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Verfasst am: Mi, 25. Aug. 2010 15:05 Titel: Einen Ring mit Steine komplett besetzen
Hallo Leute,
ich bin eine angehende Schmuckdesignerin und möchte nun unbedingt wissen, wie man einen Ring komplett mit Steine besetzt.
Gerne würde ich sie nicht billig reinkleben und einfach drauf los bohren.
Muss man das ausrechnen, wo welcher Stein hin muss?
Reg.-Datum: 23.10.2006 Beiträge: 1654 Wohnort: Bad Salzuflen
Verfasst am: Mi, 25. Aug. 2010 15:29 Titel: Re: Einen Ring mit Steine komplett besetzen
DesignSchmuck10 hat Folgendes geschrieben:
Hallo Leute,
ich bin eine angehende Schmuckdesignerin und möchte nun unbedingt wissen, wie man einen Ring komplett mit Steine besetzt.
Das finde ich toll, dass Du Dir zunächst mal grundlegende Kenntnisse aneignen möchtest. Kann nicht schaden, wenn man weiß, wie Schmuck überhaupt hergestellt wird.
Welche Fakultät wirst Du denn besuchen? Düsseldorf, Hildesheim, ...?
Aber zu Deinem Anliegen - möchtest Du das praktisch ausführen oder reicht die Theorie?
Wenn man das weiß, kann man die Frage viel leichter beantworten. _________________ Goldschmiedemeister Mario Sarto
Feine Goldschmiedearbeiten, Hand-Gravuren, Edelstein-Fassen, Unikate in Gold, Platin, Palladium und Silber
Das Löcher bohren und Steine befestigen ist die Arbeit des Fassers.
Sag das mal meinem Notfall-Fasser hier in Nürnberg (der Mann, der nur dann zum Einsatz kommt, wenns wirklich fix innerhalb von drei Tagen gehen soll und Kosten keine Rolle spielen). Der erwartet auch für einen normalen Fadenverschnitt die Bohrung und Auflage fräsen von mir, ansonsten nimmt der ein Heidengeld pro Stein.
Im Gegensatz dazu besteht mein eigentlicher Fasser darauf, das alles selber anordnen zu wollen, was mir sehr recht ist.
Zum Anordnen der Steine für eine maximale optimale Platznutzung gibt es doch inzwischen so Plättchensticker zum aufkleben, um die Steine anzudeuten. Die werden dann für die Bohrung wieder abgenommen.
Reg.-Datum: 09.07.2005 Beiträge: 10480 Wohnort: München
Verfasst am: Mi, 25. Aug. 2010 22:48 Titel:
Die Anordnung der Steine und der Bohrungen ist ein wesentliches Gestaltungselement das man keiner Schablone überlassen sollte. _________________ MfG Butschal
Fand ich auch sehr hilfreich, als ich es in Basel zum ersten mal gesehn hab. Aber für die Fasser mit denen ich gesprochen habe, war es überflüssig.
Für den Goldschmied oder Designer der vorab selbst einteilen will, aber nicht selber fasst, könnte ich mir das System aber doch gut vorstellen. _________________ Gruß
Zirkonhead
Reg.-Datum: 23.10.2006 Beiträge: 1654 Wohnort: Bad Salzuflen
Verfasst am: Do, 26. Aug. 2010 08:16 Titel:
Zirkonhead hat Folgendes geschrieben:
Für den Goldschmied oder Designer der vorab selbst einteilen will, aber nicht selber fasst, könnte ich mir das System aber doch gut vorstellen.
Geht mir ebenso. Auf gewölbten und unregelmäßigen Flächen kommt das bestimmt nicht schlecht. So lässt sich bestimmt recht einfach die optimale Steinanordnung finden. _________________ Goldschmiedemeister Mario Sarto
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Patrik, genau das ist es, was ich meinte. War gestern abend nur zu müde und zu faul zum suchen. _________________ Man schätzt den Staub, ein wenig übergoldet, weit mehr als Gold, ein wenig überstäubt.
(William Shakespeare)
Reg.-Datum: 20.08.2007 Beiträge: 56 Wohnort: München
Verfasst am: Di, 31. Aug. 2010 08:53 Titel:
Auch ich bin der Meinung, daß es für den Fasser,auch mich, überflüssig ist.
Es ist viel zu zeitaufwendig und oft sind die Steine ja auch ein bissl unterschiedlich und bei sehr engen Setzungen (Stein an Stein) kann schon ein halbes Zehntel Unterschied zu großen Problemen führen.
Viel hilfreicher finde ich da doch ein Anzeichnen mit einem feinen Filzstift.
Jedoch gibt es Kunden, die vielleicht eine mangelnde Vorstellungskraft haben, für die mag es durchaus eine optische Hilfestellung sein.
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