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unbekannte Punze

 
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Sami
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Sami

 ·  #1
Hallo,
nach langen recherchieren im Internet bin ich auf Euere Seite gestoßen und hoffe mehr Glück zu haben.
Ich habe im bisher nie richtig beachteten Familienschmuck eine Kollektion von 3 zusammen gehörenden Stücken endeckt. 1 Ring, 1 größerer und ein kleiner, zierlicher Anhänger. Alles die gleiche Machart und der gleiche Stil.
Der Goldgehalt ist bei allen mit 900 gestempelt. Die Punzen sind aber unterschiedlich !!!
Ich weiß, dass der Schmuck mindestens 100 Jahre alt ist. Weiter kann ich die Ahnentafel nicht verfolgen. Angeblich soll der Schmuck in Dresden, mit Sicherheit aber in Sachsen erworben wurden sein.
Die Steine funkeln herrlich blutrot. Ich tippe auf Rubin, da man damals sicher nicht Granat in 900 er Gold gefasst hätte.
Als Anlage sind Bilder von den größeren Anhänger.
Mich würde sehr interessieren ob jemand die Punze kennt und ob man daraus das ungefähre Alter und vielleicht auch noch den Goldschmied ableiten kann.
Im Moment möchte ich diesen Schmuck nicht verkaufen, jedoch interessiert mich eine Wertschätzung schon sehr.
Ich hatte in der Firma die Möglichkeit die Punze vergrößert zu fotografieren und hoffe, dass jemand die Zeichen deuten kann.

Die Punze ist in 2 Teilen fotografiert. Das Erkennungszeichen habe ich vergrößert.

Falls jemand die Punze deuten kann, würde ich mich sehr freuen.

Mit hoffnungsvollen Grüßen Sami

PS: sehe gerade in der Vorschau, dass die Bilder nicht in der richtigen Reihenfolge geladen wurden. Denke aber man kann es zu ordnen
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Information: das Bild muss um 180 gegen den Uhrzeiger gedreht werden, dann passt es an die 0 von der 900 Goldgehalt im Bild 0953a
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Mario Sarto
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Mario Sarto

 ·  #2
Anhand der beiden Bilder, welche den Anhänger zeigen, würde ich sagen, es handelt sich um einen silbernen (vielleicht vergoldeten) Granat-Anhänger. Das der um 1900 gefertigt wurde, glaube ich nicht, weil die Schlaufe und die Öse kaum beansprucht sind (soweit ich das erkennen kann...) und nach neuerem Datum ausschauen. Die Firmenstempel sagen mir nichts.
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #3
Sami
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Sami

 ·  #4
danke für die schnelle Antwort.
Jetzt bin ich richtig neugierig geworden.
Ich weiß, dass der Schmuck 60 Jahre unbeachtet, nicht getragen im Schrank lag und vorher vererbt wurde. Deshalb die geschätzten 100 Jahre.
Die anderen Stücke zeigen schon Nutzspuren (dünne Stellen) an Schlaufe und Öse.
Frage: wo kann man die Stücke kostengünstig auf Alter und Goldgehalt beurteilen lassen?
MfG Sami
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #5
Als ich das mit den 100 Jahren gelesen habe und die Fotos gesehen habe, dachte ich mir "schon wieder einer der eine 0 zuviel tippt".

Jetzt mal im Ernst, woher kannst Du etwas über Zeiträume von 60 Jahren wissen wenn Du selbst nicht 70 bist?

Die Silberlegierung kann jeder Goldschmied mit einer Reaktionsprobe und einem Probierstein feststellen.
Tilo
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Tilo

 ·  #6
es reicht ja schon anfeilen mit ner Nagelfeile/schmirgel hinten unten an der Spitze, um das Silber zu sehen,
oder innen in der Schlaufe oben, wo eh die Kette reibt
evtl. mit weißem Papier abschatten/Reflexe mindern, dann sieht man das, muß wegen der Silberprobe beim/vom Fachmann eh gemacht werden
Fachmann ist dann aber überflüssig, denn an Fälschung glaub ich nicht, sondern eben Granatschmuck jüngerer Fertigung in Silber vergoldet
900 Gold ist seeeehr unwahrscheinlich
stefanS
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stefanS

 ·  #7
hallo .
ich habe dir hier ein paar schnelle fotos aus eionem musterbuch von 1912-13 gemacht. anhand der bilder kannst du sehen das damals ein ganz anderer stil herrschte. die steine haben noch den rosenschliff, also von der unterseite her flach, von der rückseite her sind die schmuckstücke geschlossen. man kann also die steine von hinten nicht sehen.
gruß
stefan
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Tilo
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Tilo

 ·  #8
leider kann meine Bildbearbeitung die 180 Grad nur im Uhrzeigersinn drehen
und das mit dem Kopfstand auf dem Schreibtisch will auch nicht so recht klappen
;-D

hier wäre ne Möglichkeit, nach Silberschmuckherstellern zu forschen
http://www.925-1000.com/
tatze-1
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tatze-1

 ·  #9
Zitat geschrieben von Tilo

und das mit dem Kopfstand auf dem Schreibtisch will auch nicht so recht klappen
;-D

nicht? hmmm, Dich im Kopfstand aufm Schreibtisch, das würd ich echt gerne sehen :mrgreen:
Sami
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Sami

 ·  #10
man Tilo, nimms nicht so ernst mit den 180 Grad im Uhrzeigersinn; kann schon mal passieren wenn mann was "Goldenes mit 900 gestempelt" findet. - sorry
Tilo
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Tilo

 ·  #11
hab ich da was zu ernst genommen?
was war an ;-D undeutlich?
bei uns ist auch immer Raum für ein Späßchen

und für den Ernst gabs den Link
Sami
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Sami

 ·  #12
danke stefanS für die Mühe.
Stimmt die Hinterseite ist nicht geschlossen und man sieht die Steine.
Übrigens, das mit den 60 Jahren stimmt schon. Mein Vater ist 70 und behauptet das. Dann muss wohl bei der Erbschaft bissel geflunkert worden sein.

Trotzdem passt hier für mich einiges nicht recht zusammen. Mich hat halt der Stempel 900 sehr verwundert. Die dazu gehörige sehr zarte Kette ist auch goldfarben und mit 900 gestempelt !!
Hat man solche sehr dünnen Silberketten auch vergoldet?

Ich danke allen für die Hilfe und trotzdem gefällt mir das Stück optisch sehr gut.
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Tilo
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Tilo

 ·  #13
ich find das optisch auch ganz nett
und ja, auch dünne Silberkettchen wurden vergoldet
Sami
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Sami

 ·  #14
Tilo, ist schon ok; der Link ist super; beschäftigt mich jetzt sicher paar Abende - danke :D
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #15
Zitat geschrieben von Tilo
leider kann meine Bildbearbeitung die 180 Grad nur im Uhrzeigersinn drehen
und das mit dem Kopfstand auf dem Schreibtisch will auch nicht so recht klappen
;-D


Meine Empfehlung für eine schlanke, schnelle und kostenlose Bildbearbeitungssoftware:
http://www.irfanview.net/
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