Warum registrieren?
Nur als registriertes Mitglied des Schmuckforum hast Du vollen Zugriff auf alle Funktionen des lebendigsten Schmuckforum im deutschspr. Internet. Du kannst Deine eigenen Fragen auf einen Blick anzeigen lassen und hast die volle Übersicht über alle neuen interessanten Themen im Forum. Jetzt kostenlos registrieren!
ich meine nicht den rohstoff.
ist ein gegchliffener diamant also brillant.
hab z.b gehört das man mit einen diamanten glas oder spiegel schneiden kann, ohne den diamanten zu beschädigen. stimmt das? was gibt es noch für merkmale, um herauszufinden ob es ein echter ist?
Zuletzt bearbeitet von Paul Soft TM am Di, 03. Jan. 2006 22:38, insgesamt einmal bearbeitet
Früher musste man sich ohne anspruchsvolle Prüfgeräte behelfen. Die alten Hasen kennen auch heute noch viele Tricks, wie man einen Diamant auch ohne Hilfsmittel als solchen identifizieren kann. Wegen der extremen Wärmeleitung fühlt sich ein Diamant bei der Berührung immer kühler an als andere Materialien. Wird ein Diamant angehaucht, verschwindet der Beschlag (kleinste Wassertröpfchen) viel schneller als auf Diamantsubstituten.
Wird ein Wassertropfen auf eine ebene Diamantfläche (Tafel) gebracht, bleibt er als hoher runder Hügel stehen; bei anderen Materialien ist dieser Hügel flacher, oder der Tropfen verläuft.
Legt man einen Diamanten mit der Tafel auf eine Unterlage mit einem Strich und versucht durch den Stein hindurchzuschauen, so ist das bei Diamanten wegen der hohen Lichtbrechung nicht möglich. Kein Strich, nur die hell reflektierende Tafel erscheint. Anders bei Zirkonia: Hier ist der Strich, wenn auch gekrümmt, gut erkennbar. Diese Tricks sind aber heute nicht mehr als nette Experimente, die - unter Anleitung - manchmal helfen.
Altbewährte Tests versagen heute
Beim neuen Imitat Moissanit versagen alle diese schönen Tricks ihren Dienst. Der Stein ist kalt, der Tropfen hoch, der Strich nicht zu sehen. Der Dichteunterschied ist so gering, dass er nicht auffällt. Bei dem bisherigen Spitzenreiter unter den Diamantimitationen, dem Zirkonia, war alles viel einfacher als bei Moissanit.
Auch Testgeräte versagen: Da Diamant der beste bekannte Wärmeleiter ist, halfen bisher Testgeräte, die auf der Basis der Wärmewiderstandsmessung anzeigen, ob ein Diamant oder ein Ersatzstoff vorliegt. Mit diesen Geräten war auch ein Laie in der Lage, Diamant von Imitationen, etwa von Zirkonia, zu unterscheiden. Und genau dieses Gerät - es dient Pfandhäusern, Juwelieren, Goldschmieden, Schmuckkünstlern und Privatleuten - versagt beim neuen Substitut Moissanit! Die bewährten Tester zeigen hier einfach Diamant an.
wie du siehst, kann ein Laie den Unterschied so gut wie nicht ausmachen.
Willst du Diamanten oder Brillanten als Schmuck verarbeitet kaufen, solltest du immer einen Händler deines Vertrauens aussuchen.
Auch dieser muss aus oben angegebenen Gründen wiederum mehr oder weniger seinen Zulieferern vertrauen, obgleich ein Händler etwas mehr Prüfmöglichkeiten als ein Endverbraucher hat
Reg.-Datum: 09.07.2005 Beiträge: 10453 Wohnort: München
Verfasst am: Mo, 24. Apr. 2006 06:31 Titel:
Sapphire hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Willst du Diamanten oder Brillanten als Schmuck verarbeitet kaufen, solltest du immer einen Händler deines Vertrauens aussuchen.
Das ist der richtige Weg.
