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ich habe vor ein paar Tagen bereits als Gast gepostet (Silberkette echt oder nicht) und mich sehr über die netten und informativen Antworten gefreut.
Nun habe ich Fragen zu einer Uhr, von der mein Mann sich trennen will, da er sie kaum noch trägt, zum Herumliegen ist sie irgendwie zu schade.
Es handelt sich um einen Quarz-Chronographen aus 585 Gelbgold, der - ohne Lederarmband - 36 Gramm wiegt. Gehäusedurchmesser 38 mm (ohne Krone, Drücker usw.), also nicht ganz so klein wie ältere Modelle, die teils nur 32/33/34 mm aufweisen.
Ich hätte gern gewusst, ob Jemand aus Erfahrung sagen kann, wie viel so ein Quarz-Chronowerk und das Glas durchschnittlich wiegen, damit man ungefähr das Gewicht des Goldes abschätzen kann. Mein Mann möchte sich nicht daran wagen, alles selbst auszubauen, um keine Schäden anzurichten.
Zum Einschmelzen finden wir den Chrono einfach zu schade, auch wenn es keine Markenuhr im Sinne der Luxusuhrenhersteller ist. Der Zustand ist äußerlich wirklich gut und absolut tragbar (also nicht total verkratzt oder "abgenudelt" usw.), er sieht auf den ersten Blick wie neu aus und hat eben auch eine "anständige" Größe. Bis auf eine winzige Unregelmäßigkeit läuft er auch einwandfrei - die Unregelmäßigkeit ist am linken Chronoauge zu sehen: Der Zeiger springt nicht mehr ganz genau auf die 30, sondern bleibt kurz davor stehen.
Vielen Dank für Eure Rückmeldungen
und viele liebe Grüße
Nachtigall
Zum Gewicht kann ich dir leider nichts sagen.
Das der kleine Zeiger nicht mehr auf die 30 springt, ist kein Makel, das lässt sich einstellen. Ziehe die Krone raus, so das die Uhr steht. Dann drückst du den unteren Chrono-Knopf und der Zeiger springt auf die 30. Wenn du jetzt die Krone wieder rein drückst, dann sollte das wieder stimmen.
Gruß: Werner _________________ Die bittere Erfahrung eine schlechte Qualität zu haben , währt länger als die Freude über einen niedrigen Preis !
Die wichtigsten, aber auch unbestimmtesten Gewichtsfaktoren sind das Glas, die Batterie, und der Boden, der vermutlich nicht aus Gold ist.
Das Werk ist ziemlich uninteressant.
Das Glas kann zwischen 1.1 und 2.5mm dick sein, Mineralglas oder Saphierglas. Also ein maechtiger Brummer. Ebenso der Boden.
Ohne demontieren hilft da nichtmal eine Glaskugel.
und vielen Dank für die Antworten. Den Tipp mit der Einstellung des Chronos gebe ich an meinen Mann weiter - ist ja sein "Wecker", da soll er auch schalten und walten
Mal sehen, ob wir alles ein Mal ausbauen und wiegen lassen oder so verkaufen.
warum trägt dein Mann den seinen "Wecker" nicht mehr ist doch eine schöne zeitlose Uhr und er hat sie allen Anschein nach auch sehr pfleglich behandelt. _________________ MfG Raustland
Richtig - was Tilo sagt - es geht um den Mindestpreis des Goldwertes bei einem Verkauf.
Weil die Uhr eben nicht verhunzt und total unmodern ist, finden wir sie schlichtweg zu schade, um sie einfach auseinder zu nehmen, auch wenn sie keinen großen Namen trägt.
Und - ja, die Uhr wurde sehr pfleglich behandelt. Aber wie es eben manchmal so ist, ändert sich der persönliche Geschmack - trotz der zeitgemäßen Größe ist der Chrono meinem Mann zu klein geworden.
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