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Ring aus reinem Rhodium

 
Monti
 
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Monti

 ·  #1
Hallo liebe Community,
ich habe eine etwas außergewöhnliche Frage. Wäre es eigentlich möglich einen Ring aus Rhodium herzustellen? Das gehört ja zu den Platingruppe :-)
Wäre die Herstellung viel aufwändiger als bei einem klassischen Ring aus Platin, könnte der Ring auch etwas floristisch filigran gestaltet werden (Jugendstill)?
Welche Eigenschaften hat Rhodium im Vergleich zum klassischen Platin (Härte, Farbe). Müsste man dan noch andere Metalle beimischen oder wäre 999,9 % Rhodium besser?

So ein Ring wäre natürlich etwas ganz besonderes 😁

Diese Frage hat mich schon immer interessiert, freue mich auf euere Komentare :-)
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 ·  #2
Es gibt wohl inzwischen auch Drähte aus Rhodium.
Ich kenne es allerdings nur als Legierzusatz oder Beschichtung.
Durch den Hohen Schmelzpunk und die sehr begrenzte Auswahl an Rohstoff, sind der Gestalltung schon Grenzen gesetzt.
Wenn du das Material und den kompletten Materialverschnitt finanzierst und auch bereit bist die Arbeitskosten für das Experiment voll zu tragen, könnte man das schon mal versuchen.
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 ·  #3
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 ·  #4
zu Anlagezwecken gibts neuerdings auch Barren (neben dem üblicheren Pulver)
da Arbeitsabschnitte/Späne usw nicht selbst geschmolzen und verwendet werden können und das Recycling viel mehr kostet als bei den üblichen Schmucklegierungen, ist das ein teurer Spaß
und gestalterisch limitiert

und sieht letztlich nicht anders aus als Platin
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 ·  #5
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 ·  #6
Von Schöneberg
 
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Von Schöneberg

 ·  #7
Also ich hab hier nen Ring aus 50 Prozent Rhodium, 30 Prozent Gold und der Rest u. A. Kupfer und Zinn. Sehr filigran der Ring, tolle Details mit Tansanit Hauptstein und 6 x 0,1 karäter drum herum. Nicht ein lötpunkt sichtbar. Sieht wie Form gegossen aus. War aber auch wirklich schweineteuer alles in allem! Bei Fragen, ich helf gern. LG

ModEdit MH: Wie bei Ebay-Auktionen gilt auch hier: Keine laufenden Verkaufsangebote, daher habe ich den Link gelöscht. Für weitere Schätzungen bitte EIGENE Fotos hochladen, keine Screenshots, die schmeisse ich auch gleich raus. Ausserdem sind die Fotos aus der Anzeige sowieso grottig und lassen keine vernünftige Schätzung zu.
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 ·  #8
ich halte diese überaus seltsame Sonderlegierung in einem Großseriendesign für eine Fehlinterpretation des Messergebnis des nur oberflächlich messenden Geräts, weil der Anwender evtl. jemand war, der nicht wusste, dass weißer Schmuck oftmals beschichtet ist (dagegen spricht, dass andere Angebote korrekt benamst sind bzgl. Silber rhodiniert)

ich denke, es ist eine übliche Rhodiumbeschichtung auf Gelb-oder Weißgold
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 ·  #9
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 ·  #10
war mir gar nicht aufgefallen
spricht meiner Ansicht nach auch dafür, dass Geräte in einem wissenschaftlichen Labor genutzt wurden und die Oberfläche der Messtelle nicht von möglicher Beschichtung befreit wurde

schade, dass dort nicht auch Profifototechnik vorhanden war und die Fotos so mies sind

soll das eine aktuelle Auftragsanfertigung sein? (weil ja angeblich so teuer?)
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 ·  #11
Zitat geschrieben von Tilo

war mir gar nicht aufgefallen
spricht meiner Ansicht nach auch dafür, dass Geräte in einem wissenschaftlichen Labor genutzt wurden und die Oberfläche der Messtelle nicht von möglicher Beschichtung befreit wurde

schade, dass dort nicht auch Profifototechnik vorhanden war und die Fotos so mies sind

soll das eine aktuelle Auftragsanfertigung sein? (weil ja angeblich so teuer?)


Diese EDX Röntgenanalyse wird gar nicht mehr so häufig verwendet. Die ist viel zu ungenau.
Edelmetallhändler prüfen überwiegend mit Wirbelstrommessgeräten.
Da kann man auch etwas tiefer ins Material vordringen.
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 ·  #12
was du schreibst, kann ich mir für Anlagegoldhändler vorstellen, aber keinesfalls für Altgold/schmuckankäufer, die Legierungen testen
wie soll Wirbelstrom da eine Analyse über verchiedene Metalle und deren gemische liefern?
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 ·  #13
Zitat geschrieben von Tilo

was du schreibst, kann ich mir für Anlagegoldhändler vorstellen, aber keinesfalls für Altgold/schmuckankäufer, die Legierungen testen
wie soll Wirbelstrom da eine Analyse über verchiedene Metalle und deren gemische liefern?


Da hast Du natürlich vollkommen Recht.
Bei mir hatte sich einfach ein Gespräch, was ich mit Pro Aurum hatte in den Vordergrund gedrängt.
Die einzelnen Bestandteile kann man nach wie vor (gängig) nur durch eine Röntgenanalyse ermitteln.
Mea Culpa

Trotz allem - Wirbelstrommessungen sind eine geniale Technik
https://www.gold-analytix.de/pruefgeraete-gold-silber
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 ·  #14
wobei ich deine Begeisterung für das testverfahren nicht so uneingeschränkt teilen kann
die Eindringtiefe ist zwar höher als bei EDX, aber bei Feingold trotzdem nur -,35mm, was bei Barren von z.B. 100g aufwärts ne Menge Platz läßt für Inlays aus Wolfram
weshalb da zusätzlich Ultraschall genutzt werden muss

und: es muss auch die Dichte berücksichtigt werden, denn wie die in der Bedienungsanleitung schreiben: eine Legierung aus Kupfer mit wenig Silber kann den Wert von Feingold ergeben
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 ·  #15
Zitat geschrieben von Tilo

wobei ich deine Begeisterung für das testverfahren nicht so uneingeschränkt teilen kann
die Eindringtiefe ist zwar höher als bei EDX, aber bei Feingold trotzdem nur -,35mm, was bei Barren von z.B. 100g aufwärts ne Menge Platz läßt für Inlays aus Wolfram
weshalb da zusätzlich Ultraschall genutzt werden muss

und: es muss auch die Dichte berücksichtigt werden, denn wie die in der Bedienungsanleitung schreiben: eine Legierung aus Kupfer mit wenig Silber kann den Wert von Feingold ergeben


Der Faktor Mensch bleibt halt immer noch unersetzlich.
Auch Daten eins guten Gerätes möchte entsprechend interpretiert werden.
Ich denke mit etwas Übung und Erfahrung lässt sich ein weites Feld abdecken.
Als Gemmologe habe ich ja Gott sei Dank nix mit Goldbarren zu tun.
Mir reichen schon die Herausforderungen im Schmuckbereich.
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