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Eheringe aus Feingold

 
den
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 ·  #1
Hallo,

nach einigem Lesen hier im Forum suche ich jetzt einen Schmied, der mir zwei Ringe aus Feingold schmieden kann. Meine erste Idee waren folgende Ringe:

ftopic19839.html

Habe Herrn Wehpke bereits angeschrieben, allerdings leider keine Reaktion erhalten. Da die Beiträge von Herrn Wehpke doch schon einige Tage alt sind, nehme ich an, dass er gar nicht mehr aktiv ist.

Falls jemand anders sich diese Ringe zutraut, wäre es evtl. weiterhin eine Überlegung wert. Frage ist natürlich mit welchen Kosten ich in etwa rechnen müsste. Da ich diese Ringe nicht auf gut Glück kaufen würde, bräuchte ich auch vorher ein Prototyp in Feinsilber. Die Kosten dafür wären daher auch interessant.

Alternativ (Favorit meiner Zukünftigen) wären ganz schlichte Standardringe, ebenfalls aus Feingold. Entsprechende Vorstellung hätte ich als Foto vorhanden (da nicht mein Foto poste ich es lieber nicht). Wichtigster Punkt bei den Ringen wäre möglichst maximale Härte (bezogen auf Feingold). Zudem wäre auch fugenlos wünschenswert; sofern machbar und sinnvoll. Gewicht beider Ringe würde ich mal vereinfachend auf ca. 30 Gramm festlegen. Mit welchem Preis müsste ich bei diesen Ringen ca. rechnen?

Betreffend fugenlos habe ich hier schon rausgelesen, dass Tilo darin Spezialist ist. Konnte aber keine Emailadresse finden und PM kann ich wohl auch noch nicht versenden.


Vielen Dank im Voraus!
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 ·  #2
wenn schlichte (wie ich sie favorisieren würde) nur 2. Wahl sind, warten wir halt mal, ob sich Ulrich W. noch meldet

maximale Härte ist natürlich relativ und allenfalls im Vergleich zu zu weichem ungeschmiedetem Guß zu sehen
Feingold wird niemals auch nur ansatzweise so hart sein können wie normale Schmucklegierungen

email ist
goldschmied.sonntag
(ätt)
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 ·  #3
Danke für die schnelle Rückmeldung. Hab jetzt die Telefonnummer von Herrn Wehpke gefunden, werde ihn einfach mal anrufen, dann kann man die Lage wohl schneller einschätzen.

Zum Thema Härte: War tatsächlich nur bezogen auf Feingold. Es soll zumindest -im vertretbaren Aufwand - das Maximum aus Feingold rausgeholt werden. Das eine Legierung betreffend Härte besser wäre, ist mir bewusst. Tragespuren kann ich verkraften. Sollte im Idealfall so massiv hergestellt werden, dass er sich nicht mal eben verbiegt.

Sobald alles geklärt ist, melde ich mich nochmal.
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 ·  #4
30g für beide ist nicht üppig
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 ·  #5
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 ·  #6
die verlinkten vom Ulrich haben 45g
da tut sich natürlich ein gewisser Widerspruch auf: Optik wie die mit 45g
Stabilität soll auch sehr gut sein (man muß ja sehn, daß es bei der gekordelten Version immer mehrere Stellen mit stabilitätsvermindernder Einschnürung gibt)

aber Gewichtsvorstellung 1 Drittel weniger

mit schlichten massiven Ringen natürlich gar kein Problem
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 ·  #7
Oh, das geht aber schnell hier. Vielen Dank dafür.

Mit dem Gewicht wollte ich nicht für Verwirrung sorgen, sorry. Die 30 Gramm waren willkürlich für die schlichten Ringe angesetzt. Die dürfen auch 50 Gramm wiegen.
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 ·  #8
Zitat geschrieben von Silberfrau

30g für beide ist nicht üppig
Den Beitrag wollte ich eigentlich innerhalb von 10 Minuten löschen, das ging nicht, dann habe ich die Buchstaben gelöscht dann hatte er weniger als 3 Zeichrn und anstatt gelöscht zu tippen bin ich einfach raus, nu isser wieder da, sorry.
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 ·  #9
@Silberfrau: Kein Problem. Die Erwähnung des Gewichtes von mir war vermutlich eh nicht so sinnvoll. Dachte, dass es für die Preisbestimmung evtl. von Bedeutung sein könnte.

