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StiftRhodiniergerät selber basteln ?

 
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 ·  #1
Hallo Kollegen,
ich hatte vor längerer Zeit einmal vor , mir eine kleine galvanische Anlage selber zu bauen und habe mir dazu ein Steuergerät
gekauft , aber das Projekt auf Eis gelegt, weil ich doch zu selten ganze Ringe galvanisiere.(die Anleitung dazu hatte ich irgendwo im Netz gefunden , aber inzwischen wieder verlegt.)

Jetzt möchte ich aber mittels Stift kleine Flächen teilgalvanisieren (z.Bsp. Fassungen innen rhodinieren) und frage Euch , ob ihr mir helfen könnt, wie ich mit diesem Gerät einen funktionierende Stiftrhodinierer bauen könnte.

Hat jemand eigene Erfahrungen oder technische Tips für mich , wie ich das als technischer Laie hinbekommen könnte ?
Die Frage ist , mit welchen Einstellungen für den Strom müßte ich arbeiten und welches Zubehör brauche ich ?


Vielen Dank im voraus
bgoldfisch
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 ·  #2
Also wir machen die Stiftgalavnik schon immer mit
solch einem Trafo. Die Voltzahlen hat meine Poliseuse
von der Beschreibung des Badanbieters übernommen.
Allerdings haben wir einen professionellen Stift
mit Platin(?)spitze und nicht einfach so ein billiges
Tampon-Stift-Gerät wie es sie im Internet gibt.
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 ·  #3
Da das Bad sauer ist und Stähle angreift und damit dann die Galvanik versaut, muss die Kontaktfläche zum wasseraufnehmenden Stift oder Tampon Palladium, Platin oder etwas Ähnliches sein.

Die Spannung im normalen Bad muss knapp über 1,95 Volt sein. Meist kommt man mit 2,1-2,4 Volt gut hin. Bei Stiftgalvanik können es auch bis zu 3 Volt sein ohne dass ein matter Niederschlag erfolgt.
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 ·  #4
Vielen Dank für Eure Antworten,
ich habe einen Stiftrhodinierer nur auf der Messe ausprobiert und hoffe, dass ich die Einzelteile einzeln bekomme.
Habe das gefunden:
https://www.wieland-edelmetall…pxproducts[id]=348&L=0

Meint ihr so ein Teil wie den Elektrodengriffel mit Platineinsatz z.Bsp. von Wieland ?(als Anode?)
Dann brauche ich ein Rhodiumbad. Wird das kalt verwendet ?
Wie geht man vor ?
Taucht man Griffel in Bad und überträgt die Flüssigkeit auf das Schmuckstück , das mittels Klemme an den anderen Pol angeschlossen ist ?(Katode ?)

Bgoldfisch
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 ·  #5
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 ·  #6
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 ·  #7
Hallo Granat,
das ist ja super, vielen Dank für den Link.
Ich probiere es aus , sobald ich alle Teile zusammen habe.
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 ·  #8
Hallo,
ich bin's nochmal , jetzt habe ich alle Teile zusammen , aber irgendwie bekomme ich es nicht zum Laufen . Hat Jemand zu fällig dieses Labor-Netztteil ?

Viele Grüße bgoldfisch
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 ·  #9
Was zeigt denn dein Netzteil an?
Fließt denn Strom? (sieht man am
leichten Aufschäumen der Rhodinierlösung)
... vielleicht ist die Sicherung deines Netzteils raus?
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 ·  #10
....leider schäumt nix, das irritiert mich, denn das Netzteil geht an, ich stelle per gedrückter review Taste- Amper (3A)
und Volt (10 V) ein .lasse ich los , zeigt Anzeige wieder Null.
Ich stöpsele meine Kabel ein , Rotes mit Stift an Rot, schwarzes mit Krokodilklemme und eingeklemmten Schmuckstück an schwarz-nix passiert :-(
Moderator
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 ·  #11
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 ·  #12
Dann stimmen vermutlich die Einstellungen am Netzteil nicht?
Der obere Drehknopf ist VOLT der untere (nicht lesbar .. Ampère?)
Mal an beiden gedreht, ob dann Strom fließt.
Die anderen rechteckigen Druckknöpfe kenne ich nicht.
Müsstest du ggf. im Handbuch (auf der Völkner-Seite) nachlesen.
Mein 30Euro-Netzteil hat nur die zwei Drehregelknöpfe
für Volt und Ampere. Was Deine Knöpfe für eine Bedeutung haben??
Keine Ahnung.Handbuch lesen oder Anfrage an Völkner senden ?
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 ·  #13
...nein,es fliesst kein Strom,es funkt nicht.
Gute Idee,den Hersteller zu kontaktieren ,mach ich mal und berichte.......
Danke
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 ·  #14
...das Netzteil ist defekt,der Stromausgang ist gesperrt.Jetzt schaue ich mal , ob ich einen Elektriker finde.
Danke für eure Hilfe.

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