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Goldschmiederechnung fair?

 
rubina
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Dabei seit: 02 / 2011

rubina

 ·  #1
Hallo, ich habe heute mal eine Frage an die Profis von euch mit eigener Werkstatt, die selbst nach Kundenwünschen fertigen und auch eine professionelle Rechnung erstellen.
Mein Mann hat sich bei einem Goldschmied einen Platin- Weißgoldring anfertigen lassen. Der Kostenvoranschlag betrug ca1050€. Nicht inbegriffen war das Platinmaterial, für das ich einen Bandring von 15,2g aus unseren Familienbeständen geliefert habe. Es blieben also die Anfertigungskosten und der Preis für das Weißgold. Der Ring ist nun fertig- allerdings hat der Goldschmied nur 8g Platin im Ring "verbaut", für die "ausgefallenen Feilung" von 7g (es war eine breite Kerbe zu feilen) hat er uns einen Preis-Nachlass zur Gesamtrechnung von 140€ auf das Platin gegeben.
Ist das so üblich? Ich möchte um Gottes willen nicht irgendwelche Späne zurück- aber sollte das nicht anders laufen?
Er hatte uns im Vorgespräch gesagt, wenn er das Platin liefert, kostet es ca 90€ pro Gramm im Einkauf.
Wie soll ich reagieren? Kommentarlos die Rechnung bezahlen? Rumdiskutieren wegen der irgendwo abgebliebenen 7g Platin?
Oder was würdet Ihr empfehlen?
Juwelfix
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Juwelfix

 ·  #2
In den angegebenen 90,-€ Materialpreis wäre der "Verlust" mit eingerechnet gewesen.
Nun bekommt dein Goldschmied aber für das nun als Feilung angefallene Material keine 90,-€ mehr.
Für die Feilung bekommt er lediglich etwa 25,-€ per Gramm. Und dazu wird ihm von dem Aufarbeitenden Betrieb noch mindestens ein Verarbeitungsverlust von um 5% abgezogen, mögliche Aufarbeitungskosten kommen auch noch dazu.
Mehr würdest du bei einem Edelmetallankauf auch nicht bekommen.

Wenn man das so betrachtet, sind die 140,-€ sehr fair.
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