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Topas 56 ct

 
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Guestuser

 ·  #1
Hallo zusammen,

ich habe aus einem Nachlass folgenden Stein bekommen:

Topas, Farbe klar weiß, oval, 56,18 ct
Herkunft Brasilien (das waren die Angaben, aber kein Gutachten vorhanden)

Könnten mir die Edelsteinexperten hier eine Werteinschätzung geben (Wiederverkauf?)
Lohnt sich die Einarbeitung in ein Schmuckstück? Aufgrund der Größe würde es wohl ein Anhänger werden.

Ich bedanke mich für die Bemühungen.

Tina
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Topas 56 ct
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 ·  #2
Hallo Tina,
den Wert per Foto einzuschätzen ist wirklich schwierig, zu verkaufen als Privatperson noch schwieriger.
Eine Einarbeitung in ein Schmuckstück würde sich meiner Meinung schon lohnen, da er schön groß ist.
Hier im Forum gibt es mehrere kompetente Goldschmiede/in die bestimmt gerne mit Rat und eventuell Tat beiseite stehen.
Einen groben Überblick zur Werteinschätzung kannst du hier erkunden: https://www.edelsteine.at/de/edelsteine/topas-andere/
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 ·  #3
interessant wäre: ist es wirklich ein Topas oder nur ein Bergkristall?
und selbst wenn man das weiß, wirds (und würde es auch für Profis/Gewerbliche) schwer, diesen großen Stein zu vermarkten, denn er ist schon ungewöhnlich pompös ohne den Glamour eines großen Diamanten zu haben
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 ·  #4
Hallo!

Vielen Dank erst einmal!
Ich kann nur sagen, was auf dem Kästchen steht, wie gesagt, ein Gutachten ist nicht vorhanden.
Wahrscheinlich müsste ich den Stein weggeben, um ihn überprüfen zu lassen (also definitiv?)
Die Angaben haben mir aber schon sehr geholfen. Der Tipp mit dem Goldschmied ist super.

Tina
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 ·  #5
Solch schwere Steine sind in der Tat schwer verkäuflich. Auf regionalen Messen und Märkten sieht man diese en mas, denn sie sehen attraktiv in der Auslage aus. Der Neupreis liegt im Einzelhandel bei 20 €/Carat und höher.

Der Wiederverkaufspreis liegt aber deutlich darunter.
Da müsste man schon auf 3-5 €/ct reduzieren.

Ob ein Goldschmied dies ankauft, ist fraglich, denn auch der Goldschmied muß den Betrag im Voraus berappen und weiß nicht, wie und wann er den Stein verarbeitet verkaufen kann. Kommt zudem hinzu, daß ein Kunde nach solch einem zweiten Stein fragen würde (warum auch immer)- müsste er entweder passen und/oder den zweiten deutlich teurer hinzukaufen.

Ob ein Goldschmied diesen Stein in Auftrag verarbeitet, sollte auch vorher geklärt werden. Denn die Haftung, ob dem Stein etwas passiert, läge beim Auftraggeber.

Ob sich die Einarbeitung in Schmuck lohnt, hängt davon ab, was der Auftraggeber dafür ausgeben möchte und in welches Material dieser Stein eingefasst werden soll. Evtl. wäre hier ein Wiederverkauf u.U. nicht immer lohnend, denn die Arbeitszeit kommt bei second-hand meistens nicht zur Geltung. Man sollte zudem beachten, daß der Stein mit diesem Gewicht deutlich schwer hängt. Zu beachten ist ja schließlich auch die Höhe des Steines. Da müsste schon ordentlich Fassungsmaterial ran, um den Stein zu schützen.

Ich sehe bei solch großen Steinen eigentlich nur einen Sammlerstein (für die Vitrine) und dementsprechend auch nur Sammlerwert.
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 ·  #6
Danke auch nochmal für die Einschätzung.

Ich werde ihn also zu einem Anhänger verarbeiten lassen. Denke an sowas hier in Rotgold:

Massivere Kette wegen der Größe des Steins, da wird’s wohl gut aussehen.
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Topas 56 ct
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 ·  #7
fremdbild
bildlink https://www.varlando-store.de/…lblau-.jpg

wird natürlich teurer als die 79,. für den lütten 333er Anhänger, das ist klar, oder?
weil ja oben von lohnen die rede war
alleine eine solide 585 Rotgoldkette wird 500,- (oder mehr, je anch Stärke und Länge) kosten
ich würde die Fassung etwas anders gestalten, damit die umlaufende Seitenwand nicht so massiv hoch ist
also schmaler Fassungsrand
etwas nach unten (Richtung Haut) versetzt den umlaufenden Goldrand
ist aber alles Geschmackssache, klar
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