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Ring mit unbekannten Stein

 
Kurt
 
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Kurt

 ·  #1
Hallo Leute

Kann mir jemand sagen was das für ein Stein es ist?

Der Ring soll aus Rotgold wohl sein, hab aber keine Punze gesehen - trifft das zu?

Was wäre denn so der Verkaufspreis für den Ring?

Vielen Dank schonmal

Mfg
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 ·  #2
das sollte auch im echten Leben bei der Suche nach dem Stempel auffallen, daß außen rötlich und innen weiß bzw dunkel angelaufen wohl irgendeine Kombination sein muß und eben nicht nur Rotgold

ich gehe von 800er Silber mit dünner Rotgoldschicht 333 bis 585 aus
die Fassung könnte komplett aus Gold sein, der Bereich ist auf den Bidern zu dunkel, um das zu erkennen

angesichts des guten Zustands des Steins ist nicht von Glas, sondern eher von synthetischem Rubin auszugehn
(echter Rubin steht nicht zur Debatte!)

geringer Goldwert nicht zu beziffern
also gehts um einen Antik/Liebhaberwert
der hat aber kein herausragendes Design und dürfte keine große Begeisterung bei Sammlern von 100 Jahre altem Schmuck hervorrufen
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 ·  #3
Ich hätte jetzt 585/- bzw. russisches 583/- Gold vermutet- ein Test beim Goldschmied bringt Klarheit - und ziemlich sicher eine Synthese.
Synthet. Spinell oder synthet. Korund (auf Rubinfarbe).
Wenn das Gold echt ist, gibts den Schmelzwert nach Gewicht dafür, abzüglich des Steingewichts.
Wenn Du ihn also wiegst und den Feingehalt sicher bestimmt hast, kannst Du ja versuchen, auf ibääh etwas mehr dafür zu kriegen. Reinigen und Maßangabe sind für einen verkauf hilfreich.
Hat sich jetzt mit Tilos fundierter Antwort überschnitten.
Tilo: könnte es auch sein, daß das mal rhodiniert war weil das rötliche nicht gefallen hat und innen eben Reste davon sichtbar sind? Silber hätte ich jetzt gar nicht vermutet.
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 ·  #4
Nachtrag: 333 ist natürlich auch möglich - deshalb ist ein Test sicher die beste Lösung, den Metallwert zu bestimmen.
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 ·  #5
och nööö
siehst du nicht die Lotporen zwischen den Schichten?
insbesondere auf dem 3. Bild von oben auf 7Uhr im Vorschaubild
da war nix rhodiniert
seh grad, daß die fassung gelber ist
vielleicht mal nachträglich erneuert
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 ·  #6
Ich hätte an ein frühes Bastelwerk von mir gedacht, aber früher war Gold so billig, da hätte ich mir die Mühe gespart.
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 ·  #7
@Tilo: nee, hatte ich nicht gesehen. Die hätte ich an der Stelle ja noch dem Auslaufen der Ringschulter zugeschrieben, was auch nicht ganz klar ist denn das Muster ist anscheinend aus vollem Blech gesägt - Aber jetzt seh ich auch 2 Farben! Sehr seltsame Konstruktion. Und meine Äuglein auch nicht mehr die Besten, grmpf
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 ·  #8
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 ·  #9
Danke für den link. So eine einseitige "Doublierung" kann ich als Kostenersparnis bei maschinell gefrästen und gesinterten Teilen in Trauringfabrikation noch einigermaßen nachvollziehen.
Aber bei händischer Montage? Da fressen die hohen Arbeitskosten doch eher die Materialersparnis auf. Ganz zu schweigen vom unterschiedlichen Ausdehnungsverhältnis der unterschiedlichen Metalle beim Löten und Erkalten (was die Poren gut erklären würde).
Denn händisch geht sowas gut aber dann muß man, um es ordentlich hinzukriegen, das Gold etwas breiter als das Silberne machen und alles wieder auf gleiches Maß/plan feilen. Erhöht den Zeitaufwand ungemein. Finde ich nicht witschaftlich, besonders nicht, wenn früher Gold viel erschwinglicher war als heute (aber da kostete die Arbeit wieder viel weniger?). Naja, kann man viel spekulieren. Testen muß man das eh und den Goldanteil wertmäßig daran bestimmen macht ne irre Rechnerei, die es auch nicht exakt trifft.
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 ·  #10
Kurt, was hat der Ring den für einwn Durchmesser? Kannst mir auch gerne eine PN senden😉
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Kurt

 ·  #11
Ich hoffe den Durchmesser erkennt man

Wie kann man es am besten reinigen?

Was meint ihr was für ein Verkaufspreis könnte ich dafür einsetzen?

Mfg
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