65 internationale Goldschmiede und Schmuckgestalter aus 27 Ländern werden auf der SCHMUCK 2012 vorgestellt. Zu sehen sind Werke altbekannter Klassiker, wie Francesco Pavan aus Italien, Pavel Opocensky aus Tschechien, Sigurd Bronger aus Norwegen, Ramon Puig Cuyàs aus Spanien, Daniel Kruger (Südafrika/Deutschland) und Georg Dobler aus Deutschland. Gezeigt werden aber auch Beiträge junger und zum Teil eher unbekannter Goldschmiede und Schmuckgestalter.
Dabei trägt die Sonderschau wieder die persönliche Handschrift eines in der Schmuckwelt versierten Experten: Dr. Karl Bollmann aus Wien, Schmucksammler und renommierter Autor über zeitgenössischen Schmuck kuratierte die kommende Sonderschau, für die mehr als 700 Bewerbungen aus 35 Ländern eingereicht wurden. Die Individualität der Arbeiten, die handwerkliche Qualität, aber auch die Tragbarkeit, so der Kurator, seien wichtige Kriterien für seine Entscheidung gewesen. Für die kommende SCHMUCK wählte er unter anderem Beiträge aus Argentinien, China, Estland, Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Spanien, Japan und den USA.
Darüber hinaus wird auch in diesem Jahr ein „Klassiker der Moderne“ mit einer Retrospektive geehrt. Diesmal ist es der deutsche Goldschmied Jens Rüdiger Lorenzen. Zusammen mit Francesco Pavan wurde er 1973 als erster Goldschmied mit dem Herbert-Hofmann-Preis ausgezeichnet. Dessen Verleihung, die diesmal am Samstag, 17. März 2012, stattfindet, stellt jedes Jahr einen Höhepunkt auf der SCHMUCK dar. Lorenzen, 1942 in Hagen/Westfalen geboren, war von 1974 bis 1985 als Lehrer an der staatlichen Zeichenakademie in Hanau tätig und hatte gleichzeitig Lehraufträge an der Hochschule in Pforzheim, an die er 1985 berufen wurde. Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2008 lehrte er dort im Fachbereich Schmuckgestaltung.
Begleitet wird die SCHMUCK von einem reichhaltigen Programm an Ausstellungseröffnungen und Vortragsveranstaltungen in Münchner Galerien, Museen und Kulturinstituten. Informationen zum reichhaltigen Programm gibt es ab Ende Januar 2012 auf der Homepage der «Handwerk & Design» unter
Nach der Internationalen Handwerksmesse geht die SCHMUCK wieder auf Tournee und macht diesmal in Valencia Station. Seit 2006 wandert die Sonderschau durch die Welt und gastierte bereits in Australien (RMIT Gallery, Melbourne), Großbritannien (Birmingham City University), Polen (Städtische Kunstgalerie, Lódz), Italien (Oratorio di San Rocco, Padua), in den USA (Museum of Arts and Design, New York) und im französischen Cagnes-sur-Mer (Espace Solidor).
Über die SCHMUCK
Die SCHMUCK findet jedes Jahr im März im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse statt. Die Sonderschau ist ein weltweit ausgeschriebener Wettbewerb und gilt seit über 50 Jahren als bedeutende Ausstellung ihres Fachs. Aus den zahlreichen Bewerbungen für die SCHMUCK trifft ein verantwortlicher Juror, in der Regel ein international tätiger Kurator und Kenner moderner Schmuckgestaltung, die Endauswahl für die Ausstellung. Die Trägerschaft der Ausstellung hat seit dem Jahr 2006 die Danner-Stiftung übernommen. Veranstalter ist die Gesellschaft für Handwerksmessen mbH. Die Organisation liegt in den Händen der Handwerkskammer für München und Oberbayern.
Über die «Handwerk & Design»
Als Teil der Internationalen Handwerksmesse entstand 2008 die «Handwerk & Design». Die Idee dahinter war, herausragende Leistungen aus Handwerk, Kunsthandwerk und Design unter einem Dach auf der Internationalen Handwerksmesse zu bündeln. In Halle A1 auf dem Messegelände München dreht sich während der Internationalen Handwerksmesse seitdem alles um den Zusammenschluss aus handwerklichem Können und guter Gestaltung. Die «Handwerk & Design» ist geprägt durch zahlreiche Sonderschauen, wie die EXEMPLA, die SCHMUCK, die TALENTE oder die Sonderschau MEISTER DER MODERNE. Weitere Informationen sind erhältlich unter











