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Altgoldankäufer Vorsicht: falsche Dukaten im Umlauf

 
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 ·  #1
Das Gewicht 3,49gr stimmt, 0,75mm sind sie ebenfalls dick und auch der Säuretest scheint auf echt zu deuten. Die Jahreszahl 1915 ist ebenso identisch.

Aber handelt es sich stattdessen um Silber mit Walzgoldauflage und nicht um 986/ooo Gold?

http://mobil.pz-news.de/?act=article&aid=496250

Bitte Vorsicht, wenn Euch im Altgoldankauf Dukaten angeboten werden sollen.

Statt durchschnittlich 105 € je 1-Dukat sind diese Fälschungen keine 2 € wert.
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 ·  #2
das mit dem Silber stand in der Printausgabe?
ist schon einigermaßen unmöglich, mit nem Material Dichte 10,5 bei gleicher Materialstärke Münzen mit 19er Dichte für Fachleute unauffällig zu imitieren,
denn es müßte der Durchmesser entsprechend größer sein (fällt auf) oder die Prägung extrem schwach, was genauso auffallen müßte

im Prinzip muß man bei jedem Ankauf mit Fälschungen rechnen und mit Gefühl/Erfahrung oder/und Technik rangehn
deshalb ist mir getragener zerschrammelter, teils angelaufener Altschmuck am liebsten: man sieht schon aus der Entfernung, was das für Gold ist, der Stempel ist dann nur noch Bestätigung
immerhin muß man bei so kleinen Dingern nicht mit dichtegleichen Wolframfälschungen rechnen, sodaß die Dichteüberprüfung alleine schon aussagekräftig ist
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 ·  #3
Zitat geschrieben von Tilo
das mit dem Silber stand in der Printausgabe?
Ja, was mich allerdings auch wunderte, deswegen habe ich es in meinem Beitrag in Fragezeichen gesetzt.

Da die Münzen scheinbar aus einer Massenproduktion stammen, vermutet die Polizei einen größer angelegten Betrug dahinter - daher die Warnung speziell für diese Münzen.
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 ·  #4
ohne jetzt Klischees bedienen zu wollen: in China werden alle gängigen Münzen massenhaft gefälscht
numismatisch wertvolle teils in Originalmaterial
und nur materiell wertvolle eben in günstigen Ersatzmaterialien
ebay ist voll von beiden Versionen, wie ja hier an anderer Stelle immer mal erwähnt wurde
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 ·  #5
Zeig mir irgendetwas was die Chinesen noch nicht gefälscht haben ;)

Aber mir ist auch "getragener Schmuck" wie Ketten etc wirklich lieber. Habt Ihr schon Plagiate oder Fälschungen in den Händen gehabt?
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 ·  #6
ja, plumpe häufig (Ringe massiv Bronze, grellglänzende vergoldete industriell gefertigte Ketten)
ziemlich täuschende allerdings nicht sehr oft
einmal eine getragene handegearbeitete schwere (silberne) Kette mit Goldstempel, die dick vergoldet war und stellenweise aussah wie nach dem Beizen des massivGoldes nur mangelhaft die (Sudschicht) wegpoliert
eben so Ware, die ohne Qualitätsanspruch nur auf Goldgewicht gearbeitet ist
für Ketten mit Zwischenräumen und seltenem Muster und Dimension fehlt das Gefühl, um es anhand der gefühlten Dichte sofort und ohne weitere tests wie bei o.g. Blendern zu durchschauen
aber obwohl ich die meisten Sachen ohne Goldtest annehme, habe ich dort, nachdem ein Preis vereinbart war, zu dem sie mir verkauft worden wäre, sehr tief gefeilt und siehe da, zumindest kein Gold, wie der Stempel und die Verarbeitung suggerierte
bei Münzen so (wie ich später recherchierte) doch häufige Silber-Dollar Fälschungen, die ich natürlich nicht anfeilen wollte, Dichtetest machte, um zu sehn, daß da die Dichte von EIsen rauskam und ich eigentlich gleich einen Magnet zum Test hätte nehmen können ;-)
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 ·  #7
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 ·  #8
eben einer der seltenen Fälle, wo ich beim Ankauf Säuretest gemacht habe

ein paar getragene Kleinigkeiten: von dem dünnen 333Kettchen und Ringelchen über Ohrstecker, 2 Paar 585 Creolen und nem Ring bis zu 2 750er Steckern und nem winzigen ägypt. Nofreteteanhänger

ja, die handgerbeiteten AffenschaukelCreoleneindeutig und satt 585 gestempelt
und obwohl überhaupt nicht angelaufen, sah mir die Farbe aber wie 1/3Auknapp1/3Agreichlich 1/3Cu aus, ne typische rötlichblasse DDR-Legierung

ausnahmsweise Säuretest gemacht und eindeutig 333
da die aus massivem vierkant waren, fix geradegebogen und Dichteberechnung gemacht: Gewicht :Länge:Breite:Dicke und auf 10,8 gekommen
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 ·  #9
Wird wohl zur Pflicht immer öfter den Test zu machen Tilo :D
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 ·  #10
öfter sehe ich gepunzte Verschlüsse an vergoldeten Ketten z.Tl. ordentlich verlötet sowie falsche schwarze Diamanten (Moissonite) in 750 und 916 Gold montiert.
Sehr oft Versilbertes gepunzt mit 925- das kommt massig vor. Da das Material hart ist wird gerne die Punze nochmal nachgesetzt, sodass ein Doppelbild entsteht-typisch dafür.

I bäh ist voll damit. Asiatische- chinesische, angebliche Antikware, mit 925 Punze wird massenweise zu horrenden Preisen vertickt...ich habe die Sachen unter Beobachtung, weil ich denke mir-das gibt es doch nicht, das die so dreist damit durchkommen- aber ich werde immer wieder eines besseren belehrt.
Die Käufer sind hochzufrieden.!!!!!

Das ist das Problem, dem Stempel oder dem "hauseigenem Echtheitszertifikat" wird geglaubt...Papier/ oder Metall ist geduldig!
:motz:
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