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800er Jezler Silberbesteck 32-Teilig - Wert?

 
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HloYamiRL
 
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HloYamiRL

 ·  #1
Guten Tag meine Damen und Herren.

Hierbei handelt sich es um ein Erbe, bei welchem ich versuche den Wert zu ermitteln.

Habe bereits recherchiert und andere Personen in dem Gebiet gefragt. Welche meinten das es sich um Art Déco Stil von 1930 handelt. Jedoch möchte ich noch weitere Informationen sammmeln, sofern möglich.

Der Zustand ist dem Alterentsprechend. Das Besteck wurde halt auch gebraucht.

Danke für euren Einsatz. 👍
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800er Jezler Silberbesteck 32-Teilig - Wert?
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 ·  #2
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 ·  #3
Zitat geschrieben von pontikaki2310

Das Besteck ist ja sehr unvollständig und dann auch
noch mit Monogramm versehen.
Da sehe ich nur den Silberankaufswert.


Das dieses Unvollständig ist ist mir bereits bewusst. Trotzdem danke für die Info.
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 ·  #4
Zumindest 5 Personen können damit essesn. Das ist doch super. Nutze es weiter. Nur auf Eierspeisen verzichten.
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 ·  #5
zumindest, wenn der eine auf Diät ist und auf Kuchen verzichtet.......
wie auch immer: das Monogramm ist schon störend beim Verkauf

wenn es unbedingt verkauft werden soll: auf jeden Fall Musterbezeichnung recherchieren und Hersteller beim Angebot verwenden, um Leute zu erreichen, die genau sowas mit diesen Stichworten suchen
sonst kommt wohl eher nur der Silberwert raus
und vielleicht auch mit dem Wissen, denn so ein tolles Muster ist es ja nun wirklich nicht und alles andere als komplett ( 6 oder 12 fach) und keins der viel verbreiteten und beliebten Muster von WMF, Robbe und Berking etc., wo man sogar Hersteller mixen könnte, weil die Muster so ähnlich sehen und über viele Jahrzehnte teils bis gefertigt wurden (das Modell hier aktuell laut homepage nicht mehr, aber Restposten im Einzelhandel: https://www.silber-besteck.ch/30229-29-patrie )
lady (im shoplink) sieht genauso aus?
merkwürdig
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 ·  #6
Zitat geschrieben von Tilo

zumindest, wenn der eine auf Diät ist und auf Kuchen verzichtet.......
wie auch immer: das Monogramm ist schon störend beim Verkauf

wenn es unbedingt verkauft werden soll: auf jeden Fall Musterbezeichnung recherchieren und Hersteller beim Angebot verwenden, um Leute zu erreichen, die genau sowas mit diesen Stichworten suchen
sonst kommt wohl eher nur der Silberwert raus
und vielleicht auch mit dem Wissen, denn so ein tolles Muster ist es ja nun wirklich nicht und alles andere als komplett ( 6 oder 12 fach) und keins der viel verbreiteten und beliebten Muster von WMF, Robbe und Berking etc., wo man sogar Hersteller mixen könnte, weil die Muster so ähnlich sehen und über viele Jahrzehnte teils bis gefertigt wurden (das Modell hier aktuell laut homepage nicht mehr, aber Restposten im Einzelhandel: https://www.silber-besteck.ch/30229-29-patrie )
lady (im shoplink) sieht genauso aus?
merkwürdig


Dieses Muster passt so gut wie in jeden Haushalt meiner Meinung nach. Ausserdem gibt es einen erheblichen Unterschied zwischen Lady und Patrie.

Nun wenn ein einzelner Löffel oder eine einzelne Gabel bereits CHF 178.00.- Wert hat dann sieht es ja nicht mal so schlecht aus. Klar ist ein Monogram drauf, jedoch finde ich dieses sehr passend zum Besteck.

Jedoch danke für das konstruktive Feedback.
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 ·  #7
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 ·  #8
Zitat geschrieben von tatze-1

Beachte den Unterschied von Neuwert zu Gebrauchtwert. Der ist erheblich.


Klar bekommt man keine 250.- Originalpreis. Oder 178.00 wie es jetzt dort steht. Aber wenn schon nur die hälfte rausspringt ist es schon ganz gut.

Und sonst bleibt es eben in meinem Besitz. Denn dieses ist wie ich bereits erfahren habe 1930 erstellt worden. Also schon 90 Jahre. Der Wert wird bestimmt nicht abnehmen und Silber scheint ja sowieso anzusteigen.

