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Günstiges Stereomikroskop für Fasser- und sonstige Arbeiten

 
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 ·  #1
Hallo,
ich habe vor etwa 1 1/2 Monaten mit dem Schmuckdesign angefangen, da ich mich schon immer für Schmuck interessiert habe und mir anschauen wollte wie das ganze funktioniert. Nach kurzer Zeit kamen dann auch schon die ersten Erfolgserlebnisse und ich probierte mich an den ersten Fassungen. Anfangs gab es aufgrund von mangelndem Werkzeug und missverständlichkeiten ein paar probleme, aber diese elredigten sich dann von selbst. Ich werde mal ein Bild von meinem 3. Fassungsversuch hochladen, evtl. kann jemand mit mehr Erfahrung mal seine Meinung dazu abgeben :)

Ich habe mich dann noch etwas mehr informiert und bin auf den Gravermax gestoßen. Ich bin jemand der sogut wie alles erstmal versucht selber zu bauen, insbesondere bevor ich 600€ ausgebe... jedenfalls funktioniert mein Gravierer top und ich bin gespannt wie die weiteren Ergebnisse damit werden. Falls jemand infos zum Bau des Gravierers möchte, einfach anschreiben ;)

Aber jetzt mal zum wichtigen: Da mir das ganze bei 2mm Steinen etwas zu "fumelig" ist, vorallem mit dem Gravierer und im nachträglichen check ob alle Steine richtig gefasst sind, möchte ich mir gerne ein Mikroskop zulegen. Da ich noch zur Schule gehe, kann ich mir leider kein teures Mikroskop leisten. Die Frage wurde hier ja schon ein paar mal gestellt, aber irgendwie hab ich keine richtige Antwort gefunden.

Benutzt jemand von euch ein günstiges "China" Mikroskop welches er empfehlen kann?

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!

Grüße,
Erik
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 ·  #2
Warum schaffst du dir nicht erst mal ne Kopflupe an, bevor du tausende Euro in ein Mikroskop steckst. Eine goldene Regel in Sachen Werkzeug kannst du dir merken: Niemals beim Kauf eines Werkzeugs geizen. Qualität kostet eben Geld, dafür hat man dieses Werkzeug dann im Idealfall ein Leben lang.

Die Schlaufe darf gerne schmäler sein und ohne Macken. Die ist zu prominent. Was ist das in der Mitte des Anhängers? Die Körner/Krappen müssen noch rundgeformt werden. Warum beginnst du mit der Fasserei nicht erst mal mit etwas einfacherem wie einreiben oder Zargenfassungen?

Zeig den Anhänger mal von der Seite und von hinten auf nem glatten weißen Papier.
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 ·  #3
Hallo Tatze,
danke für dein Feedback, der Anhänger soll ein umgedrehtes Peak darstellen, deswegen hatte ich die Schlaufe etwas größer gelassen, war auch hier mein erster Versuch so eine Schlaufe zu machen. Das in der mitte ist Epoxid-Harz mit Kohlepartikeln zur färbung, das wollte ich einfach mal ausprobieren wie es rauskommt.

Bilder kann ich leider keine machen, da der Anhänger leider nicht mehr bei mir ist... war ein geschenk für einen Freund.
Runder werden die Krappen sobald ich die passenden Korneisen habe, wie gesagt ich habe nicht das geld mir direkt all die passende ausrüstung für zigtausend Euro zuzulegen. Die Pavé fassung finde ich persönlich am interessantesten /schönsten deswegen habe ich mich an diese gewagt. Vorgestern ist meine Lieferung mit größeren CZ Steinen gekommen, damit werde ich dann auch mal andere Fassung versuchen :)

An eine Kopflupe hatte ich auch schon gedacht, aber öfters gelesen das man mit dem Mikroskop doch besser arbeiten kann. Wie ist denn der Vergleich zwischen Mikroskop und Kopflupe/Lupenlampe?

Grüße,
Erik
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 ·  #4
Zitat geschrieben von ErikJB

der Anhänger soll ein umgedrehtes Peak darstellen, deswegen hatte ich die Schlaufe etwas größer gelassen,

ach so, dann macht die Schlaufe in ihrer Form Sinn. Ich dachte, das sollte ein normaler Herzanhänger sein.

