Leipziger Uhren- und Schmuckmesse schloss mit konstanten Ergebnissen
Trotz tropischer Temperaturen und strahlendem Sonnenschein am Messewochenende zählte die MIDORA Leipzig konstante Besucherzahlen. Wie im Vorjahr kamen etwa 2.900 Besucher in die klimatisierten Messehallen, um zu ordern und sich zu informieren. 140 Aussteller haben in diesem Jahr etwa 150 Marken vorgestellt. „Mit der MIDORA bieten wir der Branche einen attraktiven Herbsttermin, der besonders mit seiner Angebotsbreite im Uhrenbereich besticht“, sagt Projektdirektor Andreas Zachlod.
Die Ausstellerbefragung durch das Institut für Marktforschung Leipzig ergab, dass 45 Prozent aller Aussteller ihre Messeziele sehr gut oder gut erreichen konnten. Das entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von neun Prozent! 85 Prozent der Unternehmen wollen sich wieder an der MIDORA beteiligen.
Seit Jahren ist der hohe Stammbesucheranteil ein charakteristisches Kennzeichen der MIDORA. Über die Hälfte kommt regelmäßig nach Leipzig - für viele Aussteller eine Klientel, mit der sie sicher rechnen können. Obgleich die MIDORA vorwiegend vom mitteldeutschen Handel und Handwerk genutzt wird, kamen 15 Prozent aus den alten Bundesländern auf die Messe und fast sechs Prozent aus dem Ausland. 74 Prozent zählten sich zum Uhren- und Schmuckfachhandel; als dem Handwerk zugehörig trugen sich rund 40 Prozent ein, und elf Prozent rechnen sich zusätzlich zum Bereich Design.
Herbsttermin wird nach wie vor geschätzt
Die Befragung durch das Institut für Marktforschung Leipzig ergab, dass über die Hälfte der Besucher eher den Herbst für ihre Order wählt. Zudem nutzen 44 Prozent keine andere Messe als die MIDORA. Diese beiden Tatsachen erhöhen für viele Altaussteller oder solche, die den hiesigen Markt intensiv bearbeiten, die Chancen für einen Messeerfolg.
Von den Besuchern haben 40 Prozent sehr zahlreiche oder zahlreiche Geschäftsabschlüsse getätigt, wobei das Gros in einem Volumen bis 10.000 Euro geordert hat. Ganz oben auf der Liste standen die Information über Neuheiten und Branchentrends sowie die Pflege von Geschäftskontakten.
Europäischer Uhrmacherverband traf sich zur Messe
Mehrere Hersteller reglementieren seit einigen Jahren die Belieferung freier Uhrmacherwerkstätten mit Originalersatzteilen für Marken- oder Luxusuhren. Auf der MIDORA Leipzig machte sich der kürzlich gegründete europäische Uhrmacherverband European Watchmaker and Retailer Organisation (EWRO) für ein faires Miteinander von Handwerk und Herstellern stark. Etlichen Uhrmachern gelinge es immer seltener, die Originalersatzteile der Hersteller für Marken- beziehungsweise Luxusuhren zu beschaffen. Die Probleme der qualifizierten Uhrmacherwerkstätten zum Beispiel bei der Belieferung mit Ersatzteilen seien europaweit die gleichen, weshalb der Verband nun auf europäischer Ebene zur Lösung der Ersatzteilfrage beitragen möchte. Der verband will erreichen, dass unabhängige Uhrmacher weiterhin mit Ersatzteilen beliefert werden. EWRO gehören Branchenverbände aus zehn europäischen Ländern an, beziehungsweise haben sie ihren Beitritt erklärt.
Im Internet:
MIDORA: http://www.midora.de
Leipziger Messe: http://www.leipziger-messe.de











