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Antike Silberdose, 17 Jhdt? Wer kennt diese Darstellung?

 
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 ·  #1
Ich habe hier eine Dose, bei er ich mir bei der Einschätzung des Alters, sowie der Herkunft sehr schwer tue. Leider hat das ganze Objekt nirgends Punzierungen. Es ist jedoch massiv Silber (geprüft).

Hat so etwas schon einmal jemand gesehen?
Die Figur oben dürfte eine Fruchtbarkeitsgötten darstellen!






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 ·  #2
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 ·  #3
Indien und Indonesien sind auf Grund der Darstellung meiner Meinung nach auszuschließen!
Es dürfte eher in Richtung Tel halaf (Syrien) oder Anatolien gehen!

Das alter ist natürlich schwierig einzuschätzen.
Aber ich denke nicht jünger als 1800 - 1850.

Danke trotzdem für die Antwort!
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 ·  #4
Hä? Waren die Mullahs früher derart freizügig, dass sie blanke Möpse bei Fruchtbarkeisgöttinen erlaubten? Ich dachte im Islam wären Darstellungen von Menschen seit mindestens seit dem 16. Juli 622 verboten und erst recht Abbildungen von Frauen mit nackter Haut! Unvorstellbar!!! Lebst du auf einem anderen Stern?
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 ·  #5
"blanke Möpse"…ich darf doch sehr bitten ;-)

Mir kommt "Fruchtbarkeitsgöttin" in Verbindung mit islamischen Ländern auch eher komisch vor. Das war sicher in vorislamischer Zeit ein Thema, aber so alt ist die Dose ganz sicher nicht.

Ich sage es aber gleich, ich kenne mich damit nicht aus. Sollte ich aber mal mein (nur trödelmarkterprobtes) Bauchgefühl fragen, so sagt mir das, dass es sich nicht um ein wirklich altes Stück handelt. Mir fällt auf, dass die Ornamente und die Figur stiltechnisch nicht wirklich zusammenpassen, es kommt mir so vor, als sei das Teil nicht sonderlich "stilklar". Es finden sich in den Applikationen Formen, die in der Ziselierung nicht wieder auftauchen. Das lässt mich sehr stutzig werden. Auch die "stierenden Augen" sind, finde ich, für eine alte Figur nicht typisch.

Desweiteren fällt mir auf, dass, auch wenn die Dose insgesamt recht aufwendig gemacht zu sein scheint, sich bei Details aber doch eine "schnelle" Bearbeitung zeigt: die "Linien", die das Karomuster ausmachen, sind zwar gerade, aber sie "schiessen" auch über den Rand hinaus und gehen sogar bis in die "Blüten" hinein, oder sind manchmal auch zu kurz. Und das nicht nur "ein bisschen", sondern auffällig "schlampig". Das passt -meiner Meinung nach- irgendwie auch nicht zu einem liebevoll angefertigten antiken Stück. Desweiteren sind mir die Linien und die Vertiefungen der Figur etwas "zu schwarz" und der Rest "zu hell", gerade auch am Boden von unten.

Wie gesagt, meine Meinung ist nicht fachlich fundiert sondern eher ein kritisches Bauchgefühl, und daher vielleicht nicht ernstzunehmen. Aber mir kommt es vor als sei das ein relativ neu angefertigtes Stück (Mitte 20. Jahrhundert?) für den hochpreisigen "Touristenantiquitätenmarkt" (aus Silber, daher nicht "Trödelmarkt"!!), oder eine an historische Vorbilder angelehnte Replik.
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 ·  #6
Die Dose stammt sehr sicher aus dem indischen, bzw. hinduistisch geprägten Raum. Denn die Figur auf dem Deckel ist keine Fruchtbarkeitsgöttin, sondern ein krabbelndes Kleinkind, genauer: Krishna als Kind.
Siehe hier: Balakrishna
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 ·  #7
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