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Woher kommt denn unser Gold? 12 Thesen zum informellen Golda

 
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 ·  #1
Gold, Nachhaltigkeit, Umwelt - diese Themen kommen ja auch hier immer wieder auf.

Es ist alles nicht so einfach, wie Hildegard Willer in ihrem Blog bei der TAZ in 12 Thesen sehr kenntnisreich darlegt.

"12 Thesen zum informellen Goldabbau

Längst haben die Bilder von wüsten Mondlandschaften im Regenwald, verursacht durch den unerlaubten Goldabbau, die peruanischen und internationalen Mainstream-Medien erreicht. Doch trotz allgemeiner Empörung tut sich an der Front kaum etwas. Weiterhin werden Bäume ausgerissen, Berge und Flussbecken umgegraben und mit Quecksilber und Schweröl verseucht. Warum es so schwierig ist, bei diesem Thema über die Empörung hinaus zu politischen Handlungsansätzen zu kommen, sollen folgende 12 Thesen verdeutlichen."
http://blogs.taz.de/latinorama…goldabbau/
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 ·  #2
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 ·  #3
Das ist wirklich ein sehr interessanter Artikel! Sehr interessant beschrieben. Aber es ist wirklich wahr! die Menschheit erkennt ihre Fehler, aber wirklich was passieren tut nicht! Das ist echt traurig wie machtlos wir alle eigtl sind :(
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 ·  #4
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 ·  #5
Ja und schimpof schimpf, böser Bosch-Bohrer, böser Volvo-Truck!
In der Summe scheint das am sozialsten zu sein, was die Umwelt am meisten schädigt?
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 ·  #6
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 ·  #7
Ist ja das gleiche Problem auch in anderen Branchen. Ob es die Leder oder Textilproduktion in Bangladesh, oder die Rohstoffgewinnung für unsere Fernseher, Computer sowie Mobiltelefone ist. Überall dort können sich die Betroffenen Arbeiter eben nicht aussuchen, wie sie ihre Cents verdienen, die Gesundheit ruinieren und die Landschaft in riesige Müll-und Gifthalden verwandeln. So läuft es und ich will es mit meinen anderen aufgeführten Beispielen ja auch nicht relativieren (da kommt mir die Galle hoch-aber das ändert nix!). So lange die Nachfrage der hiesigen Käufer und die Bereitschaft bzw. Möglichkeit mehr Geld für sauberer produzierte Waren auszugeben, nicht wächst; dazu kommt noch, daß diese Mehrausgaben nicht im falschen Glied der Produktionskette versickern,
wird sich kein lohnenswerter Markt für umweltgerechtes Produzieren aus den Kinderschuhen entwickeln.
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 ·  #8
>>dazu kommt noch, daß diese Mehrausgaben nicht im falschen Glied der Produktionskette versickern<<
Da bringst du es auf den Punkt.
Bei Textil würden nur wenige cent mehr pro Teil, und ich bin sicher keinem täten 10,- anstatt 9,95 weh, das Einkommen der Arbeiterinnen schon verbessern, aber ankommen tuts dort halt nicht. Auch höherpreisige Mode wird ja zu solchen Bedingungen produziert.
Und solange insbesonders Frauen es aufgrund fehlender Ausbildung an Alternativen mangelt, und das ist in manchen dieser Ländern ja leider durchaus politisch / religiös gewollt, wird sich da auch kaum was ändern.
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