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Mich würde Eure Meinung zum Thema Tresore interessieren. Für wen lohnt sich ein Tresor? Spielt nur der Materialwert des Schmucksstück eine Rolle oder lohnt es sich gerade nur emotional "wertvollen" Schmuck im Tresor aufzubewahren?
Grundsätzliche Informationen zum Thema findet Ihr im neuen Journalartikel "Schmuck sicher in den eigenen 4 Wänden aufbewahren".
Liebe Grüsse
Zuletzt bearbeitet von Oliver Holz am Do, 04. Mai. 2006 10:37, insgesamt einmal bearbeitet
Fast täglich findet man solche Einbruchsmeldungen:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/p_story.htx?nr=823602
Aber die Summe des Diebesgutes schreckt hier doch ordentlich: Schmuck im Wert von 17.000 Euro in der Wohnung zu liegen haben, ist ja unglaublich fahrlässig.
Bekannte von mir die eine Werbeagentur betreiben lagern ihre Wertgegenstände in Urlaubszeiten auch im Safe: Festplatten, CD-Roms, Teile ihres Fotostudios und die teuren Kameras und noch ein paar Gegenstände mit Seltenheitswert.
Man muss es Einbrechern doch nicht gar so einfach machen.
Tresore sind mittlerweile selbst zum Luxusgut und Statussymbol geworden. Auf alle erdenklichen Weisen personalisiert, mit Tigermuster, vergoldet mit eingebautem Humidor, mit in Diamanten eingelegten Initialien...
Schon die Art, wie die Safes hier beworben werden, spricht Bände. Da geht es um den Reiz des Tresors an sich, die emotionale Komponente, den Luxus. Sicherheit ist natürlich auch wichtig, aber für Privatkunden ziemlich eindeutig nicht primär.
Früher war man ja gezwungen, eine effektive Methode der Sicherung von Bargeld und Wertgegenständen in jedem wohlhabenden Haushalt zu haben. Heute lagert das Geld digital sicher auf den Konten, und der Schmuck und andere Wertgegenstände können im Bankschließfach ruhen, bis sie gebraucht werden.
Die wenigsten Leute besitzen große Mengen an enorm wertvollen Schmuck oder Gegenständen und müssen diese dann auch noch immer zur Hand haben.
Für Privatleute (natürlich ist es bei Geschäftsleuten etwas komplett anderes) lohnt sich ein Tresor meines Erachtens also heutzutage nur, wenn sie den Tresor selbst als Luxusgut haben wollen.
Im privaten (!) Bereich ist meiner Meinung nach bereits viel mit einem kleinen, preisgünstigen Tresor (für ein paar Hundert Euro) gewonnen. Die alte Sicherheitsklasse B bringt bereits wesentlich mehr an Sicherheit als die Aufbewahrung ohne Tresor. Solide in der Wand oder am Boden verankert (wichtig bei allen Tresoren unter 200 kg), kann man so zumindest den "Durchschnittseinbrecher" stoppen. Motto: Lieber einen kleinen Tresor kaufen als einen großen aus Kostengründen nicht kaufen.
auch ich kann dem zustimmen. es kommt natürlich auf den wert an und ob man den schmuck versichert bekommen möchte.
grundlegend ist es aber schon richtig. die meisten einbrüche/trickdiebstähle geschehen in blitzeseile und da kann selbst der kleinste tresor schon eine hürde sein.
der Telefontrick ist ja verwegen - auch eine Form von Kaltakquise...
Wie cps auch schon sagte, bei Tresoren im Privathaushalt ist nicht nur wichtig, dass er nicht ad hoc zum knacken ist, sondern auch, dass er sich nicht so einfach davon tragen lässt...
Schön die edlen Tresore, bin mal gespannt wie lange es dauert bis sie den Weg in den Tatort finden
Welche "kleinen" Tresore sind denn zu empfehlen - wer ist da der maßgebliche Hersteller?
lula hat Folgendes geschrieben:
Schön die edlen Tresore, bin mal gespannt wie lange es dauert bis sie den Weg in den Tatort finden
Bei ein wenig Realismus ziemlich lange, denn Stockinger garantiert, dass noch nie ein Stockinger-Safe geknackt wurde. Wobei man natürlich im "Tatort" auch noch zu anderen Methoden greifen kann, den Safe aufzubekommen, also schlicht die Kombination zu ergaunern.
Interessanter Thread. Habe mich vor einigen Tagen mit der gleichen Frage beschäftigt. Ich habe eine teurere Uhr geerbt und will diese nicht immer so im Haus liegen lassen.