Zitat
Runder werden die Krappen sobald ich die passenden Korneisen habe, wie gesagt ich habe nicht das geld mir direkt all die passende ausrüstung für zigtausend Euro zuzulegen. Die Pavé fassung finde ich persönlich am interessantesten /schönsten deswegen habe ich mich an diese gewagt.

Verschnitt oder Krappenfassung? Bei Verschnitt werden die Körner mit dem Korneisen geformt. Bei Krappenfassungen kann man das mit einem Hohlfräser erledigen.

Zitat
An eine Kopflupe hatte ich auch schon gedacht, aber öfters gelesen das man mit dem Mikroskop doch besser arbeiten kann. Wie ist denn der Vergleich zwischen Mikroskop und Kopflupe/Lupenlampe?

Der Unterschied zwischen Kopflupe zu Mikroskop sind erst mal der preisliche. Macht halt schon einen Unterschied, ob ich vielleicht 50€ für ne Kopflupe ausgebe oder 2000€ für ein Fassermikroskop. Das Arbeiten mit Lupe und Mikroskop ist sehr unterschiedlich, da du unterschiedliche Blickwinkel hast. Beim Mikroskop sitzt du grade und guckst nach vorne durch das Okular. Deine Hände arbeiten unter dem Mikroskop quasi außerhalb deines natürlichen Sichtradius. Das muß erst mal gelernt werden. Die Kopflupe trägst du wie der Zahnarzt aufm Kopf und du hast die natürliche Arbeitshaltung zum Werkstück. Die Vergrößerung bei der Kopflupe ist halt auch nicht so stark wie beim Mikroskop, aber ich finde, solang man keine 0,5mm Brillanten im Pavé fassen will und daher die entsprechende Vergrößerung braucht, reicht eine Kopflupe vollkommen aus. Ich selber fasse immer noch mit der Uhrmacherlupe ins Auge geklemmt.
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 ·  #5
Zitat
Verschnitt oder Krappenfassung? Bei Verschnitt werden die Körner mit dem Korneisen geformt. Bei Krappenfassungen kann man das mit einem Hohlfräser erledigen.

Sorry, meinte natürlich Verschnitt... also so wie ich es auch probiert habe.



Dann werde ich mir erstmal eine Kopflupe und/oder eine Lupenlampe zulegen und es damit probieren.
Danke dir für deine Hilfe!
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 ·  #6
Nimm die Kopflupe! Eine Lupenlampe habe ich zwar auch aber ich benutze die eigentlich doch nie. Denn die muß zwischen Auge und Werkstück platziert werden und da wirds kniffelig mit Arbeitsabstand und Platz für Werkzeug und Hände unter der Lupe. Und je mehr Dioptrien, desto geringer der Arbeitsabstand!
Ich hab 3 Dioptrien für die Lupe genommen weil 5 ist zwar toll, aber mit 20 cm Arbeitsabstand krieg ich meinen langen Fasserhammer fürs Handstück nicht mehr drunter und dann hilft die Vergrößerung überhaupt nichts weil nicht einsetzbar.
Wenn Du eh eine gute Arbeitslampe kaufen willst, kannst Du auch eine mit Lupe nehmen wenn die preislich nicht groß unterschiedlich zu normalen Leuchten sind. Dazu Tageslichtquelle mit 6000 Kelvin für gute Farbwiedergabe, beweglich schwenkbar und einstellbar ist auch sinnvoll und Du hast ne gute Arbeitslampe.
Wie Anke schon sagt, probiere erstmal die Kopflupe und wenn Du richtig Feuer gefangen hast, kannst Du immernoch ne Menge Geld für ein Mikroskop ausgeben. Manchmal hätte ich schon auch gerne ein Mikroskop aber das lohnt sich halt nicht und auch da spielt der Arbeitsabstand bzw. Platz für Hände, Werkzeug, Werkstückhalterung eine noch größere Rolle...
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 ·  #7
Alles klar, dann schau ich mich nach einer Kopflupe um. Danke euch :)
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 ·  #8
Ich verwende ein Olympus SZ 40, das ich bei ebay gekauft habe. Die gibt es so ab 300 Euro. Risiko: beschädigte, verpilzte oder verschmutzte Optik. Reparatur in Fachwerkstatt ist sehr teuer, Ersatzlinsen auch. Vorher hatte ich eine alte Stereolupe von Leitz Wetzlar vom Flohmarkt, mit der ging es auch ganz gut, nur der Strahlengang ist da gerade.

Viele Grüße

Ralf
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