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solch ein Teil zu machen ist schließlich keine Kleinigkeit! Auf Deiner Fallstrecke vom Himmel zur Erde (von wegen Meister die vom Himmel fallen), nimmst Du auf jeden Fall ganz schön Geschwindigkeit auf!
Ich sage mal weiter so!
*sing* vielen Dank, für die Blumen *sing*
Ist der Aufprall auf der Erde sehr hart? Der Absprung bei der Meisterprüfung war schon nervenzerreibend genug
Am Mittwoch habe ich vermutlich Zugang zu einem Flammenwerfer, sprich mehr als meinem Mikrobrenner, da werden Boden und Saitenhalterknopf angelötet. Letzterer war - samt Stiel - gar nicht so schwierig wie gedacht. Also schau dazu!
Ich hab ja gesagt, daß ich mit dem letzten Video weitermache, wenn ich nächste Woche meinen Reichsstempel bekomme. Will das Ding ja ordentlich stempeln. Und eins nach dem anderen arbeiten. Die dauernden Unterbrechungen mag ich nicht. Ich hocke lieber kontinuierlich an einer Sache dran, von daher warte ich noch die paar Tage. Machen das Kraut ja auch nicht mehr fett
hehe, Dein armer Gatte. Andererseits - sind sie nicht für sowas da ?
Ja, der Reichsstempel - Halbmond und Reichskrone. Ist, glaube ich, nicht verkehrt, sowas zur offiziellen Stempelung zu haben, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, daß man in Zukunft noch an Orchestern oder anderem Gerät arbeiten wird (wer weiß denn schon, was den pfiffigen Kollegen hier noch so alles einfällt, um die Forenteilnehmer auf Trab zu halten ) _________________ Man schätzt den Staub, ein wenig übergoldet, weit mehr als Gold, ein wenig überstäubt.
(William Shakespeare)
Reg.-Datum: 23.10.2006 Beiträge: 1654 Wohnort: Bad Salzuflen
Verfasst am: Di, 16. Feb. 2010 19:24 Titel:
Ich habe noch nie jemanden in der Luft zerrissen (kann mich jedenfalls nicht erinnern)!
tatze-1 hat Folgendes geschrieben:
Andererseits - sind sie nicht für sowas da ?
Nach dem Motto: "Jede sollte sich einen halten!" oder was
Kommen wir nun zu Deinem Stück :
Ja, ich sehe den Aufschlag kommen - mit verlöteter Rückseite geht im Zuge der Versäuberungsarbeiten sicher auch vorn noch mal der Schmirgel drüber?!
Ha!
@ Freak
Sylvia, Du kannst Deinen Mann ruhig in die Pflicht nehmen
Ich will mehr Fotos sehen! _________________ Goldschmiedemeister Mario Sarto
Feine Goldschmiedearbeiten, Hand-Gravuren, Edelstein-Fassen, Unikate in Gold, Platin, Palladium und Silber
Ich habe noch nie jemanden in der Luft zerrissen (kann mich jedenfalls nicht erinnern)!
war ja auch nur Spaß
MaSa hat Folgendes geschrieben:
tatze-1 hat Folgendes geschrieben:
Andererseits - sind sie nicht für sowas da ?
Nach dem Motto: "Jede sollte sich einen halten!" oder was
kannste sehen wie Du willst
MaSa hat Folgendes geschrieben:
Kommen wir nun zu Deinem Stück :
Ja, ich sehe den Aufschlag kommen - mit verlöteter Rückseite geht im Zuge der Versäuberungsarbeiten sicher auch vorn noch mal der Schmirgel drüber?!
logo, versteht sich von selbst. Vielleicht hab ich dann auch das Glück, daß von der Geige noch was übrig ist, wenn ich die Blaufleckigkeit weg habe
Reg.-Datum: 23.10.2006 Beiträge: 1654 Wohnort: Bad Salzuflen
Verfasst am: Di, 16. Feb. 2010 20:03 Titel:
Erzähl mir mal, wie es zur Warmbrüchigkeit kam. War es neues oder selbstgeschmolzenes Blech?
- oder zu heiß? _________________ Goldschmiedemeister Mario Sarto
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Für die Geige verwende ich nur frisches Material, nix selbstgeschmolzenes.
Kann sein, daß es zu heiß war oder ich zuuu elanvoll die Mitte runterdrücken wollte mit der Pinzettenspitze. Oder ne unglückliche Kombination aus beidem (wohl am wahrscheinlichsten). Haken wir das quasi als Probeblech ab - 'zifix.
Hier mal ein Foto von Vorder- und Rückseite im Urzustand.
Reg.-Datum: 23.10.2006 Beiträge: 1654 Wohnort: Bad Salzuflen
Verfasst am: Di, 16. Feb. 2010 21:13 Titel:
Die Spitze der Kornzange scheint mir hier der Bösewicht zu sein. Hast Du nach dem auftiefen zwischen geglüht (Stichwort grobkristalin)? Also vor dem herunter drücken? Ich tippe wie Du auf die Kombi - zu warm und zu schnell mit der Spitze...
