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Verfasst am: So, 15. Aug. 2010 10:10 Titel: Was ist das für ein Stein? Woher stammt die Kette?
Habe mal vor vielen Jahren diese Kette in einem Brockenhaus gekauft, weil sie mich sehr angesprochen hat.
Heute habe ich sie mal leicht gereinigt und frage mich, was dies überhaupt für Steine sind und woher die Silberkette eigentlich stammt? Sie scheint sehr alt, wohl noch vor dem 2. Weltkrieg gefertigt worden sein. Auf der Rückseite eines Medaillons befindet sich irgendein Schriftzug und darunter der Silberstempel 930.
Kann mir jemand helfen und sagen, was es für Steine sind und woher diese Kette kommen könnte. Vielen Dank!
Zuletzt bearbeitet von katinkajutta am So, 15. Aug. 2010 11:31, insgesamt 3-mal bearbeitet
Die Steine sind Azurit/Malachit. Vorsicht beim reinigen, der Stein kann matt werden und verblassen. Möglichst nur Seifenwasser verwenden und Ultraschall vermeiden.
Im übrigen eine schöne Kette! _________________ Wenn man nur alle Hobbies zum Beruf machen könnte!
Das dürfte Malachit sein.
Ich glaube nicht, dass die Kette sehr alt ist, so was wird auch heute noch gefertigt.
Mit den Schriftzeichen kann ich auch nichts anfangen, aber sowas wird auch in Indien und anderen asiatischen Ländern hergestellt.
Für das Filigran sind insbesondere die Indonesier zuständig. _________________ Gruß
Zirkonhead
also auf Malachit tippe ich weniger, habe sehr viele Malachitsteine zuhause und keiner dieser Steine an der Kette gleichen diesen.
Ich denke eher an einen Eilatstein, eine Mischung von
Türkis, Chrysokoll und Malachit.
Wenn es eine neuere Kette wäre trüge sie einen 925er Silberstempel. Zudem ist die Machart der Silberkette eine ältere und keine neuzeitliche. Auch erinnert mich der Schriftzug an Hebraeisch, evtl. eine jüdische Anfertigung...
Zuletzt bearbeitet von katinkajutta am So, 15. Aug. 2010 11:50, insgesamt 2-mal bearbeitet
Du fragst uns was für ein Stein das sein soll, aber hast deine eigenen Theorien?
Wieso kommst du damit nicht einfach von Anfang an klar auf den Tisch? Was soll das? Entschuldige, aber ich finde dein Marketing hier im Forum einfach nur unmöglich. Und dein Beharren auf deiner Meinung auch.
Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei um Malachit. Für einen Eilatstein fehlen mir die Verwachsungen mit Türkis und Chrysokoll, welche ich NIRGENDS erkennen kann! Diese sind übrigens bläulich. Deutlich sind hier hellere und dunklere Lagen des Malachit erkennbar.
Die Schriftzeichen könnten hebräisch sein.
Übrigens:
Zitat:
also auf Malachit tippe ich weniger, habe sehr viele Malachitsteine zuhause und keiner dieser Steine an der Kette gleichen diesen.
Nicht JEDER Malachit weist eine Bänderung von seinen hellen und dunklen Schichten mit konzentrischen Ringen auf, manchmal gibt es Malachit auch mit figurlichen Bildern ohne diese Ringe. Dies ist hier, meiner Ansicht nach, der Fall. _________________ Schon seit meinem 6. Lebensjahr hege ich eine Begeisterung für Panzergeldschränke und Tresoranlagen. Derzeit schreibe ich an einer privaten historischen Arbeit zur ehemaligen Franz Garny K.G., Geldschrank-, Tresor und Stahlbau Frankfurt am Main.
Ich habe den Eilatstein auf google mit meinen Steinen in der Kette verglichen, deshalb bin ich auf sie gekommen. Sie stammen auch aus Israel, und wenn Du sagst, dass das Schriftzeichen hebräisch ist, dürfte dies ja zutreffen oder nicht?
Was soll ich hier Marketing betreiben? Es liegt mir fern, die Kette zu verkaufen.
Und meine Meinung ist, dass man in einem Forum immer noch normal miteinander diskutieren und nicht auf Angriff aus sein sollte.
Dein Beitrag klingt ja, als wäre Dir eine Laus über die Leber gelaufen
Mineralogisch gesehen, haben alle der genannten Steine die fast gleiche Beschaffenheit. Sie kommen zusammen mit Azurit, Malachit, Cuprit, Eilatstein und anderen Mineralien sehr oft auch vollkommen vermischt vor. Eigentlich also müßig in den Krümeln zu suchen.
Was hier jedoch bei aller Haarspalterei noch niemand kommentiert hat ist, dass die Kette auch noch Perlen aufweist! Ob nun Süßwasser-, Orient- Akoya-oder Glasperlen, darüber mögen die Spezialisten befinden.
Fest steht auf jeden Fall eines:
Die Kette scheint aus Silber zu bestehen und wurde wohl f.d. Export in die ganze Welt gefertigt. Darauf weist der Stempel 930 hin, einige Staaten sehen das sehr kritisch (z.B. die Schweiz), weswegen ja bei uns auch einmal das 935-er Silber "erfunden" wurde.