Wenn ich sehe wie die Kunden, besonders im Urlaub, über den Tisch gezogen werden, dann kann ich dem nur beipflichten. Was bei mir oft zum Begutachten reinkommt und die Geschichten dazu ist hanebüchen, da muss man sich schon wundern wie leichtsinning manche Kunden sind. _________________ MfG Butschal
wie bereits weiter oben von Bigi ausgeführt wurde, hat der Diamant ein besonders hohes Wärmeleitvermögen, welches allerdings fatalerweise beim Moissanit in fast identischer Form ebenfalls vorhanden ist.
Es gibt Unterscheidungsgeräte, die sich den kleinen Unterschied zunutze machen und den Moissanit erkennen. Allerdings sind diese Geräte empfindlich und es sind labormäßige Bedingungen angesagt.
Eine andere, sehr sichere Erkennungsmethode basiert darauf, dass der Moissanit im UV-Bereich schwarz, also absilut lichtundurchlässig ist. Eine Uv-dotierte Lichtquelle leuchtet in den Moissanit, in einem Lichtleiter wird nun das aus dem Stein reflektierte Licht eingefangen und im Gerät ausgewertet. Enthält dieses einen UV- Anteil, erkennt das Gerät mit hoher Sicherheit auf Diamant.
Bevor dieser Test eingesetzt werden darf, muss zunächst mit dem Wärmetester ermittelt werden, ob es sich um eines der beiden Materialien, Mossanit oder Diamant, handelt. Danach kann man mit dem UV-Test die Unterscheidung zwischen Moissanit un Diamant vornehmen.
Allerdings gibt es noch eine ganze Menge anderer Unterscheidungskriterien, die sich recht gut mit der Lupe und einem geschulten Auge feststellen lassen.
1) Moissanite sind (bis heute jedenfalls) niemals reinweiß
2) Die Fehler sehen bei Moissaniten anders aus als bei Diamanten. Oft befinden sich viele weiße Federn rundherum an der Rondiste. Auch gibt es keine "Sprünge" , "Eis" oder schwarze Fehler
3) Der Moissanit ist im Gegensatz zum Diamanten stark doppelbrechend. Dies führt zu einem vollkommen anderen Aussehen des hinteren Steininneren, wobei die Facettenkanten durch die starke Doppelbrechung unscharf zu sehen sind.
4) Die Farbzerstreuung des Moissaniten ist höher als beim Diamanten, weshalb er im Vergleich zum Diamant viel bunter aussieht.
Also ich sage mal so: Wer bereits geschliffene Diamanten gesehen hat und sich ein wenig mit ihnen beschäftigt hat, der findet mit Sicherheit den Moissaniten aus einer Partie Brillanten auch ohne Testgerät heraus. Allerdings haben Turis in den dÜsteren Verschlägen orientalischer Händler absolut keine Chance.
Das Gleiche gilt auch für alle anderen Steine, insbesondere für Farbsteine. Ich habe noch nie mehr synthetische, aber trotzden vollkommen krumm geschliffene Saphire, Padparatschas und Rubine gesehen, als in Ratnapura auf Ceylon. In R. werden die besten Ceylonsaphire gefunden. Ebenso sind mir in Afrike herrlich anzuschauende, aber leider eben falsche Smaragde buchstäblich an jeder Ecke angeboten worden. Selbst Chromturmaline entpuppten sich bei näherer Betrachtung als Swarowsky- Steine.
Also , wenn man nicht vollkommen sicher in der Materie drin ist: Finger weg!
Gruß, Ulrich _________________ Gruß, Ulrich
Goldschmiede seit 1967
Feine Auftragsarbeiten aller Art, sowie Reparaturen und Juwelier-Service.
CAD, Rapid Prototyping (Fräsen, Plotten, STL), Edelmetallguss, Laserschweißen seit 1993, http://www.wehpke.de http://www.wachsfraesen.de
Hab mal n frage.
Ich habe im urlaub in florida..........das war n sterne hotel.......also so ein first class hotel am pool ein "stein" gefunden direkt unter meiner liege.
Er sieht aus wie ein Diamant.....und schneidet auch glass.
Er ist auch kalt wenn man "ihn" anfasst!!!!
was meint ihr.....is das n echter?????????? wär schon cool wenn ja.....dann müsste ich wohl niemals mehr arbeiten gehen.
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5Weiter
Seite 1 von 5
Du kannst Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum mitmachen. Du kannst Dateien in diesem Forum posten Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen