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Goldschmied auf Mittelaltermärkten

 
Bergkristall
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Bergkristall

 ·  #46
Das Lötrohr ist seit dem letzten Viertel des 17. Jahrhunderts bei den Glasbläsern in Gebrauch. Die Goldschmiede haben es dann zügig übernommen. Es wurde dann zusammen mit Öllampen benutzt. Da das Mittelalter im 15. Jahrhundert endet, wäre es streng genommen auch ein Anachronismus.

Lissy
Juwelfix
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Juwelfix

 ·  #47
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #48
OK löten ist das eine.
Ringriegelartiges und Hämmer kann ich mir noch vorstellen. auweia, aber kein Belzerit, das mussn teurer Amihaut her. Nee, ok, Holz is jut.
Wie sieht es aber mit Feilen aus?
Sägen sind im "Goldschmiedewappen" aber wie lange gibt es die schon in der Art?
Wie konnten die früher so ohne alles überhaupt so tolle Sachen machen?
tatze-1
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tatze-1

 ·  #49
Sägen gabs offiziell schon seit den Griechen. Also hier kein Problem. Ich glaube, da kann man mit den heutigen Laubsägen wohlwollend schummeln. Ich würde mal tippen, daß trennend meißeln auch angewandt wurde.

http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4ge#Geschichte

Feilen wurden auch schon 14xx geschlagen, also auch kein Problem.
http://de.wikipedia.org/wiki/Feile

Hämmer mit Metallkopf gibts seit der Bronzezeit, also auch weit vor dem MA

http://de.wikipedia.org/wiki/Hammer#Geschichte

Heißt doch nicht umsonst, daß Goldschmiede das älteste Gewerk ist, was existiert und was bis auf ein paar technische Feinheiten immer noch mit den traditionellen Werkzeugen arbeitet.
Frohnatur
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Frohnatur

 ·  #50
Hallo tatze-1
für dein Vorhaben kann ich dir folgende Events nahelegen:

http://www.spectaculum.de/

Ich war vor knapp zwei Monaten auf dem Festival in Köln.
Habe mir speziell den Stand eines Münzsägers angeschaut.
Hat ja zumindest auch einiges mit unserem Thema Schmuckgestaltung zu tun.
Die Stände und Gewerke sind bis auf wenige Ausnahmen aber rein kommerziell ausgerichtet. D.h. da geht es um den Verkauf und nicht die Präsentation des Handwerks.
Allerdings habe ich zufällig mitbekommen, dass der Veranstalter bestimmte Handwerksbereiche (in Köln war es ein Rüstungsmacher, der gezeigt hat, wie er aus Eisen Rüstungsteile dengelt) rein informativ auf dem Markt hat. Wie mir der Mann erzählte, bekommt er vom Veranstalter einen gewissen Obulus um als Attraktion solch einen Markt zu bereichern.
Frag doch mal bei dem Veranstalter an, ob er Interesse hat, das Handwerk Goldschmied innerhalb eines solchen Agreaments in seinem Gesamtkonzept aufzunehmen. Denn wenn Du nicht den Druck hast, deine nicht unerheblichen Standgebühren und einen gewissen Gewinn einfahren zu müssen, dann tritt das informative Präsentieren des Handwerks ganz schnell zu Gunsten des Verkaufs in den Vordergrund.
Aber bedenke, du musst dich dann auch vom Outfit und vom Werkzeug und den Technicken auf das Thema Mittelalter einlassen wollen. Moderne Lötgeräte etc. kannst du vergessen.
Die Besuchermenge in Köln war übrigens riesig, ein Megaspektatkel!!

Wenns passt mache ich mit.

Wink Wink
schmuckburg
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schmuckburg

 ·  #51
Hi!

Ich bin etwas spät mir der Antwort, dennoch:

Hab ich gemacht - mehrmals und sogar auf nem schönen MA-Weihnachtsmarkt.

Zum einen - Goldschmieden dauert lange - viele Dinge sind für die flanierende Masse nicht vermittelbar!
Also muß man sich was suchen was schnell geht - und es auch wie warme Semmeln anpreisen können.
Töpfer können schweigend an ihrer Drehscheibe sitzten, Grobschmiede machen eh genug Gestank und Krach... - Verstehst du??

Es ist oft schwer zu vermitteln - warum der benachbarte Stand seinen Indonesischen Steinchen im echten Silber so viel billiger verkauft...
Oder der Bernsteinschmuckhändler oder, oder, oder.
Zudem fast jeder MA-Händerlerstand ein bisschen Schmuck am Stand hat - "Schmuck geht immer", heißt es.

Man kann sich gut auf das Thema einschießen - irische/keltische Muster oder "authentischer" Schmuck hat seine Liebhaber. (auch wenn ich die Authentiker als kreativer Designer kompliziert fand)

MA-Märkte sind viel Spaß und aber auch viel Anstrengend. Man sollte das unbedingt mögen - vom Dudelsack bis zum Tatbestend, daß man auch oft nur eine Attraktion mehr ist.

Übrigens - als vorführendes Handwerk kannst du ein Honorar verlangen!!!!! Du zeigts schließlich was! Und das wird eigentlich auch bezahlt!

Es gibt da Veranstalter und Veranstalter - Und dementsprechend schöne Märkte mit Rahmenprogramm und Qualität und Wochenmärkte mit Kostüm. Vorteil, wenn man sich eingefuchst hat - kann man den ganzen Sommer unterwegs sein und schon in einer befriedigenden Gemeinschaft sein Auskommen haben.

Aber es steckt auf jeden Fall viel Identifikation und Idealismus dahinter - MA-Leute sind oft intellektuelle Aussteiger mit eine Vorliebe für Geschichte und Ökologischer Lebensweise...
8) 8)

LG
Cynthia

PS
der Theophilus von Brehpol ist eine feine Quelle für die Schmiedeesse und Co
ricknick
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ricknick

 ·  #52
Hallo Gold-und Silberschmiede

evtl. hat ja ein Gold-oder Silberschmied Lust, in Berlin Tegel, in der Adventsgasse (vor C&A) etwas zu gestalten.

Den Stellplatz gibt es kostenfrei. Wenn gewünscht, kann auch ein Holzhaus ca. 3x3 m zur Ausstellung und Verkauf genutzt werden.

Denke hier an die Wochenenden bzw. auch mal für nur einen Tag. Allerdings nicht nur für den reinen Verkauf, sondern wie hier im Thread angesprochen mit Handwerkskunst fürs Auge.


Beginn ist der 29.11. bis zum 22.12.2013 während der Geschäftszeiten.

Würde mich freuen
Redaktion
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Redaktion

 ·  #53
da dieses Thema im Kalenderbereich etwas vor sich hindümpelt und schon ewig keinen neuen Beitrag mehr hatte, schubs ich das mal wieder hoch, damit das nicht untergeht.
Nana35
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Nana35

 ·  #54
Kann mir jemand sagen wann es die nächsten Termine gibt? Vielen Dank!
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 ·  #55
Wesentlich lukrativer für den Goldschmied auf einem solchen Markt ist der Verkauf von second Hand Schmuck und Uhren.
tatze-1
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tatze-1

 ·  #56
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #57
frei
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frei

 ·  #58
die Frage ist aus 2015....
Juwelfix
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Juwelfix

 ·  #59
Ja, und diese Nana war vermutlich auch nur hier um ihren Link unter zu bringen.
Weshalb Michael den nun wieder ausgraben hat :keinplan:
Ganz nebenbei vermute ich auch, dass der Verkauf von Flohmarktware, und insbesondere von Uhren, auf richtigen Mittelaltermärkten nicht geduldet wird.
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 ·  #60
Ich dachte dabei an historischen Schmuck und Uhren und der Verkäufer im Gewand.
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