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Walnussgranulat

 
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 ·  #1
Ein gestern aufgewärmter Thread hat mich darauf gebracht.
Leider habe ich in der Praxis noch nie was mit Walnussgranulat zu tun gehabt.
Ich vermute mal dass es sich um die Schalen und nicht die Nüsse handelt?
Kann mir jemand etwas darüber erzählen?
Funzt das nur in einer waagrechten vibrierenden Trommel oder kann man es in einer ganz normalen kleine rotierende Billigpoliertrommel a la Jeddeloh benutzen?
Ich habe gelegentlich gewrapptes mit Steinen, oder Perlen, was ich mir nicht zu trommeln traue.
Klar ginge Salz-Alu Messingbürste.
Prinzipiell ist das Granulat aber wohl weicher als Steine und dürfte denen nichts ausmachen? Und Perlen?
Also es geht um aufarbeiten, aufpolieren.
Für Info wäre ich dankbar.
Moderator
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 ·  #2
Zitat geschrieben von Silberfrau

Ein gestern aufgewärmter Thread hat mich darauf gebracht.
Leider habe ich in der Praxis noch nie was mit Walnussgranulat zu tun gehabt.
Ich vermute mal dass es sich um die Schalen und nicht die Nüsse handelt?
Ja
Zitat geschrieben von Silberfrau

Kann mir jemand etwas darüber erzählen?
Funzt das nur in einer waagrechten vibrierenden Trommel oder kann man es in einer ganz normalen kleine rotierende Billigpoliertrommel a la Jeddeloh benutzen?
Kann man überall nehmen, ist aber nur der Träger für Poliermittel, meist Polierrot mit etwas Öl angeklebt.
Zitat geschrieben von Silberfrau

Ich habe gelegentlich gewrapptes mit Steinen, oder Perlen, was ich mir nicht zu trommeln traue.
Das Schalengranuat ist leicht und beschädigt nichts.
Zitat geschrieben von Silberfrau

Klar ginge Salz-Alu
nicht zu vergleichen, das ist ein chemischer Vorgang der nicht poliert sondern nur aufhellt.
Zitat geschrieben von Silberfrau
Messingbürste.
ist bei wenigen Stücke schneller, aber eben Handarbeit.
Zitat geschrieben von Silberfrau

Prinzipiell ist das Granulat aber wohl weicher als Steine und dürfte denen nichts ausmachen?
Nicht viel weicher, das ist auch nicht das Kriterium aber leichter.
Zitat geschrieben von Silberfrau
Und Perlen?
Die Chinesen haben vor 15 Jahren begonnen Ihre etwas matten Süsswasserperlen in solchen Granulaten eine Zeit lang laufen zu lassen um sie zu polieren. Deshalb sind heute etliche Perlen glänzender als früher die besten Akoya, aber der Glanz ist in der Oberfläche und nicht wie bei Akoya aus der Tiefe.
Zitat geschrieben von Silberfrau

Also es geht um aufarbeiten, aufpolieren.
Für Info wäre ich dankbar.

Passt das so?
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 ·  #3
Danke Heinrich, sehr ausführlich.
Nachhaken bei Polierrot: Hat man da nicht wieder diesen Polierrotsaustall, und alles muss auch noch ins Ultraschall - meins ist so fad und schwach in letzter Zeit. Dass es das als Pulver (Antiflussmittel) irgendwo gibt hab ich schon mal gelesen, nur wo? Muss ich mal suchen oder gibt man ein paar Bröckchen vom Batzen rein und die verteilen sich von selber?
Prinzipiell würde ich lieber ein zerschnippeltes Silberputztuch mit rein geben.
Moderator
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 ·  #4
Das Polierrot muss man hin und wieder auffrischen weil es sich abnutzt, und ja der Dreck setzt sich in alle Ritzen. Im Silberputztuch ist Schlämmkreide drin, wenn Du weiches Silber hast, kannst Du auch Schlämmkreide reintun statt Polierrot. Aber immer nur als feines Pulver, keine Bröckchen.
Polierrrot kannst Du als Kiloware billig bekommen https://www.google.com/search?…rot+pulver und Schlämmkreide auch https://www.google.com/search?…CAo&uact=5
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 ·  #5
Oooh ja, hilft mir weiter, danke.
Schlämmkreide, wenn kein Öl im Spiel ist, müsste einfach unterm Wasserhahn raus gehen?
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