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Schmuck von Eltern und Großeltern - Goldener Ring mit grünem Stein

 
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Beiträge: 4
Dabei seit: 08 / 2018
 ·  #1
Hallo!
Vor einigen Wochen ist mein Vater gestorben und hat, nach meiner Mutter und meinen Großeltern, ein Haus voller Zeug hinterlassen.
Da sowohl meine Brüder als auch ich wenig Interesse (und Stauraum) haben, alles zu behalten, sortiere ich gerade aus.

Ich habe einiges an Schmuck gefunden, teilweise schon im Besitz meiner Großeltern, aber auch Sachen von meiner Mutter.

Ich denke, das meiste hat nur persönlichen Wert, wirklich wertvolle Stücke sind vermutlich nicht dabei, aber einiges finde ich sehr hübsch oder zumindest interessant.

Irgendwo hier meine ich gelesen zu haben, dass gewünscht ist, für jedes Stück einen eigenen Thread zu öffnen...sollte ich mich geirrt haben, kann vielleicht noch zusammengefügt werden...?

Ich fange an mit einem Ring aus Gold und einem hübschen grünen Stein, der meiner Großmutter (?) gehört hat. Den fand ich schon als Kind toll und habe ihn im Schmuckkasten immer bewundert *g*

Mir ist klar, dass der Goldwert vermutlich nicht der Rede wert ist, auch, da es sich offensichtlich um 333er Gold handelt.

Mich würde interessieren, ob es sich überhaupt um einen Damenring handelt, oder ob er vielleicht als Herrenring gedacht war.
Allerdings müsste der Herrn schon sehr schmale Finger gehabt haben - er ist scheinbar schon geweitet worden und hat nun einen Durchmesser von etwa 18 mm.
Wegen der Weitung (die ich persönlich recht ungleichmäßig finde, nebenbei) kann man den 333-Stempel noch lesen, vom anderen Stempel ist nur noch die Unterseite eines Dreiecks (oder einer Art Trapez?) erkennbar.

Der Stein ist wohl ein Turmalin, richtig? Oder etwa Glas?

Vielleicht kann mir jemand sagen, aus welchem Jahrzehnt der Ring stammt? Er erinnert mich vom Stil her an Schmuck, den ich unter "Jugendstil" im Netz finde. Das wäre aber wohl so 1890, was ich nicht glaube, da meine Oma 1903 geboren wurde - das hieße, sie hätte den Ring auch schon von jemand anderen. Dann dachte ich an Art Deco, aber das passt irgendwie auch nicht, zu verschnörkelt...
Es ist natürlich auch möglich, dass es sich hier um einen Hippie-Ring aus den 1970ern handelt, kann das sein?

Also, hier Fotos:

https://img15.dreamies.de/img/238/t/0xbu8z3dd36.jpg

https://img1.dreamies.de/img/781/t/a5taxaurti8.jpg

https://img7.dreamies.de/img/720/t/925isjl1mdp.jpg

https://img24.dreamies.de/img/178/t/ivlgjkpvtxp.jpg

https://img24.dreamies.de/img/968/t/wofc1nmb0do.jpg

Anklicken sollte zur Vergrößerung führen.
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 ·  #2
Damenring
vermutlich synth. Spinell turmalinfarbig
mal dicht unter UV halten> leuchtet er leicht rötlich, dann ist es so
definitv kein Jugendstil
Art Deco würde ich das nicht nennen, obwohl der Ring durchaus schon so alt sein könnte (1930er), aber auch deutlich jünger bis nach dem 2.WK
genauer kann ich es nicht eingrenzen. kann
PostRank 11 / 11
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Beiträge: 13763
Dabei seit: 01 / 2009
 ·  #3
Das ist auf jeden Fall ein Damenring. Aufgrund des Materials ist anzunehmen, daß der Stein kein Turmalin, sondern ein Synthetischer Spinell turmalinfarben ist.

Aus welcher Zeit dieser Ring sein könnte, dazu wird sich vermutlich Heinrich noch äußern. Die Begriffe antik, Art Deco und Jugendstil werden leider sehr verschwenderisch bei Schmuck auf Schmuckstücke verwendet, die von ihren Besitzern zeitlich nicht wirklich eingeordnet werden können. Also nicht zu viel darauf geben, was an Schmuckstücken, die angeblich diesen Epochen entsprungen sein sollen, im Netz herumschwirrt.
PostRank 11 / 11
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Beiträge: 20060
Dabei seit: 09 / 2006
 ·  #4
sind ja nicht nur Besitzer, die so gießkannenmäßig mit den Begriffen umgehen, sondern viele Profiverkäufer z.B. in der bunten Bucht und Laien glauben denen, weil die Profis weren es ja wohl wissen
Redaktion
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Beiträge: 7539
Dabei seit: 04 / 2009
 ·  #5
Guestuser
 
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Guestuser

 ·  #6
Vielen Dank für eure Antworten
Ich hab' das mit den Bildern jetzt auch raus, kommt nicht mehr vor :)
Tatsächlich leuchtet der Stein rot unter UV-Licht - ein Kind heute (ich arbeite als Erzieherin) hatte heute zufällig einen "Geheimschriftstift" mit *g*. Sehr interessant, danke für den Hinweis.
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