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Wir haben uns letztes Jahr im Februar bei einer Hochzeitsmesse Trauringe von 123gold bestellt. Abgeholt haben wir sie in der auf der Messe vertretenen Filiale - Juwelier Munk in Wetzlar - (darf man das hier veröffentlichen?).
Die Ringe sind aus Weiß- und Rotgold 585, bei mir mit drei Brillianten.
Die Ringe sind auf unserem Bestellausdruck eindeutig weiß-rot-weiß gesteift, auch innen und es steht als Material nur Rotgold und Weißgold dabei. Auch auf unserer Quittung.
Mit diesem Foto beworben habe ich sie später auf der Internetseite gefunden:
http://images.conftec.com/script_th.....8-1.jpg&set=8&max
In Wirklichkeit sind sie nur außen in den genannten Farben. Innen sind sie gelbgold mit einem roten Streifen. Das hat mich erst mal nicht gestört. Nun trage ich meinen Ring aber seit 10 Monaten (seit 23. Mai 2009) täglich und habe folgendes festgestellt: Oben, wo die Steine sind, ist er leicht verkratzt, aber noch schön silbrig und rot. Unten jedoch wird er krass gelblich. Kann das mit dem Gelbgold in der Mitte zusammenhängen? Oder ist es etwa eine ganz miese Qualität von "Weiß"gold?
Ich bestelle normalerweise jede Menge Sachen im Internet. Nur bei den Trauringen, die ja auch ganz schön kosten, wollte ich mich gerne persönlich beraten lassen. Das habe ich auch als gut empfunden, da ich ja da noch keine Bedenken hatte. Man hat uns nichts davon erzählt, dass 123gold viel rhodiniert und dass sich sowas ratz fatz abträgt. Im Gegenteil, das wurde un bei der Frage nach dem langen Tragen sogar verschwiegen. Es wurde lediglich gesagt, egal welche Oberfläche wir nehmen würden, dass die Struktur sich verändern würde auf die Dauer: matt in jeder Form würde leicht glänzend bzw. glänzend würde verkratzen. Das wars! Hätte man uns das vorher gesagt, hätten wir die Ringe niemals gekauft, da man ja etwas fürs Leben haben möchte, das nicht ständig aufgearbeitet werden muss.
Außerdem bekommen ich nach einiger Zeit einen fiesen Ausschlag unter dem Ring. Dann habe ich ihn mal kurz an die andere Hand gezogen, bis es wieder weg ging. Das letzte mal hat aber so lange gedauert, dass sich mittlerweile der gleiche Ausschlag an der anderen Hand gebildet hat. Was kann die Ursache sein? Ich trage eigentlich immer und ununterbrochen Ringe, nur sind die anderen eben aus Silber und nicht aus Gold. Kann man gegen Gold allergisch sein? Ich weiß auch nichts von irgendwelchen anderen Allergien bei mir.
das ist natürlich schade, dass die Trauringe die Erwartungen nicht so erfüllt haben.
Die Goldschmiede dieses Forums werden sicher mögliche Gründe für die Farbveränderung benennen können. Das Thema Rhodinieren und Teil-Rhodinieren und Qualität von Weißgoldlegierung scheint ja bereits in Erwägung gezogen. Das ist aber spekulativ, ohne ein Bild von den Ringen zu haben.
Wie erklärt denn der Verkäufer die Farbveränderung? Und welche Möglichkeiten der Korrektur hat er vorgeschlgen. Es wäre in jedem Fall mein Tipp, zunächst mit ihm darüber zu sprechen und nach einer guten Lösung zu suchen.
Ich versuche mal ein Originalbild zu machen, was sich allerdings mit einer handelsüblichen Digicam als eher schwierig erweist
Der Juwelier sitzt halt schon ein Stück von uns entfernt. Ich würde gerne diesmal seber mehr wissen, dass ich nicht wieder so dumm da stehe, wie beim Kauf, bevor ich mich wieder dorthin wende.
Dass mit dem Rhodinieren habe ich auf der Homepage nachgelesen, nachdem das mit dem Verfärben anfing. Gesagt wurde davon kein Wort in der Beratung!
wobei gerade rot/weiß eigentlich unkritisch sein sollte, wenn das weißgold nicht gar zu gelblich ist
was hier aber wohl der fall ist
ich habe bewußt gelblich geschrieben und nicht gelb!
