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Der Ausgangspunkt war ja, dass ich meinte, dass ohrringtragende Männer in weniger Berufsgruppen zu finden sind als ohrringtragende Frauen und damit Ohrlöcher für Männer ein stärkeres "Statement" sind.
Um beim Thema "Körperschmuck im Wandel" zu bleiben: ich bin Ende 20 und habe demnach sehr viele Bekannte zwischen 20 und 40 Jahren, bei denen ich durchaus einen Wandel dessen sehen kann, was gesellschaftlich akzeptiert ist.
Sehr viele meiner Bekannten tragen Piercings aller Arten und Orte und besitzen Tattoos. Piercingschmuck kann man teilweise rückgängig machen (abgesehen von Fleshtunnels etc.), Tattowierungen bleiben natürlich.
Da dieser Bekanntenkreis einer soliden Mittelschicht angehört (Lehrer, Ingenieure, Beamte aller Art, Kaufmänner etc.) und eine durchschnittliche bis sehr gute Bildung hat, ist davon auszugehen, dass die "Schlipsträger von morgen" durchaus ein anderes Empfinden von Ästhetik und gepflegtem Äußeren zeigen werden, als es dem heutigen Standard entspricht.
Natürlich wird die Welt dadurch nicht plötzlich bunt, aber die Akzeptanz in der Gesellschaft wird größer.
kleine Korrektur: Tunnel, sollten sie langsam und sorgfältig ohne Einreißen der Haut (weil man zu ungeduldig war) gedehnt worden sein, ziehen sich üblicherweise wieder vollständig zusammen. Bis ca. 15mm ist unkritisch, darüber KANN es sein, daß es sich nicht mehr ganz zusammenzieht. Hängt natürlich auch vom jeweiligen Körper ab.
meiner Beobachtung nach ist das mit den Ohrringen bei Männern ein bisschen weniger geworden.
mag sein, das es für mich inzwischen so normal geworden ist, dass ich schon gar nicht mehr hinsehe oder dass es daran liegt, dass ich aus der Altersgruppe, in der so was bei Männern total "in" ist, raus bin.
ist nur meine subjektive Beoachtung.
gegen Ohrringe hab ich weder bei Männer noch bei Frauen etwas.
was ich dagegen gar nicht gut finde, sind Ringe durch die Nasenscheidewand, die dann so nach unten hängen.
also Stecker für die Nase oder einen Ringen durch einen Nasenflügel find ich ganz hübsch. aber bei diesen Ringen, die zum Teil auch nach unten offen sind, da muss ich immer an Tiere denken.
naja, vielleicht gewöhn ich mich noch dran. ist halt nicht mein Ding. wie seht ihr das?
Na, ob das mit den Ohrringen bei Männern weniger geworden ist, mag ich bezweifeln. Es ist nur normaler geworden, so daß es schon gar nicht mehr auffällt.
Das Piercing in der Nase nennt sich Septum. Das ist allerdings meiner Meinung nach eher ein Trend der Jugend. Es haben allerdings mehr Leute als man denkt. Man sieht es nur nicht so häufig, weil die Leute entweder Stecker tragen oder diesen offenen Ring (Hufeisen genannt) nach innen in die Nase klappen. _________________ Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen das tut, was ihm gefällt (Bob Dylan)
ich bin definitiv zu alt und nicht mehr rebellisch genug für derartige Praktiken. vielleicht hätte ich da vor 10 Jahren noch anders drüber gedacht.
Ich find das eigentlich ganz geschickt. Ich hatte einen Kommilitonen, der gerne auf Tekknoparties ging. Unter der woche war er ganz seriös etc. und Wochenends sah man ihn mit Nasenring der einen Bullen neidisch gemacht hätte . Nicht mein Fall, aber mit dem Septumpiercing war er unter der Woche "Wolf im Schafspelz".
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