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Schleifmaschine Empfehlungen

 
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Guestuser

 ·  #1
Hallo, ich mache Hobbymäßig ein wenig Schmuck und würde gern auch die Steine dazu selbst schleifen. Bisher hab ich Hauptsächlich Cabochons verwendet aber auch ein paar facettierte Steine. Ich suche jetzt nach einer Eierlegenden Wollmilchsau für wenig Kröten*g*
Machen möchte ich das schon lange hab mich bisher aber nie wirklich damit auseinandergesetzt, weil mir die Finanziellen Mittel fehlten. Jetzt ist aber gerade ein wenig Licht am Horizont und ich hab gedacht jetzt oder nie.
Ich habe diese Inland all in Wonder Maschine gesehen.

http://www.inlandlapidary.com/…tnum=10690

Sowas in der Art wäre sehr gut nur habe ich über diese Maschine nur schlechtes gelesen. So das der Motor nach ein paar Wochen abstirbt weil er unterdimensioniert ist und man zB keine Achate damit schleifen kann usw. Ich suche also sowas in der Art nur besser möglichst im Rahmen um 500 euro Schön wäre es wenn man auch eine facetiervorrichtung nachrüsten könnte. Mit gebrauchten Maschinen habe ich absolut kein Problem zumal ich ja Maschinenbaumechaniker bin und das meiste was irgendwo kaputt gehen kann selbst reparieren kann.
Es wäre schön wenn ihr mir ein paar Tips geben könntet oder mir den Gedanken ausreden, wenn es allzu Utopisch ist für relativ wenig Geld an eine gute gebrauchte Maschine ranzukommen.
alles liebe
chris
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 ·  #2
Ich glaube, zu diesem Thema ist hier schon einiges geschrieben worden.
Grundsätzlich gilt: Edelsteinschleifmaschinen werden nicht in riesigen Stückzahlen gebaut und sind daher immer teurer. Man muss sich darüber klar werden, was man am meisten schleifen will: Facettensteine oder Cabochons. Auf einer Cabochonschleifmaschine kann man keine Facettensteine schleifen- umgedreht geht das mit einigen Einschränkungen.
Wieviel Komfort möchte man haben? Mit viel (!!!!!) Übung und Geschick kann man auch mit dem Lochbrett brauchbare Steine schleifen. Das haben uns die Alten vorgemacht. ABER- bis man mit dem Lochbrett richtig schleifen kann, vergeht eine kleine Ewigkeit.
Bleiben also die neueren Facettiermaschinen mit einem ordentlichen Facettierkopf. Und hier gibt es gewaltige Unterschiede in der Handhabung, Präzision und Haltbarkeit. Alles, was beweglich ist, muss irgendwie vor dem allgegenwärtigen Schleifstaub geschützt oder leicht nachstellbar sein, sonst hat man schnell Ärger mit ungenauen Winkeln usw. Falls man eine Maschine nach Amerika zur Reparatur senden muss, kann man monatelang auf sein Hobby verzichten. Die Maschine sollte leicht zu reinigen sein und eine leicht auszutauschende Schmutzwasser-Auffangschüssel haben. Zum Polieren wäre ein eigener Arbeitsplatz s e h r zeitsparend. Die Feineinstellung von Winkeln, Höhe und Teilung sollte so einfach, bequem und wirkungsvoll wie nur möglich sein. Ich habe kaum einen Stein geschliffen, wo ich zumindest beim Polieren diese Einrichtung nicht gebraucht hätte.( Denn keine Scheibe bleibt ewig plan). Elektronische Anzeigen, auf denen man 0,01 Winkelgrad ablesen kann, braucht man nicht unbedingt, aber sie erleichtern das Leben und erhöhen die Schnelligkeit. Für manchen ist es wichtig, ob er z. B. Spezialdops verwenden muss, oder ob er sich die Dops von einer Messingstange aus dem Baumarkt absägen kann. (Die Amerikaner tun sich immer noch schwer mit dem Metrischen System). Ich kann eigentlich nur empfehlen:
Anschauen und Ausprobieren bevor man wenigstens 3000 € für eine neue Einrichtung ausgibt. Eine ordentliche gebrauchte ist schwer zu bekommen, denn die guten Maschinen sind stabil und langlebig und ein Schleifer trennt sich von ihr normalerweise erst nach seinem Tod.
Viel Erfolg bei der Suche!
stoanarrischer uhu
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 ·  #3
Hallo
:)
Guck dich hier mal um,ich arbeite seit 1996 mit einer Maschine von Hamag und hab mir vor 3 Jahren sogar noch das teure Modell gekauft,bin auch sehr zufrieden und man kann damit auch fast alles schleifen.Mit dem Chef kann man auch gut Sonderwünsche am Telefon besprechen.
Also ich kann die Firma nit gutem Gewissen empfehlen

