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Brillenfassung

 
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 ·  #1
Schon seit längerem zerbreche ich mir meinen Kopf wie eine Brillenfassung funktioniert.
Ich habe sehr schön linsenförmig geschliffene Cabochons und komme leider nicht weiter wie der Fertigungsweg auszusehen hat.

Eine Goldschmiedin meinte ich müßte eine normale flache Zargenfassung machen und dann (wenn der Stein gefaßt ist) den Unterbau weg- und rundfeilen.

Daß das der richtige Weg ist kann ich mir nicht so recht vorstellen. So würden Unter- und Oberseite doch unterschiedlich aussehen?


Weiß jemand Rat?

Gruß
Kathrin
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 ·  #2
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 ·  #3
Hallo Stefan,

Ich möchte keine Brille fassen. Ich kenne für die Art von Fassung, die ich meine nur den Ausdruck Brillenfassung.
Gefaßt werden soll so etwas:
http://cgi.ebay.de/UKM-TURMALI…4aad001929

und zwar so, wie es z.B. bei den eye of shiva Anhängern gemacht ist, nur ein ganz schmaler Fassungsrand, vorne und hinten offen.
http://cgi.ebay.de/Grose-Buddh…1e5cd06b02

Sieht von beiden Seiten gleich aus der Fassungsrand.

Aufzeichnen kann ich erst später wieder wenn ich zu Hause bin. Aber vielleicht gehts mit den beiden Bildern auch.
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 ·  #4
ich vermute, sie meint einen ganz schmalen Faßrand ausschließlich um die Rondiste
ähnlich der Einfassung eines Brillenglases
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 ·  #5
war zu langsam
bei den "Augen" ist die Fassung ja auch nicht geschlossen, sondern wird statt wie bei der brille mit schraube durch das zubiegen der steifen öse geschlossen
sind vermutlich preßteile?
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 ·  #6
@ Tilo: Eine ganz schmale Fassung nur um die Rondiste trifft es ganz genau.

Ich weiß einfach nicht wie ich ohne eine Steinauflage den Fassungsrand auf der eine Seite antreiben soll geschweige denn (wenn mit Steinauflage), wie ich es hinbekomme die Rückseite so aussehn zu lassen wie die Vorderseite.

In den letzten 2 Jahren gab es von den Schmuckketten wie Pomellato etc. zu Hauf solche Ketten, Ohrringe, Ringe mit beidseitig fascettierten Linsen.

Es muß doch möglich sein sowas auch händisch zu machen. Oder geht es eben doch nur mit Gußteilen?
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 ·  #7
die zarge muss ganz eng anliegen (der stein muss genau in der mitte fest sitzen) und darf nicht zu hoch sein. du brauchst einen punzen mit einer gewölbten rille. mit dem punzen musst di die fassung andrücken (nicht schlagen!) besser ist es noch die fassund damit anzureiben.
(wenn die fassung zu hoch ist, wird sie beim anreiben eher im durchmesser größer und der stein klappert.)
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 ·  #8
@ Stefan: Das klingt gut für mich, das bekomme ich denke ich hin, vielen Dank.
Die Rückseite dann genauso? Muß ich dann innen vom Zargenrand vor dem Anreiben noch was wegnehmen Damit es optisch geanuso aussieht wie auf der Vorderseite?

Gruß
Kathrin
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 ·  #9
ein streifen/band
ein punzen mit rille, seitlicher druck, nicht von oben oder unten
aber das mit dem klappern ist schon ziemlich wahrscheinlich
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 ·  #10
Hmm, wie kitte ich das auf?
Oder freihändig? Aber das wird eher schief und murks.

Gegen das Klappern würde ich dann zur Not einen Tropfen Kleber nehmen, solange es sonst optisch einwandfrei ist.

Gruß Kathrin
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 ·  #11
bei der ersten variante gar nicht aufkitten, sondern eher wie einen polierstahl führen. wen mann die "rille" seitlich am werkzeug macht kann man besser kraft ausüben und führen. denke aber daran, dass ein zu hoher fassungsrand zum strecken der fassund führt. materialstärke so um 0,35 mm.
bei der zweiten variante musst du über einen punzen zuerst die eine seite umlegen, dann einkitte und fassen. hier kannst du die zarge ganz knapp machen.
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 ·  #12
Danke Stefan, jetzt habe jede Einzelheit kapiert.

Ich werde beides mal ausprobieren, mal sehen was mir besser liegt.

Kathrin
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 ·  #13
kauf dir den Juwelenfassercodex, da stehen solche Fassungen drin. Die werden heute ja auch gern für facettierte Steine an Ohrhängern verwendet. Da wird eine Fassung mit Hilfskrappen gebaut, die später nach dem Fassen entfernt werden.
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 ·  #14
Hallo philomena,

unter einer Brillenfassung verstehe ich folgendes:
dünne Fassung um den Stein(0,3-0,4 mm), zulöten, mit kleinem Punzen wölben, oder oben und unten je eine Auflage einlöten, dann aufsägen, passend kürzen, daß sie dicht um den Stein(Rondiste) liegt.
Jetzt werden an der Naht recht und links und versetzt zwei kleine Ösen angelötet, sodaß mit einer Gegenöse diese Fassung geschlossen wird.(Fuge bleibt sichtbar)
Gruß
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 ·  #15
Also wir machen die etwas anders. Ein dünner blechstreifen wird in der Riefenanke zu einem Tunnel gehämmert und dann noch ein, zwei mal durch das Zieheisen gezogen, aber nicht so weit, dass er sich schließt, wie man es bei einem scharnier machen würde. Mit den zangen wird das ganze vorsichtig zurechtgebogen, bis der Stein passt, die Rondiste muss dabei in dem Schlitz liegen. Für die Naht gibt es die Variante zulasern oder wei Ösen so anbringen, dass sie denn Stein sicher halten, wenn sie deckungsgleich sind, dann mit einer Anhängeröse sichern.
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