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ich habs heut morgen auch in den 20min (name einer Zeitung in der Schweiz) gelesen. Und es bestärkt mich noch in der auffassung ,das man nicht lebt um zu arbeiten, sondern nur soviel arbeiten sollte, das man davon leben kann. Besitz ist eh nur ein Anker...
Ruhe er in Frieden _________________ Schon seit meinem 6. Lebensjahr hege ich eine Begeisterung für Panzergeldschränke und Tresoranlagen. Derzeit schreibe ich an einer privaten historischen Arbeit zur ehemaligen Franz Garny K.G., Geldschrank-, Tresor und Stahlbau Frankfurt am Main.
Reg.-Datum: 09.07.2005 Beiträge: 11151 Wohnort: München
Verfasst am: Do, 06. Okt. 2011 13:30 Titel:
Steve Jobs hat weiter gearbeitet, weil es seine Berufung war und es hat Ihn wahrscheinlich länger am Leben gehalten als wenn er nur noch privatisiert hätte. _________________ MfG Butschal
Und ich glaub, Steve Jobs hat mal gesagt, dass man einen Job finden sollte, der einer Berufung schon verdammt nah kommt. Schließlich verbringt man viel Zeit im Leben mit Arbeit und dann sollte das auch ab und zu Spaß machen. Sonst ist es nur vergeudete Zeit. und man kommt nie wirklich weit auf dem Weg, den man eingeschlagen hat.
Mal abgesehen davon: Wenn Steve Jobs seine Arbeit nur als Geldquelle gesehen hätte und nicht als Möglichkeit, seine Träume und Visionen zu verwirklichen und wirklich was zu bewegen, dann hätte es so einige Dinge, die viele Menschen weltweit schätzen, nie gegeben oder zumindest nicht in der Form. Sicher, Apple verkauft materielle Dinge, die man nicht zum Überleben braucht, aber das, was sie den Leuten wirklich verkaufen, ist die Erfüllung von emotionalen Bedürfnissen. Und ohne Steve Jobs, der dem Ganzen als authentische Figur ein Gesicht gegeben hat, wären die nie soweit gekommen.
Träumer mögen sterben, aber der Traum lebt weiter.
Wenn man in einer Hinterhofgarage mit quasi nix anfängt und hinterher ein Milliarden-Imperium hat, dann muss da schon eine verdammt große Antriebskraft dahinterstecken.
Und richtig tot ist man erst dann, wenn keiner mehr an einen denkt. Das wird Steve Jobs sicher nicht passieren.
lebensphilosophische Gedanken nachmittags um 2 _________________ Redaktion 'Das Schmuckportal'
Goettgen Media
Ich persönlich glaube nicht, das Steve (er war mit 24 schon mehrere Millionen schwer) einen 12 Stundenjob hatte und sich zu tode geschuftet hat.
Das kam in meinem ersten Beitrag vieleicht falsch rüber.
ganz im gegenteil. er hats richtig gemacht. jeden tag 2 oder 3 stunden "Brainstorming" mit seiner firma betrieben und den rest des tages mit seiner Familie genossen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.
Das weiss ich nicht, das glaube ich (meine persönliche meinung dazu). Mit 20 mio aufm Konto sieht die sache nunmal anders aus als mit 40 000 aufm konto. Dann kehrt eine gewisse gelassenheit in das handeln.
Ganz abgesehen davon sind stress, zeitdruck und schlafmangel gift für die Kreativität. Und kreativ war er also wird er es nicht im übermass gehabt haben.
Reg.-Datum: 09.07.2005 Beiträge: 11151 Wohnort: München
Verfasst am: Do, 06. Okt. 2011 16:50 Titel:
In dem Moment, wenn man meint man könne sich zurück lehnen, egal ob mit Mio auf dem Konto oder nicht, sind solche Erfolge wie sie Steve Jobs erreicht hat, in absolut unerreichbare Ferne gerückt.
Lese doch mal Interviews mit wirklich erfolgreichen Musikern, Unternehmern oder Forschern, alle sagen unisono: 99% Fleiss und 1% Glück war der Schlüssel zu Ihrem Erfolg.
Wenn er gearbeitet hat, sehe ich eher 14 Stunden Tage als Norm. Und wenn man unter Druck nicht kreativ sein kann, hat man eh keine Chance Ihm nahe zu kommen.
Hier sind einige interessante Artikel wie man zu Höchstleistungen kommen kann: http://management.blog.nzz.ch/
Nirgends wäre erkennbar das man dies mit 2-3 Stunden Arbeit pro Tag erreichen könnte, eher im Gegenteil.
Zitat meiner Tochter nach dem ersten Tag bei der ESCP EAP: Sie hatte heute nur drei Stunden. von 8:00 bis 12:00, von 13:00 bis 16:00 und dann von 16:00 bis 19:00 Danach sollte sie eine Präsentation für den Folgetag vorbereiten.
"Freizeit wird überbewertet" _________________ MfG Butschal
Ich persönlich glaube nicht, das Steve (er war mit 24 schon mehrere Millionen schwer) einen 12 Stundenjob hatte und sich zu tode geschuftet hat.
(...)
jeden tag 2 oder 3 stunden "Brainstorming" mit seiner firma betrieben und den rest des tages mit seiner Familie genossen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.
ein Vorbild, das im wirklichen Leben ein Workaholic war, der, bevor er geheiratet hat, mehr Zeit mit Arbeit als mit Freizeit verbracht hat, gerade mal zum Pieseln und Essen Pause machte. Ansonsten hat er später auch den ganzen Tag gearbeitet, um seinen privaten Alltag herum, wenn es ihm heimarbeitenderweise möglich war und er nicht in die Firma mußte. Seinen Mitarbeitern hat er alles und noch mehr abverlangt, sie auf diese Art und Weise die eigenen Grenzen überschreiten lassen.
Eine interessante Homepage, wie ich finde:
http://allaboutstevejobs.com/being/3-work/3-work.html _________________ Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen das tut, was ihm gefällt (Bob Dylan)
also, der Mann ist grad erst gestorben.
Dennoch sind kontroverse Diskussionen bereichender als realitätsverklärende Nachrufe auf eine Person, die hier niemand persönlich kennt.
So ganz allgemein möchte ich sagen, dass meiner Meinung nach ein gelegentliches Austesten der eigenen Grenzen unter der Anleitung einer guten Führungskraft durchaus eine gute Sache sein kann. Das kann durchaus zu persönlichem Wachstum führen. Solang man ned langfristig gravierend übertreibt. Wie soll man rausfinden, was man alles erreichen kann, wenn man es nie versucht? Wenn man immer im eng gesteckten Rahmen der bisherigen Grenzen bleibt?
Ansonsten geh ich heute ausnahmsweise zu 100 Prozent mit Heinrich konform _________________ Redaktion 'Das Schmuckportal'
Goettgen Media
Halb OT und extrem satirisch, also alle Gutmenschen, Weltverbesserer und sonstige Moralapostel: Bitte NICHT klicken!!
Allen anderen, die Satire auch verstehen: Viel Spaß!
Und nein, ich finde das nicht geschmacklos und Steve hätte sicher auch seinen Spaß dran gehabt!
RIP Steve Jobs! _________________ Gruß,
Kai Schula
_________________
Erfahrung steigt proportional zum Wert des zerstörten Gegenstandes.
_________________
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