Ferner stammt die Kette aus einem Spezialbetrieb für derartige Arbeiten und wurde in Serie, Mindestgröße von 41 Stück (Nummerierung) gefertigt.
Die Art der Kette lässt auf die Herkunft aus dem islamischen Kulturbereich denken, sehr gut möglich ist jedoch auch Israel, woran ich persönlich auch denke.
Auffällig in diesem Zusammenhang ist, dass die Ausführung der Kette recht akkurat ist, ein weiteres Indiz für israelische Herkunft.
Die Steine selbst würde ich ebenfalls als eine Art der Malachit/Azurit Aggregate bezeichnen. Auf jeden Fall sind sie nach meiner Vermutung ziemlich säurescheu! _________________ Gruß, Ulrich
Goldschmiede seit 1967
Feine Auftragsarbeiten aller Art, sowie Reparaturen und Juwelier-Service.
CAD, Rapid Prototyping (Fräsen, Plotten, STL), Edelmetallguss, Laserschweißen seit 1993, http://www.wehpke.de http://www.wachsfraesen.de
Reg.-Datum: 23.10.2006 Beiträge: 1654 Wohnort: Bad Salzuflen
Verfasst am: So, 15. Aug. 2010 13:26 Titel:
Ich denke ebenfalls, dass es sich hier um hebräische Stempel und Eilatsteine handelt.
Deine Vorgehensweise, Katinka, kann ich hier jedoch nicht nachvollziehen - merkwürdig. Du hättest Deine Vermutungen doch gleich darlegen und nach weiteren Meinungen fragen können. Wäre irgendwie netter rüber gekommen.
Beim Stempel 930 kann ich Deine Sichtweise nicht nachvollziehen. Warum müsste es 925 sein, damit es jüngeren Datums ist? Mir sind die israelischen Vorschriften bezüglich der Stempelung von Schmuck nicht geläufig - weißt Du auch hier mehr?
... _________________ Goldschmiedemeister Mario Sarto
Feine Goldschmiedearbeiten, Hand-Gravuren, Edelstein-Fassen, Unikate in Gold, Platin, Palladium und Silber
Ich habe den Eilatstein auf google mit meinen Steinen in der Kette verglichen
Klasse (Würde zumindest unser Geologie Prof. sagen)
ECHTE Vergleiche sind wesentlich tauglicher, Bilder können täuschen. Sag beim nächsten mal einfach gleich was du denkst und man kann normal darüber diskutieren.
Zitat:
Deine Vorgehensweise, Katinka, kann ich hier jedoch nicht nachvollziehen - merkwürdig. Du hättest Deine Vermutungen doch gleich darlegen und nach weiteren Meinungen fragen können. Wäre irgendwie netter rüber gekommen.
Nein Katinka, keine Laus. Ich habe mich eben nur nicht so nett ausgedrückt wie Mario
Beim zweiten und beim dritten Bild kann ich unten rechts eine leichte Blaufärbung erkennen. Aber wie Ulrich schon sagte:
Zitat:
Mineralogisch gesehen, haben alle der genannten Steine die fast gleiche Beschaffenheit. Sie kommen zusammen mit Azurit, Malachit, Cuprit, Eilatstein und anderen Mineralien sehr oft auch vollkommen vermischt vor. Eigentlich also müßig in den Krümeln zu suchen.
Der Meinung bin ich nämlich auch, aber bleibe dennoch bei Malachit. Kann ja sein das ich falsch liege, schließlich liegen die Steine nicht vor mir.
[Sorry, editiert] _________________ Schon seit meinem 6. Lebensjahr hege ich eine Begeisterung für Panzergeldschränke und Tresoranlagen. Derzeit schreibe ich an einer privaten historischen Arbeit zur ehemaligen Franz Garny K.G., Geldschrank-, Tresor und Stahlbau Frankfurt am Main.
Zuletzt bearbeitet von dicey am So, 15. Aug. 2010 16:17, insgesamt einmal bearbeitet
ach Adrian, erstens ist es doch banane, ob nun malachit oder eilatstein, ist doch eh nahezu das gleiche
und 2. ist katinkajutta NICHT antiki/kronjuwelier etc. und wird jetzt evtl. gar nicht wissen, was du meinst
Aber ich dachte sie wäre das? Sie war das doch mit dem Kram auf Ebay etc. oder bin ich gerade auf dem Holzweg und verwechsele das? Das würde mir dann doch leidtun. _________________ Schon seit meinem 6. Lebensjahr hege ich eine Begeisterung für Panzergeldschränke und Tresoranlagen. Derzeit schreibe ich an einer privaten historischen Arbeit zur ehemaligen Franz Garny K.G., Geldschrank-, Tresor und Stahlbau Frankfurt am Main.
Okay, sorry, hab das mal editiert! _________________ Schon seit meinem 6. Lebensjahr hege ich eine Begeisterung für Panzergeldschränke und Tresoranlagen. Derzeit schreibe ich an einer privaten historischen Arbeit zur ehemaligen Franz Garny K.G., Geldschrank-, Tresor und Stahlbau Frankfurt am Main.
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