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Junghans Herrenuhr

 
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 ·  #1
Die Uhr sieht nicht ganz so übel aus, wie auf den Fotos, aber das Plexiglas ist stark vergilbt und verkratzt. Ich vermute, dass sie in den 50er Jahren, spätestens Anfang der 60er gekauft wurde.

Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 38 cm und sie funktioniert einwandfrei.
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     ·  #2
    Das Glas kann man meistens kostenguenstig erneuern.
    Wenn sie getragen werden soll, ist eine Revision empfehlenswert.
    Wenn verkaufen, dann wohl jetzt. Fuer alles wo Junghans drauf steht gibts derzeit Geld, egal ob Totalschaden.
    Noch besser ist nur DDR-Schrott im Preis, wenn die Uhr auch nur im Gueterzug naeher als 100 km an Glashuette vorbeigekommen ist..

    Karlo
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     ·  #3
    @turandot:
    Ich würde, einwandfreie Funktion vorausgesetzt, die Krone ersetzen und das Glas erneuern oder polieren lassen. Dann sollte die Uhr ein neues Lederarmband bekomen (dabei lieber ein wenig mehr investieren!). Dadurch wäre die Uhr optisch deutlich aufgwertet.

    @Karlo:
    "...Noch besser ist nur DDR-Schrott im Preis, wenn die Uhr auch nur im Gueterzug naeher als 100 km an Glashuette vorbeigekommen ist..."

    Diese Aussage hat weder etwas mit der Fragestellung zu tun noch ist sie fundiert.
    Oder ist mit Schrott die grundsätzliche 20-Mikron-Vergoldung bei gelben Gehäusen gemeint?
    Die Masche, Glashütter Herkunft vorzugaukeln ist meines Wissens auch nicht in der Ära der DDR erfunden worden.
    Dass es auch Schrott aus DDR-Produktion gab bezweifle ich nicht, stützt aber nicht diese pauschale Aussage.
    Meines Wissens lassen viele Besitzer von Glashütter Uhren der 60iger und 70iger Jahre ihre Uhren noch heute reparieren. So unzufrieden waren sie wohl bisher mit ihrem Schrott nicht.
    ... Diese Kritik sei erlaubt von einem der weniger als 100 km an Glashütte vorbei gekommen ist...und vermutlich mehr DDR Uhren (auch schlechtere) reparieren musste/durfte als Karlo.

    Mathias
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     ·  #4
    Natuerlich ist Kritik erlaubt.

    "Die Masche, Glashütter Herkunft vorzugaukeln ist meines Wissens auch nicht in der Ära der DDR erfunden worden."

    Hab ich auch nicht gesagt.

    "Dass es auch Schrott aus DDR-Produktion gab bezweifle ich nicht, stützt aber nicht diese pauschale Aussage."

    Nein, das macht die Ware selber. Wobei ich Ausnahmen nicht abstreite.

    calm down, ich hab nix gegen DDR Produkte wenn sie was taugen. *g
    Um ganz off-toppic zu werden: Ich lese gerne naturwissenschaftliche Buecher aus DDR-Produktion.

    Karlo
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     ·  #5
    Danke für eure Auskünfte.

    Tragen werden sicher weder meine Kids noch ich die Uhr - mir ist sie zu groß, und jungen Leuten zu klein (naja, eher zu alt *gg*), die tragen lieber kiloschwere Stellwerke am Arm.... 😉

    Wenn ich was dafür kriegen kann, würde ich sie gerne verkaufen. Weiter aufheben als Erinnerung kommt bei dieser Uhr (im Gegensatz zu meinen anderen Uhren, die ich hier im Forum gezeigt habe) aber auch in Frage.

    Deshalb denke ich auch, ein passendes Armband sollte sich lieber der potentielle Käufer dran machen. Das zerkratzte Glas hindert aber an deutlichen Fotos. Sollte ich das vor einem Verkauf ersetzen lassen?

    Könntet ihr auch mal einen Blick auf die Damenührchen werfen bitte? Vielleicht sollte ich sie als Konvolut nach ebay stellen? Länger aufheben will ich sie jedenfalls nicht...

    Gruß Turi
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     ·  #6
    Gerade um einen guten Verkaufspreis zu erzielen, ist manchmal ein wenig an Investition erforderlich:
    Ich habe absichtlich 3 Dinge genannt, die mit minimalem Aufwand erledigt sind und die Uhr evtl. von (subjektiv) "alter Scherbel von Junghans" zu "schöne klassische Junghans-Uhr in ordentlichem Zustand" heben.

    Mathias
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     ·  #7
    @mathy: Tja, da prallen Meinungen aufeinander.

    Wenn das Glas vom Uhrmacher getauscht wird, kostet das weit mehr als es an Mehrwert bringt.
    Dazu eine neue Krone und ein Band, und Du liegst mit den Kosten ueber dem Verkaufspreis.
    Konvolut ja/nein... Das ist sowas von Glueckssache...
    Damenuhren bringen so gut wie nichts, ob das jetzt zusammen mit der Junghans was hilft, kann ich wirklich nicht vorhersehen.

    Karlo
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     ·  #8
    Noch eine Frage bitte:

    Was ist denn an der Krone verkehrt? Sie sieht in meinen Augen noch ganz okay aus und funktioniert ja auch.

    Spielt es da keine Rolle, dass es das Originalteil ist?

    Danke

    Turi
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     ·  #9
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     ·  #10
    Ich wollte euch zeigen, was aus der Uhr geworden ist. Neue Krone, Lederarmband vom Uhrmacher und das Glas poliert hab ich selbst mit den letzten Krümeln von meinem polywatch. :D

    Ich finde, sie sieht jetzt recht gut aus. In ein paar Tagen geht sie in die USA als Geschenk zu einem jungen Mann, der, falls er sie weder tragen noch aus Sentimentalität (das war die Uhr meines Vaters) behalten will, ausdrücklich von mir die "Erlaubnis" zum Verkauf bekommt. 😉

    Jetzt muss ich nur noch eine passende Schachtel basteln (die die mir der Uhrmacher netterweise geschenkt hat, ist leider potthässlich). Ich brauche einen Kasten, in den noch in die Mitte ein kleinerer reinpasst, in dem ich ein Ringlein für die Zukünftige mitschicken will. - Im Schula-Katalog hab ich sehr hübsche gesehen, mich leider nicht rechtzeitig drum gekümmert.

    Auf jeden Fall wollte ich euch nochmal für eure fachkundige Beratung danken, ohne diese wäre die Uhr wahrscheinlich in ihrem alten Zustand bei ebay gelandet und hätte mir vielleicht 10 oder 20 Euro eingebracht. Jetzt bin ich sehr froh, was aus ihr wurde und wird.

    LG Turi
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    Information: neues Band
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    Information: neue Krone
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     ·  #11
    Ist doch huebsch geworden.
    Und der neue Besitzer bekommt, so er sie denn verkauft, in USA vermutlich mehr dafuer als hier.
    Von wegen good old germany......

    Karlo
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