. Auch die vergleichsweise verschwenderische Verwendung von Gold im Vergleich zu Silber spricht für die 50er und 60er Jahre, da war das Gold billig und der Arbeitslohn fing an teuer zu werden in der Zeit der Vollbeschäftigung und des Wirtschaftswunders. (Daher Renis Bemerkung mit Gold-Silberdoubliert statt anders rum) Also wurden solche Arbeiten zuerst in Israel und dann von angelernten Kräften in der Technik in Argentinien für den Noramerikanischen und Europäischen Markt hergestellt. Die haben zwar gelernt dass man Ajouren sägt aber nicht die Zeit gehabt es ordentlich zu machen.
Diamanten aus alten Schmuckstücken waren reichlich vorhanden aber wurden dann gemischt in verschiedenen Schliffen verwendet. Einige mit Kalette einige schon ohne, wie bereits bemerkt, Altschliffe, Übergang zum modernen Brillantschliff und Diamantrosen. Man nahm was vorhanden war.
Die Fassarbeiten mit den freigestochenen Körnern wurden auch immer kräftiger freigestochen, weil es so schneller ging und die Steine schneller sicher saßen.
Das Millegriffrad war ebenfalls ein fester Bestandteil der üppigen Anwendung. Hier sind die Millegriffränder aussen schon abgetragen aber innen sieht man es noch.
fritz
 
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fritz

 ·  #12
Super, danke für die ausführliche Antwort . :)

ich denke ich melde mich hier an, ein tolles forum :)
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 ·  #13
Zitat geschrieben von Guestuser

Ich bin trotzdem glücklich mit meinem Kauf.
Auf jeden Fall.
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