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14-K-Gold hartlöten, welches Flussmittel

 
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 ·  #16
Ich habe gerade das Flussmittel aufgetragen, das erstmal, ich sage mal, "aufglassiert". Dann Flamme kurz aus, schnell das Fitzelchen draufgelegt. Danach weiter erwärmt brav.

Und schlussendlich die Flamme näher drauf. Noch näher. Ich hatte richtig Angst, dass mir das Werkstück schmilzt, aber scheinbar nicht, es ist nur das Lot geschmolzen. Man darf ja auch nicht zu früh aufhören, die Flamme draufzuhalten.

Die Verfärbung ist echt krass, aber ich bin echt zufrieden mit diesem Testversuch, das macht ja Spaß wie sonst was :fgrin:

Nun muss ich alles gut reinigen und mit der 10-fach-Lupe das Werkstück begutachten.

Das Flussmittel, mit welchen haushaltsüblichen Methoden bekomme ich das am besten runter?

@tatze-1: Ah, gut zu wissen!
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 ·  #17
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 ·  #18
Mit den besprochenen Beizen, z.B. dem erwähnten Alaun, oder einfach in Wasser kochen, das entfernt das Flussmittel, aber nicht die Oxide.
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 ·  #19
3fach--Lupe reicht normal
zum beizen der oxide geht jeder entkalker
ph+-Mittel fürn pool gehn auch
das flußmittel geht dabei auch ab
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 ·  #20
Danke für eure Hilfe!

Mit Wasser ging es tatsächlich ohne Probleme weg :-)

In der Vergrößerung zeigt sich: Aus dem quadratischen Fitzelchen wurde ein schöner Kreis. Das Werkstück sieht genauso aus wie vorher, ich habe also nicht überhitzt. Ob das Lot aber zu 100 % durchgeschmolzen ist, ich also etwas länger hätte draufhalten können, weiß ich natürlich nicht.

Der Bereich, wo das Flussmittel war, glänzt schon. Es gibt aber kleine, sehr dunkle Punkte, evt. hat es dort nicht so richtig gesessen.

Zum Thema Schlacke: Bildet sich die überhaupt bei sowas? Das aufgeschmolzene Fitzelchen sieht ganz normal wie 14-K-Gold aus, das nicht poliert wurde.

Zum Thema Oxide: Gibt es einen (relativ ungefährlichen) chemischen Weg, die zu entfernen?
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 ·  #21
noch ungefährlicher als entkalker und alaun?
ja: mechanisch abschleifen
obwohl: vielleicht ist im Schleifstaub auch Feinstaub?
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 ·  #22
Zitat geschrieben von Guestuser

Zum Thema Oxide: Gibt es einen (relativ ungefährlichen) chemischen Weg, die zu entfernen?

schmirgeln
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 ·  #23
Achso ähm, das Alaun entfernt auch die Oxide? Dann würde das ja passen! Ich dachte, ich müsste das in Schwefelsäure oder so packen.

Was denkt ihr, welchem Schmelzpunkt 100 Jahre altes Gelbgold so hat? 860 Grad?
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 ·  #24
was war an
Zitat geschrieben von Tilo


zum beizen der oxide geht jeder entkalker
ph+-Mittel fürn pool gehn auch
das flußmittel geht dabei auch ab

unklar geblieben?

Legierungen haben meist keinen Schmelzpunkt, sondern Schmelzbereich
wichtig ist dabei die Temp. des Schmelzbeginn, die bei altem Gelbgold (damals wohl ohne Zink) bei 860 Grad aufwärts liegen sollte
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 ·  #25
Schwefelsäure, Zitronensäure, Amidosulfonsäure entfernen die typischen Gelbgoldoxide. Gelbgold hat ein Schmelzintervall dass von der genauen Zusammensetzung abhängig ist und nicht vom Alter. Einen Hinweis kann (muss aber nicht) der Feingehalt und die frische Farbe geben.
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 ·  #26
Zitat geschrieben von Tilo

was war an
Zitat geschrieben von Tilo


zum beizen der oxide geht jeder entkalker
ph+-Mittel fürn pool gehn auch
das flußmittel geht dabei auch ab

unklar geblieben?

Stimmt, sorry, hatte ich mich vorhin verlesen.
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