Materialfehler können wir mit großer Wahrscheinlichkeit ausschließen, wenn Du gekauftes Blech verwendest.
Zur Info an alle, dass heißt nun nicht, dass selbst geschmolzenes nicht gut wäre. Sowohl das Material meiner ersten als auch das meiner zweiten Violine sind von mir legiert (935/000). _________________ Goldschmiedemeister Mario Sarto
Feine Goldschmiedearbeiten, Hand-Gravuren, Edelstein-Fassen, Unikate in Gold, Platin, Palladium und Silber
meinst Du mit "Auftiefen" die Aktion über dem Ringriegel? Nein, danach habe ich nicht rekristallisiert. Fand ich unnötig, da das Stück ja eh wieder warmgemacht wird, um das Blech wieder "platt" zu machen.
Naja, so können die Mitfiedler mal sehen, was so passieren kann und wie das aussieht.
Die Umgestaltung der F-Löcher mit breiten Endschlaufen zu Gunsten des Klangbildes habe ich ja schon angekündigt. Oder ähnliches...
Das Anlöten des Bodens war auch nicht ganz einfachund brauchte mehrere Anläufe. Da gab es plötzlich Verwerfungen, und die kleinen Buchten sind nicht wirklich symmetrisch ausgefallen. Sieht man auf den sonst unbarmherzigen Fotos aber nicht so stark.
Und nachdem mir der Saitenhalterknopf sogar samt Stiel gelungen war, habe ich das Loch dafür erst zu klein und dann doch zu groß gemacht. War also nur bedingt eine Hilfe beim Positionieren.
Ich gehe jetzt erst mal zur Entspannung auf Schiurlaub, also habt Ihr eine Woche Zeit um in Ruhe die richtigen Worte für Eure Kommentare zu finden.
Reg.-Datum: 23.10.2006 Beiträge: 1654 Wohnort: Bad Salzuflen
Verfasst am: Fr, 05. März. 2010 19:08 Titel:
So so, der Ski-Urlaub ist beendet - ich hoffe, ihr hattet "eine Mords-Gaudi" (sagt man das so?)! Bei uns schneit es zwar auch - reicht aber nicht mal fürs Rodeln...
Auf dem Bild mit der Vorderseite meine ich zu erkennen, dass die Decke in den Nähe des Saitenhalter-Knopfes noch ein wenig mehr Rundung braucht. Sie wirkt da etwas eckig. Auf dem anderen Bild sind es die Aussparungen (wie heißen die eigentlich? Werden doch benötigt, damit der Bogen "freies Spiel" hat, oder?) Den Saitenhalter-Knopf kannst Du bestimmt noch etwas abflachen - hat aber Zeit, bis wir den Saitenhalter selbst fertigen und montieren.
Ansonsten kann ich mal wieder nur meinen Hut ziehen, Sylvia. Tolle Leistung! Vielen Dank dafür.
Womit hast Du es letztlich verlötet? Mundlötrohr, Hydrozon...?
An dieser Stelle frage ich mal in die Runde, was wollt ihr als nächstes fertigen: Hals und Schnecke (hoher Schwierigkeitsgrad) oder erst mal den Saitenhalter und den Steg (der ist ein wenig "fisselig")? _________________ Goldschmiedemeister Mario Sarto
Feine Goldschmiedearbeiten, Hand-Gravuren, Edelstein-Fassen, Unikate in Gold, Platin, Palladium und Silber
An dieser Stelle frage ich mal in die Runde, was wollt ihr als nächstes fertigen: Hals und Schnecke (hoher Schwierigkeitsgrad) oder erst mal den Saitenhalter und den Steg (der ist ein wenig "fisselig")?
Hmmm, wenn Du so fragst: erst den Hals mit Schnecke und Griffbrett und dann "entspannen" beim Saitenhalter und Steg.
MaSa hat Folgendes geschrieben:
die Aussparungen (wie heißen die eigentlich? Werden doch benötigt, damit der Bogen "freies Spiel" hat, oder?)
Reg.-Datum: 23.10.2006 Beiträge: 1654 Wohnort: Bad Salzuflen
Verfasst am: Fr, 05. März. 2010 21:24 Titel:
tatze-1 hat Folgendes geschrieben:
Hmmm, wenn Du so fragst: erst den Hals mit Schnecke und Griffbrett und dann "entspannen" beim Saitenhalter und Steg.
Sicher das?
Und danke für den Mittelbügel _________________ Goldschmiedemeister Mario Sarto
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nö, nicht sicher, aber Du wolltest ne Antwort. Im Grunde genommen dürfte das herzlich egal sein, was man zuerst macht. Dürfte alles ein Gefrickel sein. Mit Hals und Schnecke habe ich dann zumindest schon mal ne Endlänge von der Violine, damit ich in Ruhe einen passenden Geigenkasten dazu bauen kann (dat Dingens soll doch wenigstens stilecht wohnen). Und vielleicht noch nen Bogen dazu. _________________ Man schätzt den Staub, ein wenig übergoldet, weit mehr als Gold, ein wenig überstäubt.
(William Shakespeare)
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