also die rhodinierung ist schon ein wichtiger punkt, über die gerade wenn nach den veränderungen im laufe der tragezeit gefragt wird, aufgeklärt werden müßte
noch dazu, wo eben kein hochwertiges palladium(gefärbtes)- sondern mangan(?)-gefärbtes z.b. verwendet wird
und dieses hat nun mal nicht die tolle weiße farbe wie die rhodinierung der dummis und der ringe(anfangs) suggeriert
das mit dem ausschlag ist natürlich zusätzlich ärgerlich, kann aber passieren, mußte auch schon mal bei 585 eine innenschiene aus zahngold 833 machen, weil die kundin das gelbgold585 nicht vertragen hat (und das bei einem ring, dessen weißgoldanteil mit großer wahrscheinlichkleit mit nickel entfärbnt war, das hat sie aber trotz des kontakts zum nachbarfinger vertragen)
aber das gelblich/rote würde ich im laden mit den dummis vergleichen und nach lösungsvorschlöägen fragen
alle paar monate rhodinieren ist natürlich keine
eine lösung wäre, das modell mit palladium(!)weißgold mit rot machen zu lassen, am besten in 750, da sollten alle allergieprobleme wegsein
ganz typischer effekt bei den zu kampfpreisen angebotenen ringen (123gold ist ja nun wirklich DIE firma, die das so publiziert, ob das dann wirklich günstiger als bei anderen firmen ist, wenn man die verarbeitung berücksichtigt, ist noch lange nicht raus)
gelbliches weißgold, das evtl. zusätzlich den hang zum anlaufen bei bestimmter hautchemie hat, und dadurch noch gelblicher wird, oben=außen rhodiniert
wie weiß das weißgold an sich ist, sieht man, wenn der ring innen frisch poliert ist, um evtl. anlaufschichten zu entfernen
aber was nutzt es?
es gibt leider keine DIN für weißgold, jedes etwas blassere gelbgold darf weißgold genannt und "überlackiert" werden und keine EU schützt den verbraucher davor, hauptsache er hat gurken bestimmter dimensionen und darf nur noch leuchtstofflämpchen kaufen und schön ngeld für griechenland abdrücken
so richtig zum faust auf den tisch hauen beim verkäufer ist das alles nicht, leider, nur sehr sehr ärgerlich, außer auf kulanz hoffen und höflich anfragen wird da wohl nichts gehn
vor gericht brauchte man dann gutachter und der ausgang eines zivilverfahrens wäre recht fraglich
mal interessehalber: wieviel haben denn die ringe gekostet? um zu sehen, ob sie wenigstens billiger(wenn auch nicht günstiger) als gute mit pd-weißgold gewesen sind
Der Ring war innen von anfang an so gelb. Da hat sich nichts dran verändert.
Das einzig "erfreuliche" ist, dass die Ringe im Vergleich zu heute beim aktuell sehr hohen Goldpreis eigentlich relativ günstig waren.
Beide Ringe (meiner mit den Steinen in Größe 48, der andere ohne in Größe 56) haben mit 10% Messerabatt 484,00 € gekostet. Vor kurzem gab es sie noch im Onlineshop für 628 €. Mittlerweile ist der Online-Shop von 123gold verändert. Ich habe gestern die Ringe nicht mehr gefunden, aber ähnliche. Mittlerweile kann man alle Ringe dort konfigurieren. So wie unsere hätte ein Paar ca. 750 € gekostet. Allerdings hätte man sich da zum gleichen Preis auch alternativ Graugold aussuchen können.
Beim Aussuchen hatten wir auch Ringe in der engeren Auswahl, die 1000 € mehr gekostet hätten. Die Frage, ob da denn qualitative Unterschiede wären, die diesen Preisunterschied rechtfertigen würden, wurde verneint. Die Begründung ist mir entfallen.
Gibt es denn irgendeine Alternative zwischen:
a) mit hässlich gelben Ringen (die ich ja nicht wollte, sonst hätte ich welche gekauft) leben
b) mindestens 1x im Jahr überarbeiten lassen?
Dass der Ring von Anfang an innen gelblich war, sprich die "original-Farbe" des Weißgoldes hatte, ist einfach zu erklären. Der Ring wurde nach der Rodinierung innen graviert und der Grat der Gravur durch Politur entfernt. Dabei geht die Rhodinierung bereits vor der Auslieferung ab.
Oder man hat sich evtl. auch aus Preisgründen nicht die Mühe gemacht, auch innen teil-zu-rhodinieren, weil es eh nicht sichtbar ist?
Aber das nützt dir ja jetzt auch nichts.
Ich würde versuchen mit dem Verkäufer irgendwie über Zuzahlung zu einer besseren Qualität zu kommen. Vielleicht macht er ein aires Angebot unter Verrechnung der "Alt-Ringe"
zwischen a und b gibts nichts sinnvolles
aber c wäre mit zuzahlung welche in 750 mit graugold machen zu lassen
selbst 300 euro zuzahlung (als beispiel) wären beim heutigen goldpreis noch ein gutes angebot
Waren sie denn jetzt wenigstens billiger als solches pd-Weißgold?
Ich hätte auch kein Problem damit, die Ringe bzw. das Gold zu versetzen und mit den Steinchen dauerhafte mit Silber anstelle des Weißgoldes machen zu lassen, was ich zwar wegen dem nicht so besonderen Silber nie in Erwägung gezogen hätte, aber ja scheinbar haltbarer ist ...
Waren sie denn jetzt wenigstens billiger als solches pd-Weißgold?
ja, das waren sie, die besseren hersteller, die besseres material benutzen, haben aber zusätzlich auch höhere verarbeitungskosten, d.h. die ringe hätten dann leicht das doppelte kosten können, bloß weil für 40 euro mehr edelmeatll(palladium) drin war
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