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Reg.-Datum: 09.07.2005 Beiträge: 11153 Wohnort: München
Verfasst am: Mo, 05. Nov. 2007 22:16 Titel:
Mit Steinbesatz entstehen keine Änderungsspuren sondern Bruch wenn nur gedehnt wird. Ohne Steinbesatz bei gleichmäßiger Dicke sind die Abdrücke der Stahlformen zu sehen. _________________ MfG Butschal
Na da sind mir aber in meinen fast 50 vergangenen Berufsjahren die schlimmsten Dinge begegnet. Angefangen damit, dass sich die Kristallite durch die polierten Oberflächen drücken, Zangen-u. Hämmer ihre Spuren hinterlassen, Fugen aufplatzen die gelötet werden müssen, Versilberungen, die durch erforderliche Nacharbeiten beschädigt und ersetzt werden müssen und und und... Treten diese Erscheinungen denn nur bei mir auf? Rausgefallene Steine kein Thema? _________________ Gruß, Ulrich
Goldschmiede seit 1967
Feine Auftragsarbeiten aller Art, sowie Reparaturen und Juwelier-Service.
CAD, Rapid Prototyping (Fräsen, Plotten, STL), Edelmetallguss, Laserschweißen seit 1993, http://www.wehpke.de http://www.wachsfraesen.de
Reg.-Datum: 09.07.2005 Beiträge: 11153 Wohnort: München
Verfasst am: Di, 06. Nov. 2007 07:28 Titel:
Natürlich nicht nur bei Dir. Wo gehobelt wird fallen Späne. Ringweitenänderungen können durchaus zu größeren Umbauten werden.
Letzte Woche habe ich einen großen Bandring mit hohem (verlaufenden) hohlen Kopfteil um 14 Nummern kleiner gemacht. Damit der Ring nicht Eiförmig wird wie eine Flunder mußte ebenfalls der ganze Kopf aufgesägt und umgebaut werden.
Da wurde gelötet und geschweißt das es eine Freude war.
Der Diamant hat danach natürlich auch gewackelt und wurde nachgefasst.
Aber im Ergebnis hat man keine Lötfugen gesehen und der Ring war hübscher als zuvor. _________________ MfG Butschal
Ich gehe auch davon aus, dass man dringend zum Augenarzt gehen sollte, wenn man nicht sieht, dass die Materialoberfläche nachgearbeitet werden sollte.
Auch wenn der ein oder andere Hersteller von Änderungsgeräten Kunststoffeinsätze zum Schutz der Oberfläche anbietet. Ohne nacharbeit ist das Pfusch.
Ich arbeite mit drei verschiedenen Änderungsmaschinen und kann damit trotzdem nur einen kleinen Teil der Weitenänderungen sinnvoll bearbeiten. Auf eine neue Politur der Ringe verzichte ich nie.
Lustig wird es immer, wenn ein Kunde sich eine eigene Maschine kauft, dann gibt es nämlich erst die wirklich zerstörten Ringe zu reparieren. _________________ Gruß
Zirkonhead
Wenn man neben der Arbeit noch in Foren seine Kommentare hinterlassen will, muß man sich die Zeit dafür eben suchen. Sogar im verschlafenen Hunsrück. _________________ Gruß
Zirkonhead
Hallo Dennes
Das kommt ganz auf den Ring an. Wenn er so wie ein Trauring gearbeitet ist, dürften 1 bis 2 mm im Umfang keine großen Probleme bereiten. Wenn du mit den Größen den Durchmesser meinst, wird es schon aufwändiger.
Wenn man etwas einsetzen muß, geht das nur mit dem Laser. Das wird dann schnell teurer als der Neukauf.
Wenn du uns ein Bild deines Ringes hier einstellst, kann man was genaueres sagen. _________________ Gruß
Zirkonhead
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