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Ring mit seltsamem Stein...

 
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 ·  #1
Ein Kunde brachte mir diesen 12 Gamm schweren Ring aus 750er Gelbgold mit einem heraus gefallenen und stark ramponierten Stein. RI 1,572. Einfachbrechend. Starke blauweiße Fluoreszenz. War als Topas verkauft worden...Ich sollte einen neuen Stein für den Ring schleifen. Problem: Länge und Breite des Steines waren leicht zu messen, die Ecken aber total vermurkst, was man auch an der Fassung sieht. Ich habe die Ecken also nicht so ausgeprägt geschliffen, da der Fasser vermutlich sowieso mit der Diamantfeile dran geht.
Soll ich lieber gleich die Ecken etwas abrunden oder hat der Fasser eine Chance, den Stein zu fassen? Diesmal ist es ein echter, aber bestrahlter Topas...
uhu
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 ·  #2
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 ·  #3
Danke für die Antwort!
uhu
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 ·  #4
Ich steh auf dem Schlauch. Der Stein war da vorhen drin. Der Uhu hat ihn nachgeschliffen, wovon er doch eher etwas kleiner wird, und jetzt ist er zu groß für die Fassung?
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 ·  #5
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 ·  #6
Uhu setzt einen neuen, anderen Stein ein
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 ·  #7
Dann muss er halt noch etwas kleiner? Soll ja "eingeschliffen" sein. Da will der Fasser nicht hergehen und mit dem Punzen und Hammer auf die Fassung dengeln.
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 ·  #8
Auf Uhus Foto iss der neue Topas doch schon zu sehen.
Und der iss halt klassisch geschliffen und nich so wie die
"Gurke" die da vorher drin saß.
Die Fassung hat jetzt halt "runde Ecken" und die Problem-
stellung iss, ob der Fasser das Metall anpassen kann oder
der Uhu den Stein noch x ändern muß.
Zumindest hab ich's so verstanden.
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 ·  #9
Bin kein Fasser, aber würde sagen, der Stein ist zu groß
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 ·  #10
zumindest die 4Ecken könnten noch etwas zu wenig gekappt sein
aber der Fassungszustand ist so schlimm rundlich krumm, daß da eigentlich der Fasser selbst schleifen müßte oder/= der Schleifer gleichzeitig Fassser sein, um den Stein bestmöglich anzupassen
so schräg fotografiert können wir das nicht abschließend beurteilen
bzw. die Fassung hätte vor dem Versand an Uhu begradigt werden müssen mit der von Heinrich genannten Methode

so ist die Sache echt schwer für den uhu und der Versender des Ringes darf sich nicht beschweren, wenn der Fasser doch Nacharbeit hat, denn der Versender hätte es halt besser vorbereiten sollen
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 ·  #11
Ja, der Schlif ist dann halt kein Musterschliff mehr sondern Freestyle. Aber der vorherige ist ja auch der berühmte Gurkenschliff.
Aber einschleifen heißt halt, den Schliff an die Fassung anpassen
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 ·  #12
Ich werde die Ecken nen halben Millimeter größer schleifen - aber nicht "rund"- den Rest soll der Fasser machen. Ich hasse solche vermurksten Fassungen, die man nicht ausmessen und nicht probieren kann.
Von mir wird Genauigkeit auf 0,1 mm erwartet - aber wie soll ich das in so einem Fall machen. Ich bin sauer - aber das hilft auch nicht.
Danke für die Zuschriften. Solche Fassungen werde ich nicht mehr annehmen...
uhu
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 ·  #13
ja, besser ist das
die vergnaddelte Fassung ist eine Zumutung für dich, denn du hast keine richtigen Meßpunkte

am besten wäre, wenn ein Goldschmied eine exakt zum Stein goldene Fassung macht und diese auflötet statt vom fasser zu erwarten, mit der vorhandenen zu zaubern
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 ·  #14
Bei Neuanfertigungen pflegt das so zu sein, ja.
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 ·  #15
Ich finde es bei Reparaturen nicht schlecht wenn die Fassung und der Stein hinterher besser aussieht als zuvor. Deshalb würde ich die Fassung anpassen und nicht den Stein. Eine Ausnahme sehe ich nur bei wirklich antiken Stücken oder echten Kunstwerken, da sollte man dann der Linie des Künstlers folgen.
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