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 ·  #1
Hallo zusammen,

hier kommt das nächste Schmuckset: sehr hübsche Rosen.
Eine Kette mit großem Rosenanhänger, und 2 Rosen-Ohrclips.
(Aus den Ohrclips könnte man auch schöne Anhänger machen).
Ich vermute , irgendwann aus den 1920er oder 1930er Jahren, und ich befürchte, aus Elfenbein.

Da das nicht getragen wird, würde meine Frau gerne verkaufen.

Deshalb hier meine Frage:
- ist das Elfenbein? Und wie alt wirklich?
- wenn ja, kann man das trotzdem verkaufen?
- was ist das wert?
- und, wenn ja, wo verkauft man das am besten?

Beste Grüße, Sam
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 ·  #2
Hallo Sam 8888,

vorausgeschickt sei: ich bin laie.
ob das geschütztes elfenbein ist, weiß ich nicht.
aber da hin und wieder anfragen wie die deinige im forum gestellt werden, darf auch ich als laie dich auf (unter anderem) diesen thread hinweisen:

http://www.goettgen.de/schmuck-foren/ftopic1282.html
und: http://www.cites.org/

dementsprechend und unter der voraussetzung, dass dies geschütztes material ist:
hast du cites-papiere, ist der verkauf kein problem.
hast du keine, gibt es für deine rosen keinen markt und ist der verkauf verboten.

vielleicht einem lieben menschen weiterschenken, der die stücke tragen möchte?

liebe güße,

sigun
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 ·  #3
Hallo Sigun,

danke Dir für den link!
Ich bin mir noch nicht sicher, ob das Elfenbein ist.

Wenn ja: das cites-Zeritifikat würde ich zur Not versuchen, zu bekommen (sag ich jetzt mal ganz naiv... ;-) )
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 ·  #4
Du darfst davon ausgehen, daß das Elfenbein ist und keine alternative Knochenschnitzerei. Ob sich der Aufwand ohne Belege lohnt, für ein Schmuckset die CITES-Bescheinigung zu beantragen, ist fraglich. Ich an Deiner Stelle würde den Schmuck behalten und weitervererben.
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 ·  #5
Kann es nicht Knochen, oder eine frühe Art Kunststoff sein?
Wenn sich das Zertifikat nicht "rechnet", dann behalten wir den Schmuck.
Dann bleibt die Frage nach Alter.
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 ·  #6
Wie schon gesagt, geh davon aus, daß das Elfenbein ist. Ich habe derartige Schnitzereien, zu der ja auch die Kette gehört, noch nie aus Knochen gesehen. Elfenbein hat eine Schichtstruktur vergleichbar mit den Jahresringen eines Baumes. Wenn du ganz sicher gehen willst, geh zum Goldschmied vor Ort oder zur Elfenbeinschnitzerschule in Michelstadt.

Der Antrag beim Bundesamt für Naturschutz kostet 16€ aufwärts - je nach Aufwand. Um die Bescheinigung zu bekommen, mußt du per Beleg oder sonst wie glaubhaft beweisen können, daß der Schmuck 50 Jahre oder mehr vor dem Washingtoner Artenschutzabkommen erworben wurde.
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 ·  #7
Belegen könnte ich das, es gibt noch Inventarlisten aus den 40erjahren, wo die Sachen aufgeführt sind.

Das mach ich aber nur, wenn sich das lohnt. Wenn die Schmuckstücke dann am Ende nur 30 Euro wert sind, lohnt sich das natürlich nicht.

Aber ich danke Euch schon mal für Eure Infos bisher.
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 ·  #8
Diese sogennannten "Erbacher Rosen" wurden in Massen zwischen etwa 1850 (vielleicht auch etwas früher...) und 1950 hergestellt. Ältere Stücke sind sehr fein gearbeitet, eher gesucht und etws teurer. Deinen Schmuck schätze ich auch auf 20/30ger Jahre, das ist eine damals oft verkaufte "Standardqualität".

Auch wenn das eigentlich nicht verkauft werden darf, so findet man bei Ebay viele Angebote, wo statt von Elfenbein nur von "Bein" gesprochen wird. Viel wert ist der Schmuck leider nicht. Keiner will mehr Elfenbein tragen -aus gutem Grund-, und das Rosenmotiv ist darüberhinaus auch etwas "bieder"/ "altbacken".

Am Besten Du behältst das als Familienerbstück, der Elefant wird ja auch nicht wieder lebendig, wenn man es "entsorgt". Bei einem Verkauf wirst du nicht viel erzeilen können.
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 ·  #9
Danke, Pinguin, die Info brauchte ich.

Die Ohrclips sind hübsch, der Rest ist halt – antik.
wir haben bloss noch diverse andere Elfenbeinketten, die ich gar nicht erst eingestellt habe. Ein Elefantenfriedhof... 😢
KaWemann
 
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KaWemann

 ·  #10
Hallo, hierbei handelt es sich um Knochenschnitzerei in Form der Ehrbacher Rose. Dieser Schmuck würde um 1940 gefertigt.
Guestuser
 
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Guestuser

 ·  #11
das ist keine Knochen sondern Elfenbeinschnitzerei, ist alles gesagt, Typische Erbacherrose, findet sich in sehr vielen Schmuckschatullen aus Erbschaften, ist keine Seltenheit
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