Produktwissen: Metalle, Steine etc.

Eines der faszinierendsten und seit Jahrhunderten verbreitetsten Materialien für die Herstellung von Schmuck ist Bernstein. Obwohl das Element "Stein" im Namen vorhanden ist, handelt es sich bei diesem Material nicht um einen (Edel-)Stein, sondern um fossiles - also versteinertes - Harz. Nichtsdestotrotz wird Bernstein in fast jedem Lexikon für Edelsteine aufgeführt und auch von Experten häufig als "Stein" bezeichnet.

Was ist also dran an diesem Material, das noch nicht einmal alle Kriterien für einen Edelstein erfüllt und trotzdem von so vielen Menschen geliebt wird?

 

Aufgrund des hohen Goldpreis wieder mehr im Fokus - Schmuck aus Platin. Platin wurde Mitte des 18. Jahrhunderts von den Europäern in Südamerika entdeckt. Allerdings kannten die Ägypter das edle Metall schon vor mehr als 3000 Jahren. Das edle Metall hat eine grauweiße Farbe mit leicht bläulichem Stich und ist als chemisches Element mit dem Symbol Pt und der Ordnungszahl 78 im Periodensystem versehen.

 

Verbraucher-Coaching - Durchblick im Dschungel der Fassungen. Teil 2 unseres Artikel über die verschiedenen Fassungsarten.

 

Die Befestigung von Edelsteinen wird auf verschiedene Weisen vorgenommen. Der Ausdruck, der durch die Art der Fassung dem Schmuckstück bzw. dem Stein verliehen wird, ist in jedem Fall typisch. Meistens wird schon beim Designkonzept eines Schmuckstückes entschieden, auf welche Weise der Stein später gefasst werden soll. Wichtige Kriterien bei der Auswahl der Fassungsart sind neben dem eigentlichen Entwurf des Schmuckstückes und dem persönlichen Geschmack auch verschiedene Fakten wie die Schliffart des Steines, ob dieser durchsichtig ist, seine Größe, Härte und auch die Gesamtanzahl der Steine sowie eventuelle Einschlüsse und Rundistenfehler.

 

In der Natur kommen Edelsteine als Rohkristalle oder abgerundete Rollstücke vor. Von den Steinschleifern werden diese mit möglichst geringem Gewichtsverlust zu phantastischen, äußerst beeindruckenden Schmucksteinen geschliffen und poliert. Damit der Edelsteinschleifer den bestmöglichen Schliff eines Edelsteines erzielen kann, muss er die Eigenschaften des Steines kennen. Dazu gehören die Härte, das Dispersionsfeuer und die Doppelbrechung wie auch die Spaltbarkeit des Steines.

 

Vor allem in den Schmuckauslagen der Juweliere und Kaufhäuser glänzt er so schön wie Chrom in der Sonne, der Silberschmuck. In vielen Goldschmieden dagegen kommen die in Silber geschmiedeten Schmuckstücke oft eher gräulich matt bis seidenmatt daher. Der Unterschied: Besonders die Hersteller großer Kollektionen sind dazu übergegangen, Ihre Silberschmuckstücke zu rhodinieren. Das hat Vorteile, birgt aber auch einige Fallstricke.

 

Die Weltkarte der Farbedelsteine ist im wahrsten Sinne des Wortes facettenreich: Die schönsten Rubine kommen aus Vietnam, die faszinierendsten Smaragde aus Brasilien und die schönsten Saphire aus Madagaskar. Der folgende Beitrag liefert überraschende Erkenntnisse.

 

Der Turmalin ist der farbenreichste unter den Edelsteinen. Dieser Edelstein kann unter dem Namen "Turmalin" nur auf eine junge Geschichte in Europa zurückblicken. 1703 entdeckte man in Amsterdam unter anderen Edelsteinen, die aus Ceylon mitgebracht wurden, ein noch unbekanntes Mineral, das man "Aschtrekker" nannte.

 

Es ist kaum möglich, das alle als Topas bezeichnete Steine auch tatsächlich dem Mineral Topas entsprechen. Man bezeichnete alle Edelsteine mit gelber Farbe Früher, also schon im Altertum als Topas. Die Herkunft des Namens ist nicht genau bekannt. Wahrscheinlich liegt sie in dem Sanskritwort Topas = Feuer, weil der Stein klar, feurig und rein erscheint.

 

Name aus dem griechischen "smaragdos". Der Smaragd gehört zu den wertvollsten Edelsteinen. Plinius stuft den Smaragd gleich nach dem Diamanten ein und schreibt:"Wir sehen das Grün der Kreatur und Blätter mit Wohlgefallen an, aber noch lieber betrachte ich den Smaragd, denn dieses Grün ist das Schönste, welches die Augen erfüllt.

 
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