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ich kann beim besten willen keine wiederkehrenden dellen nach unten jeweils nach dem jahreswechsel erkennen
es läuft mal so, mal so, die schmucknachfrage ist da kein Faktor
das einzige, was gegen vor W. spricht ist, daß es jetzt etwas voller wird in den geschäften und dadurch etwas die ruhe fehlt
Dann lassen wir uns davon mal nicht beeindrucken, wenn wir DIE Ringe finden sollten
Vielleicht wollen wir ja auch eher anfertigen lassen, wenn wir nicht genau das finden, was wir uns vorstellen. Denke aber, eigentlich wissen wir ja schon, wie breit, hoch usw. die Ringe sein sollen. Das entscheidet dann wohl das Bauchgefühl bei den Juwelieren, bzw. in der Schmiede...
Puuh, sind gestern beim Juwelier bei uns in der Stadt doch etwas erschrocken gewesen, wie teuer der Ring sein soll, den wir nun gerne hätten. Sollen dafür 1.433 € bezahlen, für zwei schlichte gelbgoldene Ringe, meiner in 6 mm und der von meinem Verlobten in 6,5 mm und beide in 2 mm Höhe. Mit so viel hätten wir bei ganz schlichten Ringen "ohne alles" nicht gerechnet. Für 3 winzig kleine Steine (ich glaube 0.01) nochmal 100 €, das würde ich aber ok finden, wenn ich wirklich welche möchte.
Meint ihr, es lohnt sich, da weiter zu suchen? Hatte gehofft, dass man bei den Breiten unter 1.200 € landet!?
Wollen ja auf jeden Fall noch mal in eine Schmiede, das wird aber wohl erst nächste Woche etwas, mal sehen.
Kommt auf die Legierung an, war es 585 oder 750 Gold was euch angeboten wurde?
Bei 585 sollte trotz der enormen Breite und dem derzeit sehr hohen Goldpreis eigentlich etwas möglich sein, aber das sollen besser die Fachmänner beurteilen... _________________ Schon seit meinem 6. Lebensjahr hege ich eine Begeisterung für Panzergeldschränke und Tresoranlagen. Derzeit schreibe ich an einer privaten historischen Arbeit zur ehemaligen Franz Garny K.G., Geldschrank-, Tresor und Stahlbau Frankfurt am Main.
hatte mich da vorige woche etwas vertan, als ich 900 euro bei 1,8 für möglich hielt, das ist knapp
ich mach dir jetzt mal ein dauerhafte gültiges angebot:
ich bekomme von dir 1 unzenmünze feingold zugeschickt (maple, philharmoniker,nugget oder so)
und ich mache daraus das paar ringe in 585 in 6 bzw 6,5 breit und 2 hoch, das überzählige gold ist dann verrechnung für die anfertigung(kostet dich um die 20 euro porto die schickerei, weil NICHT mit DHL mgl.)
preis heute etwa 1130
100 euro für 3 brillis ist ein fairer preis und käme extra(bin aber aus den mehrfach genannten gründen dagegen)
oder incl., wenn die ringstärke auf immer noch ausreichende 1,8 reduziert wird
damit könntest du jetzt jeden tag nachsehen, was dich die ringe kosten werden
bzw du könntest durch sofortigen kauf dieser münze den trauringpreis auf den heutigen goldpreis fixieren, egal wie hoch er noch steigt
Das Angebot von Tilo ist wirklich sehr gut, meines Erachtens können da nicht mal Massenhersteller mithalten denn Eure Ringe sind schon recht breit. Wenn also die Form und und die Größen schon sicher feststehen, würde ich das Angebot annehmen!
Was er für ein Problem mit 3 kleinen Steinchen hat, kann ich nicht verstehen... Es ist unproblematischer als Steine rundherum und gibt dem Ganzen das gewisse etwas. Meine Freundin hat sich auch für 3 kleine Steinchen entschieden.
