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Reg.-Datum: 23.10.2006 Beiträge: 1654 Wohnort: Bad Salzuflen
Verfasst am: Mo, 08. Feb. 2010 14:22 Titel:
Freak hat Folgendes geschrieben:
Da habe ich nur einige Fassonen, leider nicht die Barettform.
Eine Barettfeile ist für manche Zwecke gut geeignet. In diesem Fall jedoch nicht - hier ist die halbrunde besser.
Freak hat Folgendes geschrieben:
...abzuschleifen könnte ich mir vorstellen, um die halbrunde Feile wäre mir leid.
Das ist wie mit dem Feilnagel und den jungen Auszubildenden
Das Werkzeug ist dazu da, benutzt zu werden. Wenn es nicht passt, muss es passend gemacht werden. Ich kaufe diese Feilen (es sind "nur" Verbrauchsmaterialien) immer im halben Dtz.
Freak hat Folgendes geschrieben:
Die Sache mit dem Schmirgelpapier ums Sägeblatt gefällt mir sehr!
Nein, nein, nicht ums Sägeblatt. Da ist kein Sägeblatt drin - nur der Streifen Schmirgel! Also statt Sägeblatt Schmirgelstreifen.
Gruß, Mario. _________________ Goldschmiedemeister Mario Sarto
Feine Goldschmiedearbeiten, Hand-Gravuren, Edelstein-Fassen, Unikate in Gold, Platin, Palladium und Silber
Reg.-Datum: 23.10.2006 Beiträge: 1654 Wohnort: Bad Salzuflen
Verfasst am: Mo, 08. Feb. 2010 23:42 Titel:
Wir waren fleißig
boh-ey.jpg
Beschreibung:
ganz schön gut...
Dateigröße:
21.88 KB
_________________ Goldschmiedemeister Mario Sarto
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Noch ein Tipp aus der Werkstatt, auch wir verwenden Schleifpapier welches in die Laubsägen eingespannt werden, allerdings verwendenden wir einen dünnen Blechstreifen (meistens alte Uhrenfedern) und kleben dort den Schmirgelstreifen erst auf bevor wird das ganze in die Säge einspannen. Diese selbstklebenden Schmirgelstreifen gibt es bei diversen Anbietern zu kaufen und man bekommt auch sehr feine Körnungen ich glaube runter bis auf 6 my.
Dies hat folgende Vorteile, man kann mit mehr Druck arbeiten, daß Schleifpappier reist nicht so schnell, daß schleifen ansich läßt sich leichter kontrolieren und auch die Kanten sind nicht so rund geschliffen. Durch die sehr feinen Körnungen braucht man zum Schluß nur noch eimal kurz mit einem Polierfaden drüber gehen und man erhält eine saubere Politur an fast unzugänglichen Stellen. _________________ MfG Raustland
Reg.-Datum: 23.10.2006 Beiträge: 1654 Wohnort: Bad Salzuflen
Verfasst am: Di, 09. Feb. 2010 16:43 Titel:
Raustland hat Folgendes geschrieben:
Noch ein Tipp aus der Werkstatt, ...
Der Teufel steckt auch hier im Detail: bei der geschwungenen Linie des F-Lochs muss der Schmirgel sich der Form anpassen können - kann er in diesem Fallnur dann, wenn er nicht auf eine starre Führung aufgeklebt ist.
Ansonsten ist der Tipp super _________________ Goldschmiedemeister Mario Sarto
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Reg.-Datum: 08.01.2008 Beiträge: 194 Wohnort: nahe Wien
Verfasst am: Di, 09. Feb. 2010 19:19 Titel:
Trotz Eurer guten Tipps - vielen Dank - stehe ich schlecht da: meine Säge ist so eine wie man auf den Videos sieht, mit dem kleinen runden Loch zum Einspannen des Sägeblatts.
Aber mal schauen was der Haushalt sonst so zu bieten hat...
Reg.-Datum: 23.10.2006 Beiträge: 1654 Wohnort: Bad Salzuflen
Verfasst am: Di, 09. Feb. 2010 19:30 Titel:
Freak hat Folgendes geschrieben:
...meine Säge ist so eine wie man auf den Videos sieht, ...
