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Klappbügel von Ohrring fetten

 
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Rudolf
 
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Rudolf

 ·  #1
Guten Tag,

ich habe von meiner Frau die Ohrringe gereinigt, und danach gehen die Klappbügel sehr schwer zu klappen. Ich habe Angst, sie zu verbiegen oder sonst zu beschädigen.

Der Ohrring ist aus Silber.

Mit was könnte ich die Klappmechanik fetten/ölen, damit sich der Bügel wieder geschmeidig öffnen und schließen lässt? Der Bügel ist auf den letzten Millimetern immer selber zugeschnappt. Das sollte er wünschenswerterweise wieder so machen.

Vielen Dank und Grüße

Rudolf
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 ·  #2
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 ·  #3
keine weiteren Klappversuche ohne Öl, denn das kann dauerhaften Schaden verursachen!

ich empfehle Ballistol,

wenn nicht vorhanden, ganz normales Feinmechanikeröl oder Silikonöl
ein Tropfen ist schon zu viel und man muß das dann gleich abwischen

keinesfalls Lebensmittelpflanzenöl, da das verharzt


es gibt immer mal wieder Chargen in Gold und Silber, wo die Mechanik einige wenige Male ohne Öl funktioniert und dann immer rauher läuft bis zu einem Punkt, wo es für Ölzugabe zu spät ist
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Guestuser

 ·  #4
Vielen Dank für die Antworten. War eine große Hilfe. Ich werde mal Feinmechanikeöl mit einer kleinen Nadel dazwischen machen.

Danke nochmals und Gruß

Rudolf
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 ·  #5
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 ·  #6
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 ·  #7
Naja in dem Video bezieht er sich auf den Petroläther der verdunstet und Öle löst. Ich vermute dass der Petroläther für die stark kriechenden Eigenschaften verantwortlich ist.

Wenn ich irgendwo WD40 draufsprühe, dann bleibt nach ablüften immer noch ein Ölfilm übrig. In den ungenannten restlichen 40%des Inhaltes sollten also Öle drin sein (die durch den Petroläther in Lösung sind).
Alle anderen gut kriechenden Öle, die ich kenne, sind ebenfalls ätherische Öle die langsam verdunsten. Auch Ballistol ist ein ätherisches Öl das zusätzlich noch die Eigenschaft hat, dass es mit Wasser emulgiert. Ein Schuss Ballistol in einen Eimer Wischwasser gibt eine weisse Milch, mit der man Fußböden von Fetten und wasserlöslichen Flecken reinigen und gleichzeitig desinfizieren kann.

Wenn man also will dass ein Gemisch in kleinste Lücken kriecht, braucht man entweder starke Kappillarkräfte oder eben einen Zusatz der es sehr dünnflüssig und kriechend macht und bei WD40 ist der Zusatz ebendieses Lösungsmittel Petroläther, dass auch dafür sorgt, dass man dickölige und verharzte Oberflächen damit reinigen kann.
Daher sind die Funktionen dicke Öle und Harze lösen und leicht einölen kein Widerspruch.
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 ·  #8
ich habe nicht ein Video verlinkt, sondern allgemein die Fundstückliste

WD40 mag besser sein als gar keine Schmierung, aber die problematische Reibestelle der Brissurfeder über eine Ecke des Böckchens liegt komplett frei zugänglich, sodaß die Applikation von etwas Öl mit einer Nadel besser ist, als erst WD 40 in einen Behälter zu sprühen und dann von der Flüssigkeit schnell was auf die Brissur zu übertragen (oder gar direkt draufzusprühen und dann den stark riechenden und komplett leicht öligen Ohring wieder reinigen zu müssen ohne ihn in Öllösemittel einlegen zu dürfen)
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 ·  #9
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 ·  #10
Klar, der Herr Truppe kennt sich eh aus. !!!
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 ·  #11
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

Ein Schuss Ballistol in einen Eimer Wischwasser gibt eine weisse Milch, mit der man Fußböden von Fetten und wasserlöslichen Flecken reinigen und gleichzeitig desinfizieren kann.


Danke für den Tipp :*
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 ·  #12
Rudolf
 
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Rudolf

 ·  #13
Hab's mit Ballistol punktgenau hingekriegt, funktioniert prima :-))

Vielen lieben Dank !!!
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 ·  #14
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 ·  #15
Ich benutze Ballistol zum Bohrer und Fräser ölen. Eigentlich ist nur Spucke besser, aber davon rostet das Werkzeug. Schmierstick und normales Öl sind weniger gut.
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