@Rest: Habe Herrn Wehpke angerufen, zwar nicht persönlich mit ihm gesprochen aber erhalte die Tage von ihm ein Angebot. Da ich bei der Möbiusvariante zusätzlich ein Prototyp benötige hängt es jetzt im Grunde vom Preis ab. Sollte es meinen Rahmen sprengen, würde ich mich ggf. nochmal wegen der schlichten Variante melden.

Auf jeden Fall schon mal besten Dank für das Feedback.

@Buschtal: Der Verlobungsring in Möbiusstil wäre auch eine schöne Sache gewesen. Hatte das bisher noch nicht gesehen aber kann gut verstehen, dass es "in" ist.

Mal eine allgemeine Frage: Wieso findet man so gut wie nix aus Feingold? Ist tatsächlich Härte der einzige Grund? Wenn ich mir die Eheringe (aus Legierungen) von Bekannten anschaue, ist es doch in der Regel nur eine Frage der Zeit bis Tragespuren auftreten. Das Argument von Tilo allerdings, dass die verkordelten Stellen des Möbiusringes eine Schwachstelle bilden könnten, macht natürlich Sinn. Hatte ich garnicht auf dem Schirm. Daher ist ein Prototyp vermutlich umso wichtiger. Kann nämlich gar nicht abschätzen wie das Tragegefühl bei einem so massiven Ring ist. Macht ja kein Sinn wenn er am Ende eher störend wirkt...
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 ·  #10
nee, natürlich ist es nicht nur die Härte, sondern auch der Preis und die Farbe, die so manche blasse europäische Haut kränklich wirken läßt
ich vergleiche mal die Extreme: 1ccm (einigermaßen stabile Kette) 333 enthält 3,6g Feingold
die volumenmäßig gleiche Kette bestünde aus über 19g Feingold, also mehr als der 5fache Preis fürs Material

und des weiteren in den Augen von manchen Leuten die "Aura" von Modeschmuck hat, denn manchmal ist Modeschmuck mit einer hauchdünnen Schicht Feingold überzogen, sieht also anders aus als normale Schmucklegierung in blaßgelb und hat so die Empfindungen für Goldfarbe/Wertigkeit geprägt
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 ·  #11
Ah ok, verstehe. Die Farbe ist natürlich Geschmackssache, mich reizt gerade die Farbe. Das es mit "vergoldet" verwechselt werden kann wäre nicht so tragisch. Der höhere Preis ist natürlich Fakt aber auf der anderen Seite denke ich mir, dass ich ja auch einen Gegenwert in Form von Gold erhalte. Hätte man die Goldkette in Feingold beispielsweise vor 20 Jahren gekauft, könnte man sie heute vermutlich sogar mit Gewinn verkaufen/einschmelzen lassen. Daher finde ich, dass sich der Preis etwas relativiert. Bevor das Falsch verstanden wird, ich plane weder zukünftiges einschmelzen geschweige denn irgendwelche Renditeabsichten. Aber als Beispiel kann man es ja mal erwähnen,)
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 ·  #12
Natürlich bekommen auch die Feingoldringe Tragespuren, aber wenn man Feingold liebt, dann stören sie ja nicht. Wenn Du bei einem Goldschmied erst Muster bestellst, dann zahlst Du den Preis von drei Anfertigungen. Nur bei einer Anfertigung halt vergleichsweise kaum einen Materialpreis.

Bei Menschen mit schwarzen oder dunkelbraunen Haaren ist die Haut oft dunkler oder schneller gebräunt und dann sieht sattes 18 Kt Gold oder auch Feingold auf der Haut gut aus. Wenn man in den Norden geht dann werden die Goldfarben immer blasser und auch Weissgold oder Platin immer beliebter. Bei blassen Blondinen sieht das eben besser aus.
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 ·  #13
Zitat geschrieben von den

Ah ok, verstehe. Die Farbe ist natürlich Geschmackssache, mich reizt gerade die Farbe. Das es mit "vergoldet" verwechselt werden kann wäre nicht so tragisch. Der höhere Preis ist natürlich Fakt aber auf der anderen Seite denke ich mir, dass ich ja auch einen Gegenwert in Form von Gold erhalte. Hätte man die Goldkette in Feingold beispielsweise vor 20 Jahren gekauft, könnte man sie heute vermutlich sogar mit Gewinn verkaufen/einschmelzen lassen. Daher finde ich, dass sich der Preis etwas relativiert. Bevor das Falsch verstanden wird, ich plane weder zukünftiges einschmelzen geschweige denn irgendwelche Renditeabsichten. Aber als Beispiel kann man es ja mal erwähnen,)
Neenee alles ganz richtig
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