Greetings _________________ Schon seit meinem 6. Lebensjahr hege ich eine Begeisterung für Panzergeldschränke und Tresoranlagen. Derzeit schreibe ich an einer privaten historischen Arbeit zur ehemaligen Franz Garny K.G., Geldschrank-, Tresor und Stahlbau Frankfurt am Main.
dicey, also bitte, gestern hatten wir es sogar am telefon besprochen, wie nervig es sein kann, wenn ein ring mit stein(en) und innengravur mal engergemacht werden soll
und genau das engermachen war hier wegen gewichtsschwankungen schon angedeutet worden
deshalb haben hier 3 fachleute: Heinrich, Mario und ich davon abgeraten
Zuletzt bearbeitet von Tilo am Di, 07. Dez. 2010 15:10, insgesamt einmal bearbeitet
Hallo, das ist doch wirklich ein faires und transparentes Angebot von Tilo und es geht verdammt knapp zu, wenn z.B. die Ringgrößen weit über dem Durchschnitt liegen würden.
Aber ich habe eine andere Frage an dicey. Wenn Du von den Massenherstellern (da gibt es ja auch gute und schlechte, vermute ich) schreibst bekomme ich das Gefühl, dass die Qualität schlechter ist, als z.B. bei den Ringen, die Goldschmiede anfertigen. Meinst Du das so? Wenn ja, inwiefern unterscheiden sich diese Ringe qualitativ? Ich frage mich das, weil es kein Geheimnis ist, dass viele Goldschmiede Ihre Profilringe bei Trauringfabriken bestellen.
Bevor ich jetzt wieder Schelte bekomme. Ich habe keinen Grund, an der Qualität von Tilos Ringen zu zweifeln. Ich glaube, er arbeitet in der alten DDR-Tradition im "Kaffe-Mühlen-Guss", was m.E. eine ziehmlich pfiffige Sache ist. Mir geht es um den qualitativen Vorteil gegenüber Strangguss oder auch dem klassischen Verfahren.
also bevor sich dicey um kopf und kragen schreibt, (und er ja hier eher preislich gemeint hat) antworte ich mal lieber:
die qualität der deutschen industriellen ringe differiert bei einfarbigen ringen kaum und ist selten schlecht
Ausnahmen: 333 (ist klar), hohle ringe (auch klar) und mieses weißgold
das Gefüge ist eigentlich überall ok ; es gibt strangguß, also vom fugenlosen rohr abgeschnittene ringe, dann die aus blech gestanzten und gestülpten ringe;
und eben meine methode, die ich eleganter mit rotationskokillenguß umschreiben möchte, schließlich rotiert da keine kaffemühle (sondern eine größere http://www.industrieform-ddr.de/joo.....iv?func=detail&id=294 )
ansonsten bestellen viele goldschmiede ihre rohlinge auch auf basis der beiden erstgenannten verfahren, das weiß auch dicey
die goldschmiedischen alternativen sind gelötete bandringe, oje
wachsausschmelzverfahren, geht so, hierzu aber eigentlich etwas zu umständlich
und geschweißte goldringe, mag gehn, ist aber auch nicht so elegant
und wegen den Übergrößen: nun mal mal den teufel nicht an die wand, das paßt schon noch
preislich sowieso, ich hab bloß schwierigkeiten, bei richtig großen ringen die endstärke von 2mm zu erhalten
wollte eigentlich diesbezüglich aufrüsten, aber bei den goldpreisen werden so dicke ringe ja noch weniger gefragt sein
Vielen Dank, Tilo, dass Du das so objektiv erklärt hast. Das mit der "Kaffee-Mühle" war definitiv nicht abwertend. Ich kenne viele Goldschmiede, die das heute noch so machen. Offensichtlich hat sich diese Idee gut bewährt.
Und nein, diceys Bemerkung hatte nicht nur preislichen Bezug, wenn Du seinen ersten Beitrag zu dieser Frage hier liest. Diese aus meiner Sicht ungerechtfertigte Abqualifizierung von Massenherstellern+Juwelieren, blieb wie so oft unwiedersprochen, leider.