Aber mal sehen was die Zeit bringt 👍
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 ·  #9
ach so, ja
Patrie ist mit hammerschlag
hatte vorhin nur auf outline geachtet

würdest du selbst den halben Neupreis ausgeben für einen Gegenstand, der 90 jahre benutzt wurde und entsprechend ramponiert aussieht und außerdem ein Monogramm trägt, das nicht deins ist?
also ich nicht
und eine kleine Recherche, was andere Bestecke bei ebay erlösen, sollte auf den Boden der Realität holen: Silberwert oder die hälfte drüber
und das ist noch lange nicht der halbe aktuelle neupreis
aber dann bleibts halt in der Familie
ist ja nicht schlimm
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 ·  #10
Nach Basel ist der Weg nicht weit um das Besteck zu vervollständigen. Wenn Du das vor hast dann ist es fein, wenn auch teuer.
Wenn Du jedoch aus dem Erbe Kapital schlagen willst, wird Dir kaum einer auch nur einen Bruchteil, geschweige denn die Hälfte des Neupreises zahlen. Dann zählt hier nur der Silberwert. Auch für die Wertaufteilung in der Erbengemeinschaft sollte dieser Wert angesetzt werden.

Personalisierte Gebrauchsgüter sind immer nur wertvoll für die betroffene Person oder die Familie, ausser es gehörte der Queen oder Elvis.
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 ·  #11
Der erzielbare Preis von gebrauchtem Silberbesteck liegt in der Regel ca. 10-50% über dem Materialpreis (entspricht dann etwa 25%-40% des Neupreises) und ist abhängig von einer Reihe von Faktoren:

  • Zustand/Erhaltungsgrad (Omas unbenutztes "Sonntagsbesteck" vs Gartenwerkzeug, Monogramm immer schlecht, es sei denn es ist das eines Kaisers/Königs/Zaren, wenn der dann noch geköpft wurde, um so besser)
  • Vollständigkeit (Sets zu 4/6/8/12 bringen mehr als 5 oder 11, da ist man dann immer jahrelang auf der Suche nach dem fehlenden Teil, das es oft nicht mehr gibt; leider reicht es vielen Sammlern aus ein "Belegexemplar" zu haben und sie verkaufen dann den Rest als 5/11er Set. Die Erben packen dann die Sammlung in ein Konvolut und verticken es zum Silberpreis, das Besteck findet so nie wieder zusammen und wird dann irgendwann eingeschmolzen.
  • Hersteller (bekannter, noch produzierender Hersteller bringt mehr)
  • Entwerfer (bekannter Entwerfer bringt mehr als Fabrikware)
  • Design/Muster/aktuelle Gefälligkeit (Jugendstil und Art Deco Top, Augsburger Faden, Spaten, ok, Nachkriegsmoderne idR ok, Historismus, Hildesheimer Rose eher Flop)
  • Verbreitungsgrad (wie lang wie oft hergestellt in Silber oder versilbert)
  • Größe der Besteckteile (früher war das Essbesteck größer als heute, sog. Tafelbesteck)
  • Seltenheit der Besteckteile (Löffel gibt es am meisten in allen Größen, selten sind Pralinenbesteck, Krebsbesteck, Eisbesteck und bestimmte Vorlegeteile)
  • Bekanntheitsgrad/Sammlerinteresse (eher seltenes Besteck, bekannter Entwerfer, niedrige Auflagen, Abbildung in der Literatur, Preise auf Weltausstellungen etc.)
  • Alter (17./18. Jhd. vs. Standard-Nachkriegsware)


Je mehr der obigen Kriterien erfüllt werden, desto höher geht der Preis (ggf. auch weit über den Preis eines vergleichbaren neuen Stücks).
Bei dem Besteck hier sehe ich keinen großen Preisaufschlag über dem Silberpreis, weil es unvollständig, monogrammiert und teils schon mitgenommen ist (Messer, Gabeln). Es ist brauchbar für maximal 5 Personen zu einem 3-Gänge Menü mit Suppe, Hauptspeise und Dessert zum Löffeln. Es ist ein einfaches Gebrauchsbesteck für den Alltag und kein Sammlerbesteck/großes Besteck für die Tafel.
Das fehlende Messer und die fehlende Gabel könnten noch irgendwo im Haushalt liegen. Denn wie es aussieht wurde das Besteck peu-à-peu gekauft/verschenkt (Mokkalöffel, Kuchengabeln und Dessert-/Vorspeisengabeln waren wahrscheinlich der Beginn der nächsten Ausbaustufe).
Wenn es verkauft werden soll, würde ich es in der CH probieren. Ansonsten selber nutzen, denn auch hier gilt: häufiges Benutzen erspart das Putzen.

