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Verfasst am: So, 13. Aug. 2006 11:14 Titel: Perlenkette aufziehen
Hallo,
das Allerwichtigste ist, dass das, was letztendlich herauskommen soll, ein harmonisches Ganzes ergibt!
Qualitativ hochwertige Perlen würde ich immer knoten und am Ende eine Spirale oder Kapsel verwenden. Ist der Perlenstrang recht kurz, so kann man mit Knoten und Kapseln noch ein paar Zentimeter dazugewinnen.
Ausserdem fallen geknotete Ketten wesentlich geschmeidiger als ungeknotete oder auf Stahlseil aufgezogene.
Perlen, die mit schwereren Edelsteinen abwechseln oder auch sehr lange Barockperlenketten sind hingegen haltbarer, wenn diese auf nylonummanteltes Stahlseil aufgezogen werden, allerdings erfordert das auch eine gründliche Befestigung der Enden.
Um dem Verlust vorzubeugen, sind Verschlüsse mit einem Sicherheitsbügel zu empfehlen, sollte der Schnäpper einmal herausrutschen, bleibt er immer am Bügel hängen. Die neueren Magnetverschlüsse bergen stets ein gewisses Risiko zum Verlorengehen.
also ich habe meine Perlenkette ca. vor 6Jahren neu fädeln lassen,sie wurde geknoten und zum schluss mit einer Tulpe eingekittet.Das einzige was ist wenn man Sie oft trägt das sie länger wird.
Perlenstahldraht macht die Kette steif.
Das Beste im Moment ist HP High Performance Perlseide von der Marke Griffin.
Extrem reissfest, ergibt schoene Knotung und die Kette faellt schoen. Das Ende nach Gusto, ich ziehe Boulliondraht vor passend zum Verschluss.
hallo miro
hast du dann edelmetall-boulliondraht oder beschichteten
ich finde den beschichteten so häßlich, wenn er nach gewisser tragezeit so schwarz anlläuft, habe aber noch keinen lieferanten für "echten" entdeckt, gibts aber
Für eine traditionelle Perlenkette kann ich mir Stahlseide auch schwer vorstellen, da knüpfe ich auch lieber von Hand. Wenn es aber um Süsswasserperlen in allen möglichen Farben und Formen geht sehe ich das nicht so eng - und nutze da gerne dünne Stahlseide, die noch geschmeidig genug ist.
Reg.-Datum: 23.06.2006 Beiträge: 64 Wohnort: hoher Norden
Verfasst am: Fr, 01. Jun. 2007 12:47 Titel:
Marita hat Folgendes geschrieben:
Hallo,
also ich habe meine Perlenkette ca. vor 6Jahren neu fädeln lassen,sie wurde geknoten und zum schluss mit einer Tulpe eingekittet.Das einzige was ist wenn man Sie oft trägt das sie länger wird.
Marita
6 Jahre ist eine sehr lange Zeit ,
man bedenkt das man ein Shirt auch keine 6 Jahre tragen würde ohne es zu waschen, so selten es auch getragen wird...
Die Perlseide nimmt neben den eigenen Schweiß alle weiteren Einflüsse von außen auf, hygienisch ist das nicht...
Und für den der die Kette das nächste mal aufzieht ist es auch nicht angenehm...
oops.... lichterkette, ist wohl schon ein bisschen zu spät.
dennoch zur frage:
festen knoten machen und enden ganz vorsichtig anschmoren. dann sollte der knoten nicht mehr so leicht aufrutschen.
Reg.-Datum: 02.10.2007 Beiträge: 66 Wohnort: Bad Segeberg
Verfasst am: Mi, 16. Jan. 2008 17:41 Titel:
Hallo,
um nochmal auf das Thema zurückzukommen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in der Geschmeidigkeit kaum ein Unterschied zwischen Stahlband und Perlseide existiert. Stahlband ist wie zuvor schon bemerkt haltbarer, doch wird gerade bei hochwertigen Zuchtperlen das Knoten vorrausgesetzt. Dabei würde ich auch auf Griffin Naturseide setzen und diese dann am Ende mit Spiralen knoten. Lackkappen sind auch nicht schlecht nur kommt dabei nicht jeder mit dem Schellack klar und das kann bedeuten, dass man die Kette dann nochmal knoten muss. Knoten würde ich bei der Perlseide allerdings immer setzen
ok, das kann man so nicht stehen lassen:
seide ist geschmeidiger als stahlseil, selbst bei dem 49strängigen UND schadet den weichen perlen nicht
griffin naturseide ist bei weißem faden nicht die erste wahl, weil sie sich ganz schön dehnt , es gibt die bessere high-perfomance -seide, ein mischgewebe, das die vorteile von natur-und kunstfaser vereint, leider nicht in farbig
die vergoldeten/versilberten spiralen laufen ziemlich an und sehen oft total schwarz aus nach einiger zeit, deshalb finde ich die kapseln ganz ok, die auch einen leichten austausch der verschlüsse ermöglichen
die mit schellack zu verarbeiten ist eine geschicklichkeitsaufgabe, viel sicherer gehts mit 2-komponentenkleber
Reg.-Datum: 02.10.2007 Beiträge: 66 Wohnort: Bad Segeberg
Verfasst am: Mi, 16. Jan. 2008 18:03 Titel:
Nur ist das mit dem 2-komponentenkleber immer schlecht wenn die Kette gekürzt werden muss?! Anlaufen werden die Kapseln übrigens auch. Auch Stahl wird den perlen nicht schaden sonst würden Tahiti- und Südseezuchtperlen nicht auf Stahl ausgeliefert.
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