> mit der "Kaffee-Mühle" war definitiv nicht abwertend.
weiß ich doch, hab doch bloß ein witz gemacht, deshalb mit smilie
>Und nein, diceys Bemerkung hatte nicht nur preislichen Bezug, wenn Du seinen ersten Beitrag zu dieser Frage hier liest.
stimmt
>Diese aus meiner Sicht ungerechtfertigte Abqualifizierung von Massenherstellern+Juwelieren, blieb wie so oft unwiedersprochen, leider.
seit diesem wochenende hat auch dicey noch mehr einblick bekommen dank seines langen beratungsgesprächs bei einem goldschmied, der die rohlinge auch zukaufen würde
und die sache ist ja jetzt eindeutig geklärt: bei trauringen ist goldschmiedearbeit nicht zwangsläufig besser als die industrieproduktion
es kann halt beim goldschmied individuellere lösungen geben, obwohl selbst die industrielle fertigung inzwischen erstaunlich flexibel sein kann, wenn gewünscht
deshalb haben hier 3 fachleute: Heinrich, Mario und ich davon abgeraten
Ja Tilo, ist ja gut, hatte ich ganz vergessen in der Hitze ges Gefechts
Zitat:
Aber ich habe eine andere Frage an dicey. Wenn Du von den Massenherstellern (da gibt es ja auch gute und schlechte, vermute ich) schreibst bekomme ich das Gefühl, dass die Qualität schlechter ist, als z.B. bei den Ringen, die Goldschmiede anfertigen. Meinst Du das so? Wenn ja, inwiefern unterscheiden sich diese Ringe qualitativ? Ich frage mich das, weil es kein Geheimnis ist, dass viele Goldschmiede Ihre Profilringe bei Trauringfabriken bestellen.
Tilo hat das schon ganz beschrieben. Das heutzutage Hersteller maschinell selbst komplizierteste Ringkreationen herstellen können, ist mir wohl bewusst. Aber das verknüpfen von modern = Ringrohling bestellen, mit qualitative Tradition aus eigener Hand = Nachbearbeitung, in die gewünschte Form bringen und das fassen der Steine, macht Sinn!
Dabei rede ich eher davon, dass man beim Goldschmied einfach besser beraten ist als bei einem Juwelier. Da dieser oft mehr Ahnung von der Materie hat und damit auch besser beraten kann (meist zumindest). Natürlich wollte ich damit jetzt nicht pauschalisieren, Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber ich glaube kaum, dass auch nur ein Serienfertiger die Präzision und die Genauigkeit eines Kunsthandwerkers erreichen wird. Mit Kunsthandwerker meine ich Goldschmiede, wie sie hier auch zugegen sind, welche auch mit Materialien wie Platin Iridium, die tollsten Sachen herstellen können! Da steckt einfach Herzblut drin und das spürt man auch. Diese möchte ich aber jetzt, aus Marketing technischen Gründen, nicht namentlich erwähnen.
Hoffe du hast mich jetzt richtig verstanden mathy
Greetings, Adrian
Nachtrag: Habe ich gerade erst gelesen
Zitat:
und die sache ist ja jetzt eindeutig geklärt: bei trauringen ist goldschmiedearbeit nicht zwangsläufig besser als die industrieproduktion
es kann halt beim goldschmied individuellere lösungen geben, obwohl selbst die industrielle fertigung inzwischen erstaunlich flexibel sein kann, wenn gewünscht
Damit bringt es Tilo auch ganz gut auf den Punkt
Zitat:
seit diesem wochenende hat auch dicey noch mehr einblick bekommen dank seines langen beratungsgesprächs bei einem goldschmied, der die rohlinge auch zukaufen würde
Stimmt, aber er würde nicht, sondern er "wird" sie zukaufen
"Industrieform DDR"
tschuldigung... Aber da sind wirklich interessante Dinge dabei! _________________ Schon seit meinem 6. Lebensjahr hege ich eine Begeisterung für Panzergeldschränke und Tresoranlagen. Derzeit schreibe ich an einer privaten historischen Arbeit zur ehemaligen Franz Garny K.G., Geldschrank-, Tresor und Stahlbau Frankfurt am Main.
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