Warum registrieren?
Nur als registriertes Mitglied des Schmuckforum hast Du vollen Zugriff auf alle Funktionen des lebendigsten Schmuckforum im deutschspr. Internet. Du kannst Deine eigenen Fragen auf einen Blick anzeigen lassen und hast die volle Übersicht über alle neuen interessanten Themen im Forum. Jetzt kostenlos registrieren!
Verfasst am: Mo, 24. Sep. 2007 14:42 Titel: Steine vom Strand schleifen und bohren
Hallo,
schon lange habe ich das Hobby Steine am Strand zu sammeln. Seit einiger Zeit habe ich angefangen Bernstein und andere Schmucksteine zu Steinketten und Ohrringen zu verarbeiten. Da ich direkt an der Ostsee wohne habe ich jetzt die Idee, in Steinketten als Mittelteil schöne kleine Kieselsteine wie Fasercalcit, Granit, Quarz und vielleicht auch Flintsteine zu integrieren. Diese müssten dann jedoch geschliffen und gebohrt werden. Da ich das leider nicht selbst kann, würde es mich freuen, wenn irgend jemand eine Firma kennt, die das kostengünstig für mich übernimmt oder auch einen guten Rat weiß, ob es entsprechendes Werkzeug gibt, mit dem ich das dann eventuell später auch selbst machen kann,
Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
Hallo sundari
Bohren kann ich dir anbieten, eventuell auch schleifen. Wenn du mit schleifen nur das polieren der Steine meinst ( ich nehme an, die Form der Findlinge soll erhalten bleiben) kannst du das selbst mit einer Steinpoliertrommel machen. Ist auch gar nicht mal so Teuer in der Anschaffung. Mit einer Ständerbohrmaschine und einer Diamantbohrspindel kannst du auch selber bohren.
Geräte für Hobbyschleifer gibt es hier:
http://www.ottoeigner.de _________________ Gruß
Zirkonhead
Ich bekomme oft von Kundinnen Kiesel, die das Meer oder der Fluss schon schön geschliffen hat. In der Regel kommen die nur noch ein paar Minuten zum Feinschleifen in die Trommel und werden dann (Trommel-)poliert. Da sind oft sehr interessante Muster und Farben dabei.
Beim Bohren beachten, dass jeder Diamantbohrer wassergekühlt werden muss, sonst ist nach wenigen Millimetern Feierabend.
Ein Bohrspülkopf für eine Tischbohrmaschine kostet ab 160 Euro aufwärts. _________________ Wenn man nur alle Hobbies zum Beruf machen könnte!
Man kann aber alternativ auch problemlos im Wasserbad Steine bohren, natürlich nur mit diamantierten Instrumenten und mit nicht zu hoher Drehzahl.
Sicher ist ein Bohrspülkopf die elegantere Variante, aber für gelegentliches Bohren reicht auch die Wasserbad-Lösung. _________________ Erfahrung steigt proportional zum Wert des zerstörten Gegenstandes.
_________________
Aber mit gaaaaaanz wenig Druck, also eher durchschleifen als durchbohren. Oder einen Diamantfräser (hat jeder Baumarkt) nehmen. _________________ Wenn man nur alle Hobbies zum Beruf machen könnte!
Ich hole das Thema mal hoch,mit einer Frage:
Ich habe mir einen 'Baumarkt-Micromotor' gekauft (ist also nicht wirklich ein Profigerät,hat aber eigentlich alle Funktionen die man braucht).
Geschwindigkeit geht ab 5.000 U/min bis 20.000
Ich habe hier einige Steine,die ich gern bohren möchte, z.B. Achat, fossilierte Koralle und auch Glas.
Sind 5000 U/Min schon zu schnell?
Ich würde dafür diamantierte Spiralbohrer kaufen. Wie mache ich das mit dem Wasserbad?
Einfach ein Gefäß (z.B. Tupper) nehmen,Wasser rein, Stein reinlegen und von oben bohren(am besten nicht durchs Plastik )?
Vielen Dank schonmal. Natürlich könnte ichs einfach probieren,wäre aber sehr schade um die Steine falls es nicht klappt.
Hm, soll ich also mit 5000 U bohren? Ich dachte mir ,je langsamer desto besser.... oder ist schneller doch besser?
Soll ich,um ausbrechen zu vermeiden, immer nur bis zur Mitte bohren,oder kann ich mit einem ganz dünnen Bohrer am Anfang auch durchbohren und dann nur zum Vergrößern von zwei Seiten?
Ich weiß schon,ihr denkt euch...was fragt die so genau,soll halt ausprobieren...aber wie gesagt, es wäre echt superschade wenns nicht klappt!
@ Sandra
Am besten keine teuren Spralbohrer kaufen, die brauchen schon viel Kenntnis für die Bearbeitung. Es gibt im Dentalbedarf preiswerte Diamantfräser, die im Wasserbad bei 8000 - 12000 Umdrehungen gut arbeiten. Immer halt unter Wasser bleiben. Je nach Bohrtiefe und Steinhärte hält so ein Fräser für 15 - 30 Steine. Bei den geringen Beschaffungskosten meist eine preiswerte Lösung. Am besten mal einen Satz Fräser verschiedener Körnungen probieren (ich nehme meist die grünen, bei empfindlichen Steinen die gelben= superfein)
Für grössere Aufgaben muss dann aber schon der Bohrspülkopf ran mit entsprechenden (leider sehr teuren) Hohlbohrern. _________________ Wenn man nur alle Hobbies zum Beruf machen könnte!
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde Gehe zu Seite 1, 2Weiter
Seite 1 von 2
Du kannst Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum mitmachen. Du kannst Dateien in diesem Forum posten Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen