Über 200.000 Nutzerbeiträge
Schnelle Hilfe bei Fragen
Erfahrungsaustausch
Du befindest Dich im Benutzerbereich unseres Forums.

Holundermark für Schmuck- und Uhrenkleinteile

 
  • 1
  • 2
Redaktion
Avatar
Beiträge: 7539
Dabei seit: 04 / 2009
 ·  #1
hi

ich hab in einem Buch gelesen, dass man in früheren Zeiten Holundermark-Scheiben für die Fixierung von Kleinteilen von Schmuck und Uhren verwendet hat. Also, damit man das nicht mal versehentlich mit dem Ärmel vom Tisch wischt oder so. Wann diese früheren Zeiten waren, stand da aber nicht dabei. Nur dass man irgendwann für diesen Zweck dann Styropor-Stücke verwendet hat.

stimmt das so?
hat einer von Euch schon mal diese Holundermark-Scheiben benutzt?
Schmuck & Uhren kaufen
Avatar
 
Moderator
Avatar
Beiträge: 29797
Dabei seit: 07 / 2005
 ·  #2
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #3
Wurde auch benutzt um ueberschuessiges Oel vom Oeler abzutupfen.

Zur Fixierung von Kleinteilen ist mir neu. Vielleicht in vor-Rodico Zeiten.

Karlo
Redaktion
Avatar
Beiträge: 7539
Dabei seit: 04 / 2009
 ·  #4
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #5
Erklaerung hast ja schon gefunden.
Bei den Bueromaschinenmechanikern nannte sich das Typputz. :-)
Der Farbbanddreck von den Typenhebeln wurde einfach weggeknetet.


Karlo
Redaktion
Avatar
Beiträge: 7539
Dabei seit: 04 / 2009
 ·  #6
PostRank 9 / 11
Avatar
Beiträge: 374
Dabei seit: 04 / 2010
 ·  #7
Ist das nicht dieser Knetradiergummi, den die Graphiker auch benutzen (oder besser benutzt haben vor der PC-Ära)?
Oder ist das nochmal was ganz anderes?
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 17141
Dabei seit: 01 / 2009
 ·  #8
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #9
Ich weiss nicht was die Graphiker da hatten, aber radieren geht ganz gut.
Gerade probiert.

Karlo
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 17141
Dabei seit: 01 / 2009
 ·  #10
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #11
Das ist sowieso lustig, in den verschiedensten Branchen heisst das Zeug jeweils anders, aber wer es herstellt bleibt im dunkeln.

Karlo
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 8090
Dabei seit: 08 / 2006
 ·  #12
Holundermarkscheiben werden/wurden für die Reinigung von Kleinuhrzapfen verwendet. Sie dienten ebenfalls der Reinigung verölter Schraubendreher, Als formstabile Transportverpackung sind dieseNaturprodukte nicht zu schlagen. Besonders empfindliche und wertvolle Uhrenteile wurden und werden in mit Holundermark ausgelegte Döschen gedrückt. Da passiert nix mehr. Dann kam der Deckel drau. Ist auch rostbremsend.

Von einigen guten, älteren Uhrmachern (also von solchen, die noch wissen) erhalten wir zerbrochene, empfindliche Kleinuhrteile zur Reparatur in derartigen Holunder - Form- Behältern. Das hat den Vorteil, dass a) die Teile beim Versand nicht verrutschen können, b) die Form und Position im Holundermark messerscharf erhalten bleibt. Da kommen dann keinerlei Unklarheiten mehr auf.

Ist die Fläche mit eingedrückten Teilen voll, wird einfach eine Scheibe abgeschnitten, oder die Rückseite benutzt. Und noch was: Ich hab auch den Begriff Styropor gelesen. Kannze echt vergessen. Aber komplett! Das ist gar kein Vergleich.

Beim Schweißen von dünnen Teilen fixieren wir diese in HM und schweißen dann die Bruchstelle. Es gibt nichts Besseres. Da qualmt nichts, es schmilzt nichts, da wird nichts weich wenn es warm wird, alles bleibt sauber - die Reihe lässt sich fortsetzen.
Redaktion
Avatar
Beiträge: 7539
Dabei seit: 04 / 2009
 ·  #13
so einen Knetradiergummi hatte ich auch mal. :)

Wenn dieses Holundermark so gut ist und noch dazu nachwachsendes Material, dann sollten wir vielleicht dafür sorgen, dass es den Leuten im Gedächtnis bleibt :)
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 8090
Dabei seit: 08 / 2006
 ·  #14
Redaktion
Avatar
Beiträge: 7539
Dabei seit: 04 / 2009
 ·  #15
  • 1
  • 2
Aus unserem Shop


Empfohlen von Kathrin
Schmuck
Uhren

Anfertigungen
Im Forum aktive Goldschmiede:

  • •   Mhorgaine
  • •   Sparkle
  • •   tatze-1
  • •   Tilo
  • •   Ulrich Wehpke
  • •   Yvonne Sterly
  • Gewählte Zitate für Mehrfachzitierung:   0