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Kaschalong: in oder out?

 
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 ·  #1
Ihr kennt doch sicherlich den Kaschalong bzw. Cacholong, auch Perlmuttopal oder Porzellanopal genannt, oder?

Spielt der im Schmuckbereich als Cabochon oder evtl. als facettierter Stein eine große oder eher eine kleine Rolle?

Oder wird dieser eher stiefmütterlich behandelt, weil es noch den Milchopal bzw. Weißopal gibt, welcher Farbspiel hat?
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 ·  #2
Ich hab letztes Jahr mal ein paar Ohrstecker damit verkauft. aber das wars auch.
Ist halt auch kein bekannter Stein.
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 ·  #3
Hab mich mal kurz fortgebildet, sieht ja recht unspektakulär aus und ist vom Rohmaterial auch nicht allzu teuer, wie liegt der denn preislich in meiner Größe?

Ein Bekannter von mir, Geologe und Edelsteinhändler, hat mal "fränkische Opale" verkauft, die er wohl in der fränkischen Schweiz gefunden hat, sahen aber eher aus wie Milchopale, könnten aber auch solche gewesen sein. Tu doch mal Fotos her!
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 ·  #4
Scheinbar doch nicht so bekannt unter den Goldschmieden?

Vom Aussehen her nichts Weltbewegendes, da sieht der Milchopal und sogar der imitierte Opal viel flotter aus.

Porzellanopal finde ich von allen Handelsbezeichnungen des Kascholongs am treffendsten.

Habe heute in der Auslieferung Kaschalong Sonderform Rechteck als Platte und das ist seit 25 Jahren die erste Anfrage danach. Aber was nicht ist, das kann ja noch werden....

Die gemuggelten runden sind 12mm. Die gehen als Bemusterung zum gleichen Kunden.

Ach ja, mir ist der auch noch recht ungeläufig, daher habe ich in der headline auch versehentlich Kaschalong statt Kascholong geschrieben.... :oops:
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 ·  #5
Sieht zwar unspektakulär aus, aber eine Serie schwarz/weiß-Kombination, Schmuck in streng geometrischer Form mit Onyx wäre schon eine schicke Sache. Scheint auch vom Glanz/ Politur ganz gut zusammenzupassen.
Danke Ingrid fürs Zeigen, gehört hatte ich den Namen ja schon aber keine konkrete Vorstellung davon.
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 ·  #6
Silberfrau,
in der Rhön bei Bad Brückenau gibt es "Halbopal" auf einem bekannten Berg kurz unter der Grasnarbe.
Einzelheiten habe ich vergessen - ist zu lange her. Vielleicht ist das mit "fränkischer Opal" gemeint.
uhu
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 ·  #7
Halbopal kommt häufiger vor, als man denkt. In Bonn-Muffendorf gibt es auch ein Vorkommen, das heute aber in einem Privatgrundstück liegt. Eingeweihte suchen nach einem heftigen Regen gerne mal den Weg unterhalb des Grundstücks ab, das in Hanglage liegt. Ich war noch nicht dort, aber ich kenne ein paar Sammler, die da vor gar nicht langer Zeit nette Stücke mitgebracht haben.

Der Fundort ist in mehreren Büchern dokumentiert, hat aber witziger weise nie den Weg ins Internet gefunden.

Lis
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 ·  #8
Ich habs wieder: Pilsterköpfe...
uhu
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 ·  #9
Zitat geschrieben von Sparkle
Sieht zwar unspektakulär aus, aber eine Serie schwarz/weiß-Kombination, Schmuck in streng geometrischer Form mit Onyx wäre schon eine schicke Sache. Scheint auch vom Glanz/ Politur ganz gut zusammenzupassen.
Danke Ingrid fürs Zeigen, gehört hatte ich den Namen ja schon aber keine konkrete Vorstellung davon.


Ganz genau, gut zu wissen, dass es so etwas gibt - hat eine wesentlich "cremigere" Farbtextur als beispielsweise geschliffener weiser Kiesel (der sieht aber auch nicht uniteressant aus, wie man am beiliegenden "Schneequarz"-Bild aus meiner Sicht sehen kann.)
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 ·  #10
Aquarius, der sieht aber auch toll aus. Hat meiner Meinung nach auch mehr Glanz als der Weißachat.

Die Kombi mit schwarz hört sich auch super an, da hat Nathalie ein schickes handling, wie mir scheint. Nur schade, daß ich oftmals gar nicht mitbekomme, wie der Stein letztendlich im Schmuckstück aussieht.....

Hoffe, ich konnte mit dem Kascholong wenigstens eine Bildungslücke schließen. :mrgreen:

Aber eine Frage hätte ich noch:
Wie sieht der denn Halbopal aus?
Welche Farbe hat dieser? Auch so porzellanfarben?
Fränkischer Opal, kenne ich auch nicht, gibt es da mehr Infos?
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 ·  #11
http://www.mineralienatlas.de/…9/Osva-Tal

Da sind mal ein paar Beispiele. Das geht so in Richtung Opalit und kann je nach Beimengungen alle möglichen Farben haben. Meist sind diese aber pastellartig. Alle diese Steine haben generell keine Lichtreflexe. Der Halbopal, Opalit und gemeine Opal liegen eng bei einander und überschneiden sich auch. Als gemeiner Opal werden meist die nicht so farbschönen, undurchsichtigen Modelle bezeichnet.

Lis
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holzopalsammler

 ·  #12
Zitat geschrieben von Bergkristall

Halbopal kommt häufiger vor, als man denkt. In Bonn-Muffendorf gibt es auch ein Vorkommen, das heute aber in einem Privatgrundstück liegt. Eingeweihte suchen nach einem heftigen Regen gerne mal den Weg unterhalb des Grundstücks ab, das in Hanglage liegt. Ich war noch nicht dort, aber ich kenne ein paar Sammler, die da vor gar nicht langer Zeit nette Stücke mitgebracht haben.

Der Fundort ist in mehreren Büchern dokumentiert, hat aber witziger weise nie den Weg ins Internet gefunden.

Lis



hallo , idt das halbopal von muffendorf ? ich sammle dort schon länger , weiss aber nicht ob an der richtigen stelle . mfg.
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holzopalsammler

 ·  #13
Zitat geschrieben von Guestuser

Zitat geschrieben von Bergkristall

Halbopal kommt häufiger vor, als man denkt. In Bonn-Muffendorf gibt es auch ein Vorkommen, das heute aber in einem Privatgrundstück liegt. Eingeweihte suchen nach einem heftigen Regen gerne mal den Weg unterhalb des Grundstücks ab, das in Hanglage liegt. Ich war noch nicht dort, aber ich kenne ein paar Sammler, die da vor gar nicht langer Zeit nette Stücke mitgebracht haben.

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Lis



hallo , idt das halbopal von muffendorf ? ich sammle dort schon länger , weiss aber nicht ob an der richtigen stelle . mfg.



ich muss aber noch anhängen , dass ich derartige stücke nur beim ausschachten fand vor längerer zeit ... :-(
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