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Cabochon ausfassen

 
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 ·  #1
Liebe Goldschmiede-Profis,

ich habe als Hobbyschmiedin einen Silberring erstellt und einen großen Rosenquarz-Cabochon gefasst. Ist es möglich, den Stein wieder auszufassen, ohne dabei den Rosenquarz oder die Fassung zu beschädigen? Die Fassung sitzt leider perfekt eng am Stein.
Falls ich mich nicht ans Ausfassen heranwage, kann ein Goldschmied oder Fasser dabei helfen?

Vielen Dank im Voraus für Eure Ratschläge
von der verzweifelten Silberratte
😢
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 ·  #2
Den Stein kann man wieder ausfassen, ob aber die Fassung dabei unbeschädigt bleibt, liegt an der Art der Fassung. Bei einer geschlossenen Zarge wird das - gerade wenn man ungeübt ist - nicht so einfach.
Am besten, Du stellst mal ein Fotro ein, damit man sehen kann, wie man am besten da ran geht.
Soll ein anderer Stein in die Fassung?
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 ·  #3
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 ·  #4
Ja, es handelt sich um eine geschlossene Fassung (Bodenplatte mit aufgelöteter Zarge) und es soll ein anderer Stein eingefasst werden. Da ich gerade keine Kamera zur Hand habe, anbei ein ähnliches Modell in Gold aus dem Internet. Bevor ich irgendetwas zerstöre, kriegt ein Fasser das Ausfassen hin?

Liebe Grüße
Silberratte
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 ·  #5
Schreibe 10x an die Tafel:
"Ich darf keine fremden Bilder aus dem Internet kopieren und hier hochladen"

Zu Deiner Frage:
Der eine meint so der andere so. Aber im wesentlichen hängt es davon ab wie gut der Stein gefasst ist und davon ob das Restmaterial in der Höhe noch reicht.

Eine weitere, sichere Methode wäre, die Fassung ungefähr in der Höhe der Rundiste aufzusägen und einen neuen Fassrand aufzulöten.
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 ·  #6
ich meine auch: wenn eng gefaßt, wird entweder der Stein oder die Fassung kaputtgehn
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 ·  #7
Verdammt, das habe ich befürchtet 😢
Ich werd dann wohl am besten morgen mal einen Fasser aufsuchen und um Hilfe bitten, bevor ich Fassung + Stein zerstöre...

PS: Das mit dem Foto war keine böse Absicht, kommt nicht wieder vor!
Hier die Tafel:
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😉
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 ·  #8
Hallo Silberratte,

darf ich mal was ketzerisches fragen? Bitte nicht böse sein.

Macht der Aufwand und auch die Kosten, die das bei einem Fasser verursacht bei einer solch schlichten Silberfassung überhaupt Sinn?
Ist glaube jedem von uns Hobbyisten ist es schon passiert, daß wir nach Fertigstellung aus irgendeinem Grund nicht zufrieden waren. Ich habe auch schon machen Stein wieder ausgebaut weil ich letztendlich eine schickere Idee hatte für den Stein.

So, jetzt darfst Du mich schimpfen :motz:
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 ·  #9
Hallo philomena,

ich bin nicht böse und habe auch keinen Anlass, zu schimpfen, ich kann Deine Frage durchaus verstehen :)
Es wäre für mich natürlich die bequemere Lösung, den Stein vom Fasser ausfassen zu lassen, statt die Zarge abzusägen, eine neue zu bauen, wieder anzulöten,...
Da ich schon so lange an dem Ring gearbeitet habe, klingt es verlockend, lieber ein bisschen Geld auszugeben als schon wieder fast von vorne zu beginnen. Ich finde es aber tröstlich zu hören, dass ich nicht die einzige bin, die nach Fertigstellung nicht zufrieden ist und frage mich manchmal, ob es Profis auch so geht!?
Bin mal gespannt, was der Fasser sagt. Ob er ausfassen kann und wie teuer die Aktion wird. Im schlimmsten Fall muss ich eben selbst ran.

Dir noch einen schönen Tag, Gruß
Silberratte
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 ·  #10
Schlabbriche Balifassungen kann man klasse mit einem kleinen Messerchen vom Taschenmesser aufdrücken, ordentliche deutsche wohl eher leider nicht.
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 ·  #11
Hallo philomena

Natürlich geschieht es nicht nur Profis und Hobyisten manchmal, dass ein Ergebnis nicht gefällt. Dann heißt es ran an den Speck und neu gemacht!

Sieh doch das Ganze als Chance! Nicht jede Arbeit kann gelingen und der 100ste Ring wird besser sein als der Fünfte. Nur nicht festhalten an Kompromissen. Du kannst nur lernen dabei!

Den Ring zum Fasser tragen ist "unsportlich"!
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 ·  #12
Und auch ein Fasser kann keine Gewähr übernehmen, ob dem Stein dabei nichts passiert.
Ich würde es selber wieder aufsägen und ne neue Fassung machen. Gerade bei nem Cabochon ist es nicht so aufwendig. Schlimmer wäre, wenns eine eckige Zarge ist mit mühsam eingearbeiteter Steinauflage und richtig dicker Wandung. Hängt immer von der Materialart und Ausführung ab und die kennst Du bei Dir selbst am Besten.
Aber so rate ich auch zum Neubau. Selbst geübten Goldschmieden ist ein Aufhebeln der Fassung manchmal zu heikel. Ohne Übung ist das Risiko recht hoch, den Stein zu beschädigen.
Klar ist ein "nochmalrangehen" nicht spaßig, aber sieh es als Übung dazugewinnen.
Redaktion
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 ·  #13
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 ·  #14
Danke für Eure zahlreichen Beiträge! Ihr habt mir damit Mut gemacht und meinen Ehrgeiz geweckt, mein Werk selbst in Ordnung zu bringen. Vorhin habe ich mich daran gewagt, die Fassung abzusägen, das hat prima geklappt, der Stein ist dabei heil geblieben. Die Bodenplatte habe ich stehen lassen und darauf eine neue Zarge gelötet. Beim Löten habe ich immer ein bisschen Angst, dass andere Lötstellen wieder aufgehen, weil ich neuerdings versuche, nur mit Hartlot zu löten (stimmt es eigentlich, dass 3er Lot sich ins Material "hinenfressen" kann?) oder dass das Lot nicht genau dahinfließt, wo es hin soll, weil ich die Flamme zur falschen Stelle richte. Heute war ein guter Tag, es lief alles reibungslos (fast schon unheimlich). Ich bin stolz, dass ich es versucht und geschafft habe. Und Ihr habt Recht, an jedem Teil lerne ich etwas bzw. weiß beim nächsten Mal, worauf ich achten muss, wenn mal etwas nicht so gelungen ist. :D

@Redaktion: Danke für den Hinweis mit dem Link, werd ich mir fürs nächste Mal merken!
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