Die Glardon-Bögen sind schon schön, für diesen Zweck leider ungeeignet. Ich hoffe, Du findest einen Ersatz (vielleicht einen 3 mm Messingdraht, ähnlich dem Bügel einer Säge gebogen - oder ähnliches). _________________ Goldschmiedemeister Mario Sarto
Feine Goldschmiedearbeiten, Hand-Gravuren, Edelstein-Fassen, Unikate in Gold, Platin, Palladium und Silber
Die eingesetzte Feder hatte in diesem Fall eine Breit von 1,8 mm und somit war der Schwung der hier zu verfeilen war auch kein Problem aber du hast recht es gibt natürlich immer wieder Situationen wo es von Vorteil ist wenn das Schleifpapier sich anlegen kann _________________ MfG Raustland
so'n "einfacher" Sägebogen kostet nicht viel (7-8 Euro), kannste ja beim nächsten mal mitbestellen.
Oder: Wenn Du nach München kommst, bringe ich einen mit, spart den teuren Versand nach Austria.
LG,
Kai Schula _________________ Erfahrung steigt proportional zum Wert des zerstörten Gegenstandes.
_________________
Reg.-Datum: 23.10.2006 Beiträge: 1654 Wohnort: Bad Salzuflen
Verfasst am: Di, 09. Feb. 2010 21:09 Titel:
Raustland hat Folgendes geschrieben:
Die eingesetzte Feder hatte in diesem Fall eine Breit von 1,8 mm und somit war der Schwung der hier zu verfeilen war auch kein Problem ...
Wer seine Walze so herrlich restauriert, dem würde ich niemals widersprechen!
Im Ernst, war nicht als Kritik gemeint - der Tipp ist wirklich prima. _________________ Goldschmiedemeister Mario Sarto
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Es wurde auf keinen Fall als Kritik verstanden, so ist es wohl mit dem geschriebenen Wort ich muß da vielleicht noch ein bischen üben wie das so bei einem Gegebüber ankommt. Ist halt nicht das gleiche wie von Angesicht zu Angesicht. _________________ MfG Raustland
Reg.-Datum: 23.10.2006 Beiträge: 1654 Wohnort: Bad Salzuflen
Verfasst am: Mi, 10. Feb. 2010 00:13 Titel:
Raustland hat Folgendes geschrieben:
...üben wie das so bei einem Gegebüber ankommt
Damit bist Du bist nicht allein- geht mir ebenso _________________ Goldschmiedemeister Mario Sarto
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Sooo, damit Mario mal wieder was zum Gucken und zum in der Luft zerreißen hat . Hier das Ergebnis meiner Sonntagnachmittagbeschäftigung. Der Weg zum Ziel war stolpersteinbehaftet (hab jetzt bestimmt wieder 3 graue Haare mehr ) :
- Die Kohle ist beim Runterbiegen vom Deckel zerbrochen - nein, ich habe nicht zu fest gedrückt, die Kohle ist einfach schon zu alt, feiert dieses Jahr ihren 14. Geburtstag (ist noch meine allererste Kohle gewesen, die ich seit der Lehre habe).
- Der Deckel ist auf beiden Seiten in der Mitte mega eingerissen, daß ich den Deckel nochmal machen durfte - verdammte Warmbrüchigkeit von Silber!
Aber wie dem auch sei, im Grunde hat alles geklappt.
Video 4 nehme ich in Angriff, wenn mein Reichsstempel bei mir eintrudelt
Also ICH bin beeindruckt! Glaube auch nicht, dass Mario da was zum Zerreißen findet... _________________ Erfahrung steigt proportional zum Wert des zerstörten Gegenstandes.
_________________
solch ein Teil zu machen ist schließlich keine Kleinigkeit! Auf Deiner Fallstrecke vom Himmel zur Erde (von wegen Meister die vom Himmel fallen), nimmst Du auf jeden Fall ganz schön Geschwindigkeit auf!
Ich sage mal weiter so! _________________ Gruß, Ulrich
Goldschmiede seit 1967
Feine Auftragsarbeiten aller Art, sowie Reparaturen und Juwelier-Service.
CAD, Rapid Prototyping (Fräsen, Plotten, STL), Edelmetallguss, Laserschweißen seit 1993, http://www.wehpke.de http://www.wachsfraesen.de
Reg.-Datum: 08.01.2008 Beiträge: 194 Wohnort: nahe Wien
Verfasst am: Mo, 15. Feb. 2010 18:56 Titel:
Hallo Tatze,
das schaut ja sehr gekungen aus! Finde leider keinen Smiley der leisen Neid andeutet.
Ich war am Sonntag auch fleißig. Am Mittwoch habe ich vermutlich Zugang zu einem Flammenwerfer, sprich mehr als meinem Mikrobrenner, da werden Boden und Saitenhalterknopf angelötet. Letzterer war - samt Stiel - gar nicht so schwierig wie gedacht. Also schau dazu!
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