Gruss..Manfred

http://www.hamag-maschinenbau.de/shop/
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 ·  #4
Vielen Dank für eure Antworten
ich habe mich heute entschieden es erstmal mit einem Selbstbau zu probieren.
http://www.kristallin.de/politur3.htm#Anker1
Ich habe durch "zufall" besagte Töpferscheibe "neu" für 150 euro bekommen neu heißt sie stand nur im Laden als Ausstellungsstück und ist nie gelaufen.
Als Zubehör werde ich wohl vorerst Gusseiserne Läppscheiben mit Schleifpulver verwenden.
So kann ich wohl mit geringem finanziellen Aufwand ganz gute resultate erzielen.
So hoffe ich zumindest. Sollte es nicht klappen kann ich die Töpferscheide immer noch verkaufen und über eine teure Maschine nachdenken
alles liebe
chris
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 ·  #5
Hmmmm.. die Aussage
Die zu schleifende Probe wird mit einer Hand gehalten und auf die rotierende Scheibe aufgesetzt. Dann kräftig drücken. Ich drücke mit vollem Körpergewicht und bewege dabei die Probe ständig.

stimmt mich etwas nachdenklich.

Ob die Hamag nicht doch die bessere Wahl ist.

letztendlich wäre eine von Diamond Pacific für Cabochons und eine Maschine mit Mast zum Facettieren
wohl am gscheitsten. ( mich stört bei der Hamag nur der ständige Umbau und das Sie warm wird, ansonsten feines teil und Herr rieder efüllt fast alle Wünsche)
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 ·  #6
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 ·  #7
Ich fasse es nicht!

Was verstehst Du unter Steine schleifen? Tipp: Nimm einen alten Zementmischer, 100 Kilo Steine (Splitter, Abfall) rein Svchleifpulver rein, Wasser rein, lass Das Ganze einige Wochen laufen und Du hast garantiert 70 bis 85 Kilo erstklassig geschliffene Trommelsteine. So kannst Du größere Mengen bearbeiten und kommst billiger an die Maschine. Denn Dein Link zeigt genau so etwas. Nur viel, viel kleiner und damit auch im Betrieb teurer.

Mit dem Ding kannst Du alles, aber keinen Stein sauber schleifen!
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 ·  #8
Hallo Ulrich,
ich kenne die Maschine nicht und habe sie nie im echten Leben gesehen - hier sucht aber jemand nach einer sehr preiswerten Maschine zum Steine schleifen. Wenn ein Budget vorhanden wäre, welches den Kauf einer richtigen Maschine erlauben würde, hätte ich auch andere Vorschläge, z.B. die Diamond Pacific die auch Harry vorschlägt - mit so einer arbeite ich auch. Mit 500 Euro ist da leider fast nichts zu machen, außer einem Eigenbau oder mit viel Glück und Geduld beim Suchen einer gebrauchten Hamag, Homberg&Brusius oder ähnlich über das Auktionshaus oder andere Kanäle.

@ Chris: auch in den Kleinanzeigen des Mineralienmagazins "Lapis" werden hin und wieder gebrauchte Maschinen angeboten (auch online einsehbar), ebenso auf der Internetseite www.mineralienatlas.de. Viel Erfolg beim suchen! Lass hören, was draus geworden ist!
Grüße, Sven
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 ·  #9
Die Crux bei dem Thema ist ja m.E. Folgendes:

Maschinen, die was taugen, werden fast nicht angeboten weil die Besitzer damit zufrieden sind und keine andere brauchen. Wenn sie nicht mehr geht dann ist sie kaputt oder wird repariert. Es sind ja recht viele Werkzeugmacher und Feinmechaniker unter uns die das reparieren können.

Maschinen die nix mehr taugen....naja braucht kein Mensch.

Das Problem ist weiter, das es bei Facettieren ja schon einen gewisse Genauigkeit braucht, und die kostet halt.

am besten wär hier für den OP die Hamag, erst mal zum Cabochons Schleifen und dann nach und nach zum Facettieren vervollständigen. anstatt auf so Wilde Selbstbauten zurück zu greifen.
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