Ich habe mir am Ende *Link* ein Tresor gekauft. Beachten solltet ihr die jeweiligen Sicherheitsstufen und die damit verbundene Versicherungssumme. Meiner ist am Boden festgemacht. So müssten Einbrecher schon mit sehr großem Gerät anrücken und über eine lange Zeit einen großen Lärm verursachen.
Als könnte man das Ganze auf die kurze Formel bringen:>In einen Tresor gehören alle Dinge, die man nicht los werden möchte<
P.S. Außerdem sollte er (der Tresor) verschlossen, ohne darauf steckenen Schlüssel und lbnl fest angebaut sein. _________________ Gruß, Ulrich
Goldschmiede seit 1967
Feine Auftragsarbeiten aller Art, sowie Reparaturen und Juwelier-Service.
CAD, Rapid Prototyping (Fräsen, Plotten, STL), Edelmetallguss, Laserschweißen seit 1993, http://www.wehpke.de http://www.wachsfraesen.de
Der Dicey wird wohl geschockt sein, dass auch mal jemand anderes auf das Thema zu sprechen kommt
Oder er sucht gerade nach dem ultimativen Tresor der sich erst nach bestandenem Gentest des Eigners oder sowas in der Richtung öffnen lässt.
Möglich auch, dass er eine ausgefallene Idee für ein Weihnachtsgeschenk für seine Liebste austüftelt und uns dies hier bald mit allerlei Fragen auftischt. _________________ Wenn man nur alle Hobbies zum Beruf machen könnte!
Bei ein wenig Realismus ziemlich lange, denn Stockinger garantiert, dass noch nie ein Stockinger-Safe geknackt wurde.
Noch kein Tresor ist nie geknackt worden...
Auch ein Stockinger wurde schon im Kundenauftrag "geöffnet", ohne Beschädigung versteht sich. Alles eine Frage der Zeit und des Geldes, Einzelheiten darf ich dazu leider nicht erwähnen. Aber bei intakter Alarmanlage und Zeitdruck sind Tresore oder Panzergeldschränke schwerer zu knacken als im Kundenauftrag.
Zitat:
Oder er sucht gerade nach dem ultimativen Tresor der sich erst nach bestandenem Gentest des Eigners oder sowas in der Richtung öffnen lässt.
Ich bin der Meinung, dass die mechanischen Tresore mit Kromer Protector (+Lafette) und einem ordentlichen abtastsicherem Kromer 4 Scheiben ZK, vereinbart in einem Garny Schrank, so mit das Sicherste ist was man bekommen kann. Außerdem nicht Strom abhängig und Wartungsarm (Die Teile wurden für die Ewidkeit gebaut). Ich könnte auch einen neuwertigen für wenig Geld kriegen -> Ist aber leider zu schwer......
Zu den jeweiligen Themen der Redaktion hätte ich noch das Ein oder Andere beizutragen, aber das interessiert bestimmt keinen. Ich wollte eigentlich mal einen kleinen Artikel über die Geschichtliche Entwicklung von Luxustresoren und deren Markttrend schreiben, kam aber leider bis jetzt noch nicht dazu. Außerdem habe ich den Lieferanten besagter Luxusfirma im Februar diesen Jahres besuchen können. Ich muss mich aber zu allererst einmal rechtlich absichern etc. möchte nichts erwähnen was eigentlich nicht erwähnt werden soll.
Man kann übrigens bei gebrauchten Tresoren sehr gute Preise erzielen, aber der Lieferant sollte dann ein seriöser sein und Derer gibt es leider nur wenige. Seröse Lieferanten geben auch bei gebrauchten Tresoren immer eine 2 jährige Garantie auf Schloss- und Riegelwerk und verbauen zudem nicht die billigen innenliegen Elos!
PS: Weihnachten wird bei mir dieses Jahr ganz ruhig und beschaulich
Die beste Sicherung ist übrigens die, die man nicht sieht, bei Interesse hätte ich da eine kleine Geschichte mit zwei Fallbeispielen parat. _________________ Schon seit meinem 6. Lebensjahr hege ich eine Begeisterung für Panzergeldschränke und Tresoranlagen. Derzeit schreibe ich an einer privaten historischen Arbeit zur ehemaligen Franz Garny K.G., Geldschrank-, Tresor und Stahlbau Frankfurt am Main.
Zu den jeweiligen Themen der Redaktion hätte ich noch das Ein oder Andere beizutragen, aber das interessiert bestimmt keinen.
so allgemein kann man das nicht sagen
Im Zweifelsfall kannst Dich vertrauensvoll an mein Postfach wenden, falls es da was zu besprechen gibt. _________________ Redaktion 'Das Schmuckportal'
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