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Ring aus England

 
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 ·  #1
Hallo liebes Forum!
Ich habe hier einen Ring aus der bucht. Er ist 18K (die Schiene) mit Opalen und Diamanten in Rosenschliff.
Meine Frage ist - wie alt ist der Ring? Kann man den kleiner machen?
Mir sieht so aus, als wäre der aus einer Brosche gearbeitet.
Vielen Dank im Voraus![img][/img]
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 ·  #2
meine Arbeitshypothese ist: Silber vergoldet und rhodiniert, 2 Jahre alt (schon angelaufen)

fast sicher bin ich mir, daß einfarbig in einem Stück gegossen

und ganz sicher, daß da keine Brosche oder so im Spiel war, falls der Ring doch aus weißem Mittelteil und gelber Schiene zusammengesetzt wurde

läßt sich engermachen, wobei vorher geprüft werden muß, ob die Schiene Silber ist und demzufolge danach wieder vergoldet werden muß
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 ·  #3
@Tilo
Das mit Mittelteil/Brosche seh ich wie Du.
Was macht dich sicher - woran siehst Du -
daß das Stück aus Silber gegossen iss?
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 ·  #4
Da ist ja auch ein Stempel von 18k drin.
Also gar nicht so alt. 300,- doch zu viel. Schade, schade, schade. Wurde als victorian angepriesen.
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 ·  #5
Mein erster Gedanke war auch: Guss. Die Rück-Innenseite des Kopfes sieht danach auch. Wie relativ grob gefrästes Wachsmodell, abgegossen und nur mit Gummi, edit: Filzpolierer nachgeglättet. Unter Auslassen einer richtigen (zeitaufwendigeren) Feinglättung der Unebenheiten.
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 ·  #6
Zitat geschrieben von pontikaki2310

Was macht dich sicher - woran siehst Du -

ich schrieb: Arbeitshypothese
das ist alles andere als sicher, sehe ich aber am Wahrscheinlichsten
so fleckig/punktförmig angelaufen sowohl im gelben, als auch rhodinierten bereich
typisch für "Durchschlagen" von Silber


einfach mal innen unten im Ring ein wenig kratzen
oder außen unten, genau mittig, wo eh engergemacht werden soll, indem ein Stück herausgenommen wird, mit Fingernagelpflegeset(also Schleifpapier in verschiedenen groben bis ultrafeinen Körnungen)
etwas anschleifen und auf weißes Papier legen


PS: ein Foto vom Stempel wäre mal noch interessant
ob vielleicht gelasert

und ein Link zum Anbieter (wo ich als Arbeitshypothese! indisch vermute im Firmennamen)
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 ·  #7
Hier ist ein Foto vom Stempel.
Danke für Aufklärung!
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Gast112233
 
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Gast112233

 ·  #8
In England wurde/wird nie 18 K gepunzt.
18 k ist meist USA oder auch Lateinamerika
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Guestuser

 ·  #9
Weissgold wird doch ebenfalls gerne rhodiniert
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 ·  #10
immerhin siehts wie ein richtiger Stempel aus
England ist eh raus, klar
bleibt offen: wirklich 750 und trotzdem so angelaufen?
kann unter sehr ungünstigen Umständen sein, aber grad beim rhodinierten bereich extrem unwahrscheinlich
eigentlich nur durch Hitze zu erreichen, die die Opale kaum überleben würden
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 ·  #11
Unten ein Bild aus einem meiner Bücher von so einem Ring, datiert 1890 - 1900. Da sind die Steind um die Perlen einzeln gefasst und nicht wie oben in einem "Kanal", daher denke ich, dass Tilo leider recht hat. Auch die Ausarbeitung des Bogens/Schleife über den Herzen unterscheidet sich doch deutlich.
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 ·  #12
Vielen herzlichen Dank für die Mühe!
Sah auf dem Bild echt schnukelig aus.
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 ·  #13
magst du nicht mal den Test machen und unten ein wenig an der Oberfläche schleifen?
ob da Silber kommt? (wobei natürlich auch Messing sein könnte, was wegen goldähnlicher Farbe nicht auf Anhieb vom Laien erkennbar wäre)
bei gut erkennbar Silbe wäre es ja ein klarer Reklamationsfall
und es könnte auch rot kommen: eine Verkupferung unter der obersten Beschichtung

oder die Hersteller dieser historisierenden Stücke machen sogar eine Schwefelbehandlung, um hohes Alter vorzutäuschen und das Rhodinierungsbad war einfach nur fertig und deshalb so dunkel
wäre auch ne Idee
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 ·  #14
Wenn es kein Gold ist, wie der Stempel vortäuscht, ist es Betrug und du könntest den Kauf rückabwickeln.
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 ·  #15
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