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Was habe ich da aus der Bucht gefischt?

 
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 ·  #1
Folgenden Anhänger habe ich gekauft als: Anhänger Jugendstil, Silber vergoldet, Karneole.

Zunächst mal ist er wirklich aus Silber, die Rückseite mind. 585 vergoldet.
Er hat eine offene Öse, war also für eine wechselnde Benutzung an einem Collier, Brosche etc. gedacht. Auch die Tropfen liessen sich wohl abnehmen, denn auch die Öse an einem Tropfen ist offen. Die beiden äusseren Tropfen fehlen, wobei ich denke, dass der links neben dem Hauptstein befindliche früher ganz aussen war, da die Proportionen zu seinem Gegenstück nicht stimmen und die Aufhängung hier sowie auch an dem mittleren Tropfen repariert wurde. Also denke ich Jugendstil ist ganz sicher falsch. Ich würde das Stück eher Anfang 19. Jahrhundert einordnen.
Nächstens habe ich sehr mit den kleinen Facetten des Steine gekämpft und einen RI von 1,46 gemessen.
Und nun die Frage: kann eine Foliierung den RI verfälschen? Karneol liegt ja deutlich drüber. Oder ist das einfach Glas? Die Facetten sehen für mich sehr gut aus, auch wenn das Stück sonst schon deutlich gelitten hat.
Ich Ringe mit mir, was ich damit anfangen soll: wie ursprünglich gedacht, an einer Kette tragen (allerdings eher ein Seidenband, als so eine Kette, wie auf dem letzten Bild) oder die Seitenteile absägen lassen, so dass ein Pendeloque-Anhänger entsteht und zwei Ohrringe.
Was denkt ihr?
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 ·  #2
Moinmoin,
eine rückseitige Folierung beeinflusst nix, da du ja die Lichtbrechung an der Kontaktfläche misst. Winzige Facetten sind aber immer schwierig abzulesen, hier hilft nur Geduld & mehrfach messen.Wenn sich nichts ändert, wird das mit Karneol wohl nichts, obwohl es den Fotos nach sehr danach ausschaut.
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 ·  #3
Diese gebogenen Spitzen aus verlaufenden Bubbelchen iritieren mich. So keck, vor Jugendstil? Hm.
Die Kette soll wahrscheinlich geteilt werden und nicht durchgezogen. Lässt sich das an den äußeren Flügeln öffnen?
Die offene Öse am mittleren Stein halte ich nicht unbedingt für Absicht.
Die Ausgestaltung der Flügelenden passte wohl ganz exakt mal irgendwo - Broschierung? - rein.
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 ·  #4
Ein sehr hübsches Teil Herzlichen Glückwunsch dazu. Glaubst Du, dass Facettenkanten nach 200 Jahren noch so aussehen können? Aber vielleicht wurden die Steine ja auch irgendwann ausgetauscht. Glas ist es nicht, Da müsste der RI über 1,5 liegen, soweit ich weiss. Wenn Du es umbauen lassen möchtest, überlege doch, ob die seitlichen Tropfen vielleicht ganz nach aussen könnten, dann würde die leichte Unterschiedlichkeit nicht mehr so auffallen und es wäre in der Mitte nicht so gedrängt. Als Collier gefällt es mir sehr gut, auch wenn orange gar nicht meine Farbe ist.
Viele Grüsse Louise
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 ·  #5
Kann natürlich auch eine Wiederverwertung alter Bestandteile sein. Ich denke, es hat so wie unten links ausgesehen, so dass das Tragen an einer Kette unglücklich wirkt. Daher würde ich wie rechts unten die Seitenteile einschließlich der Bobbele entfernen lassen. Das Mittelteil passt dann gut an eine Kette und Ohrringe fallen auch ab. Oder?
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 ·  #6
ja, das würde mir dann auch besser gefallen
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 ·  #7
Elegante Lösung.
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 ·  #8
Beim googeln bin ich auf einer Seite für Antiquitäten auf den Anhänger unten gestossen. Ist nicht das Selbe, aber so ähnlich wie meiner.
Auf der zitierten Seite des VA Museum gibt es aber nur ein Kreuz, Ohrringe und ein Collier, so dass die Bezugnahme schwammig erscheint. Halte daher weiter an meinen Umarbeitungsplänen fest und will Dienstag schauen, ob meine Goldschmiedin offen hat.
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 ·  #9
Carneol bewahrheitet sich
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 ·  #10
Nachtrag:
Habe heute den Schmuck von meiner Goldschmiedin abgeholt. Für noch Corona-Zeit war da ein ziemliches Gedränge. Aber ich freue mich, dass sie volle Auftragsbücher hat.
Nun unten das Ergebnis, tendiere als Kette für den Anhänger zu einem schmalen Veloursband.
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 ·  #11
Schön gelöst.
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 ·  #12
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 ·  #13
das finde ich optisch und technisch semioptimal gelöst
und selbst wenn man argumentiert, daß das bei nicht täglichem Tragen schon ne ganze Weile halten wird, ist es so seitlich deutlich offen einfach unschön

Reni, bemängelst du sonst nicht solche Ösen?
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 ·  #14
Marion, das ist eine gute Idee!
Tilo, ich hatte schon Kritik erwartet, dachte aber eher, daß du eine zwischengeschaltete Öse zwecks Beweglichkeit bemängeln wirst. Wenn der Spalt sich verbreitert, biege ich ihn eben wieder zu. Die Goldschmiedin wollte einfach nicht löten, da sie nicht wusste, wie der Stein in der Fassung eingebracht ist, wegen Folie und so. So habe ich das jedenfalls verstanden. Daher haben die Teile auch noch Patina, während meine Türkisbrosche, die ich nur wegen zwei fehlender Steinchen abgegeben habe, jetzt funkelt, wie gestern hergestellt.
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 ·  #15
zwischengehängte Öse wäre technisch natürlich besser, weil beweglicher und auch super zu löten, aber optisch würde die so in voller Draufsicht stören, das ist klar
wenn aber nun nur eine Bewegung, dann wäre es halt schön gewesen, wenn die zugelötet (ja, ist kniffelig),-geschweißt
oder wenigstens exakt zugebogen wäre
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