EDIT: Herr Butschal war schneller, Inhalt der gleiche
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 ·  #13
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 ·  #14
Zitat geschrieben von MaJa

Der erzielbare Preis von gebrauchtem Silberbesteck liegt in der Regel ca. 10-50% über dem Materialpreis (entspricht dann etwa 25%-40% des Neupreises) und ist abhängig von einer Reihe von Faktoren:

  • Zustand/Erhaltungsgrad (Omas unbenutztes "Sonntagsbesteck" vs Gartenwerkzeug, Monogramm immer schlecht, es sei denn es ist das eines Kaisers/Königs/Zaren, wenn der dann noch geköpft wurde, um so besser)
  • Vollständigkeit (Sets zu 4/6/8/12 bringen mehr als 5 oder 11, da ist man dann immer jahrelang auf der Suche nach dem fehlenden Teil, das es oft nicht mehr gibt; leider reicht es vielen Sammlern aus ein "Belegexemplar" zu haben und sie verkaufen dann den Rest als 5/11er Set. Die Erben packen dann die Sammlung in ein Konvolut und verticken es zum Silberpreis, das Besteck findet so nie wieder zusammen und wird dann irgendwann eingeschmolzen.
  • Hersteller (bekannter, noch produzierender Hersteller bringt mehr)
  • Entwerfer (bekannter Entwerfer bringt mehr als Fabrikware)
  • Design/Muster/aktuelle Gefälligkeit (Jugendstil und Art Deco Top, Augsburger Faden, Spaten, ok, Nachkriegsmoderne idR ok, Historismus, Hildesheimer Rose eher Flop)
  • Verbreitungsgrad (wie lang wie oft hergestellt in Silber oder versilbert)
  • Größe der Besteckteile (früher war das Essbesteck größer als heute, sog. Tafelbesteck)
  • Seltenheit der Besteckteile (Löffel gibt es am meisten in allen Größen, selten sind Pralinenbesteck, Krebsbesteck, Eisbesteck und bestimmte Vorlegeteile)
  • Bekanntheitsgrad/Sammlerinteresse (eher seltenes Besteck, bekannter Entwerfer, niedrige Auflagen, Abbildung in der Literatur, Preise auf Weltausstellungen etc.)
  • Alter (17./18. Jhd. vs. Standard-Nachkriegsware)


Je mehr der obigen Kriterien erfüllt werden, desto höher geht der Preis (ggf. auch weit über den Preis eines vergleichbaren neuen Stücks).
Bei dem Besteck hier sehe ich keinen großen Preisaufschlag über dem Silberpreis, weil es unvollständig, monogrammiert und teils schon mitgenommen ist (Messer, Gabeln). Es ist brauchbar für maximal 5 Personen zu einem 3-Gänge Menü mit Suppe, Hauptspeise und Dessert zum Löffeln. Es ist ein einfaches Gebrauchsbesteck für den Alltag und kein Sammlerbesteck/großes Besteck für die Tafel.
Das fehlende Messer und die fehlende Gabel könnten noch irgendwo im Haushalt liegen. Denn wie es aussieht wurde das Besteck peu-à-peu gekauft/verschenkt (Mokkalöffel, Kuchengabeln und Dessert-/Vorspeisengabeln waren wahrscheinlich der Beginn der nächsten Ausbaustufe).
Wenn es verkauft werden soll, würde ich es in der CH probieren. Ansonsten selber nutzen, denn auch hier gilt: häufiges Benutzen erspart das Putzen.

EDIT: Herr Butschal war schneller, Inhalt der gleiche


Habe soeben ein Offer von CHF 1549.95.- erhalten. Es stellt sich also heraus, dass es doch um einiges mehr Wert hat als gedacht. Jedoch habe ich es noch nicht verkauft. Ich werde es mir durch den Kopf gehen lassen. War vor Ort dort und der Wert von jedem einzelnen Besteckteil wurde ermittelt.
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 ·  #15
um die 1549,95 = 1444 Euro beurteilen zu können, wäre mal das gesamtgewicht ohne Messer interessant

im übrigen können wir hier nur deutsche preise realistisch angeben
und das ist normalerweise auch genau das, was relevant ist
wenn jemand hier ein schweizer Produkt in der Schweiz vermarkten kann, kann es gewisse Abweichungen geben, die wir nicht ahnen konnten
(sowas gibts auch bei anderen Produkten, die z.B. in China oder USA besser vermarktbar sind, aber für den Normalo hier unerreichbar)

alles bisher geschriebene zu Europreisen ist jedenfalls leicht belegbar anhand von Auktionsergebnissen
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